Freitag, 30. Oktober 2009

Bücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Wer sich für Taschenbücher und E-Books aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst interessiert, wird auf der Webseite von "GRIN Verlag für akademische Texte" mit der Internetadresse
http://www.grin.com/search?searchstring=Ernst+Probst&field=data&submit=submit
besonders fündig. Dort werden zahlreiche Titel des aus Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz (Bayern) stammenden Schriftstellers aus den Themenbereichen Biografien,
Geschichte, Natur und Wissenschaft angeboten. Hier eine Auswahl:

Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yetik
Archaeopteryx. Der Ur-Vogel aus Bayern
Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Die Adlerberg-Kultur
Die Aunjetitzer Kultur
Die Bronzezeit
Die Hügelgräber-Kultur
Die Lausitzer Kultur
Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit
Die nordische Bronzezeit
Die Stader Gruppe in der Bronzezeit
Die Straubinger Kultur
Die Urnenfelder-Kultur
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Königinnen der Lüfte
Königinnen des Tanzes
Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle
und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Rekorde der Urmenschen
Rekorde der Urzeit
Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Moster
Superfrauen aus dem Wilden Westen
Superfrauen 2 - Religion
Superfrauen 5 - Wissenschaft
Superfrauen 6 - Medizin
Superfrauen 7 - Film und Theater
Superfrauen 8 - Literatur
Superfrauen 10 - Musik und Tanz
Superfrauen 11 - Feminismus und Familie
Superfrauen 13 - Mode und Kosmetik

Samstag, 3. Oktober 2009

Das offizielle Imagevideo des FSV Mainz 05



Video: "Der 1. FSV Mainz 05" von "CofaceArenaMainz" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=1IUb2D5YFIk

Das offizielle Imagevideo des FSV Mainz 05

Mittwoch, 9. September 2009

Wiesbadener Fossilienhändler verkauft kleine Saurier














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Der „Fossilienhandel Otto“ in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden präsentiert in seinem Online-Shop mit der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net die vermutlich größte Auswahl von kleinen Branchiosauriern aus der frühen Permzeit (Rotliegendzeit) vor etwa 290 bis 270 Millionen Jahren an.

Dabei handelt es sich meistens um Branchiosaurier der Art Apateon pedestris aus Odernheim am Glan und anderen Fundorten aus der Pfalz. Neufunde von diesen Fossilien gibt es nicht mehr, weil in Rheinland-Pfalz seit 1986 das Suchen und Bergen von Fossilien verboten ist.

Die beim „Fossilienhandel Otto“ angebotenen Branchiosaurier sind meistens fingerlang und erreichen weniger als zehn Zentimeter Gesamtlänge. An diesen kleinen Sauriern sind teilweise interessante Details zu erkennen wie Kiemenbündel, Zähne, Wirbelsäule, Beine, Finger, Schwanz und Hautschatten.

Apateon pedestris gehört zur Gruppe der Branchiosaurier. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

Die preiswertesten Branchiosaurier kosten 29 Euro, die teuersten 159 Euro. Ein Prachtstück ist eine Platte mit drei Branchiosauriern.

Im Online-Shop des „Fossilienhandels Otto“ werden auch Bernsteine, fossile Pflanzen, Wirbellose und Wirbeltiere (Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere und Vögel) angeboten.

Dienstag, 21. Juli 2009

Säbelzahntiger in Wiesbaden

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – In Deutschland ist Wiesbaden die einzige Großstadt, in deren Gebiet fossile Reste von Säbelzahnkatzen entdeckt wurden. Bisher kennt man drei Funde von Säbelzahnkatzen (früher auch Säbelzahntiger genannt) aus Wiesbaden. Alle drei Funde kamen in den rund 600.000 Jahre alten Mosbach-Sanden zum Vorschein. Diese Flussablagerungen sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt.

Bei den in Wiesbaden entdeckten Knochen von Säbelzahnkatzen handelt es sich um Reste der löwengroßen Art Homotherium crenatidens. Jene Säbelzahnkatze erreichte eine Schulterhöhe von ca. 1,10 Meter und eine Gesamtlänge von etwa 1,90 Meter. Männliche Tiere dieser Art wogen nach Angaben des Mainzer Zoologen Helmut Hemmer bis zu 400 Kilogramm, kleinere Weibchen bis zu rund 170 Kilogramm.

1950 barg man in den Mosbach-Sanden von Wiesbaden ein Oberarmknochenfragment, 1960 einen Oberschenkelfragment und 1963 einen Mittelhandknochen der Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens. Diese drei Knochen befinden sich im Naturhistorischen Museum Mainz, das die größte Sammlung von Eiszeittieren aus dem Rhein-Main-Gebiet besitzt.

Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ (ISBN 978-3-640-32794-2) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das reich bebildete Taschenbuch ist dem Mainzer Katzenspezialisten Prof. Dr. Helmut Hemmer, dem Wiesbadener Paläontologen Dr. Thomas Keller und dem niederländischen Mammutexperten Dick Mol gewidmet.

Fossile Reste von Homotherium crenatidens kennt man auch aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Räuberische Zeitgenossen der Säbelzahnkatzen vor etwa 600.000 Jahren waren Riesenlöwen, Jaguare, Leoparden und Geparden.

Von Ernst Probst stammt auch das ebenfalls 2009 erschienene Taschenbuch „Höhlenlöwen“. Aus diesem geht hervor, dass in der Wiesbadener Gegend bis zu 3,60 Meter lange Riesenlöwen umherstreiften, die rund einen halben Meter länger als heutige Löwen in Afrika waren.

Viele Fundorte von Säbelzahntigern in Rheinland-Pfalz

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Die meisten Fundorte von prähistorischen Säbelzahnkatzen (früher Säbelzahntiger genannt) in Deutschland liegen in Rheinland-Pfalz. Von dort kennt man bisher sechs Fundorte solcher Raubkatzen. Dies geht aus dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Ihm zufolge könnte man das „Land der Rüben und Reben“, wie Rheinland-Pfalz scherzhaft genannt wird, getrost als „Land der Säbelzahntiger“ bezeichnen.

Baden-Württemberg kann mit vier Fundorten von Säbelzahnkatzen aufwarten, Thüringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Großstadt mit Säbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berühmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hyänen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.

Dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zufolge lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frühesten Säbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Größe heutiger Löwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfüßige Huftiere und Menschenaffen.

Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter außer Säbelzahnkatzen auch Löwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.

*

Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei "Libri":
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html

Montag, 20. Juli 2009

Die Riesenlöwen von Wiesbaden












Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Die größten Löwen Europas haben im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gelebt. Dabei handelt es sich um den so genannten Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich bezeichnet wurde. Dieser Löwe war von der Kopfspitze bis zum Schwanzende maximal 3,60 Meter lang. Davon entfielen ca. 2,40 Meter auf den Körper und die restlichen 1,20 Meter auf den langen Schwanz.

Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" (München) erschienen und in rund 100 Online-Buchshops - wie Amazon oder Libri erhältlich. Das Taschenbuch umfasst rund 330 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro. Bestellungen zum Beispiel bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html

Der riesige Mosbacher Löwe ist in Europa erstmals im Eiszeitalter vor ungefähr 700.000 Jahren nachweisbar. So alt ist ein Fund aus Isernia bei Molise in Italien. Zu den bekanntesten Fundorten des Mosbacher Löwen in Deutschland aus der Zeit vor etwa 600.000 Jahren gehören das erwähnte Mosbach im Stadtkreis Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg, wo auch der berühmte Heidelberg-Mensch entdeckt wurde.

Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren in Deutschland vor ca. 600.000 Jahren Europäische Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen (Säbelzahntiger). Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frühmenschen hüten, weil diese noch keine wirksamen Waffen - wie etwa Speere, Lanzen oder Pfeil und Bogen - besaßen. Sie wurden erst viel später erfunden. In Thüringen jagten vor rund einer Million Jahren sogar Pumas.

Besonders viele Reste des Mosbacher Löwen werden im Magazin des Naturhistorischen Museums Mainz aufbewahrt. Dabei handelt es sich vor allem um Kieferreste und Zähne. Im Urgeschichtlichen Museum von Mauer ist ein Oberschädel des Mosbacher Löwen zu bewundern. Der Mosbacher Löwe ist 1906 von dem Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847-1925) erstmals wissenschaftlich beschrieben worden. Reichenau war von 1910 bis 1913 der erste Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz.

Aus dem Mosbacher Löwen ist im Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, der nicht mehr die Größe seines Vorgängers erreichte, aber immer noch etwa ein Fünftel größer war als heute Löwen. Der Europäische Höhlenlöwe wurde 1910 von dem damals in Erlangen arbeitenden Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848) erstmals beschrieben. Ihm hatten dabei Funde aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz vorgelegen. In dieser Höhle wurden Reste von mehr als 25 Höhlenlöwen gefunden.

Besonders viele Reste von Europäischen Höhlenlöwen wurden in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen entdeckt. Im Taschenbuch "Höhlenlöwen" wird eine große Auswahl von Fundorten dieser Raubkatzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet. Daraus geht hervor, dass sich Höhlenlöwen bis in erstaunlich hochgelegene Höhlen wagten.

Das Taschenbuch "Höhlenlöwen" befasst sich in jeweils eigenen Kapiteln auch mit dem Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) und dem Ostsibirischen Höhlenlöwen oder Beringia-Löwen (Panthera leo vereshchagini). Der im Eíszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren in Nordamerika lebende Amerikanische Höhlenlöwe gilt mit ener Gesamtlänge von rund 3,70 Meter als der größte Löwe aller Zeiten! Er übertrumpfte den imposanten Mosbacher Löwen aus Europa und Deutschland noch um ca. Zentimeter.

Freitag, 22. Mai 2009

Jochen Werner: Ein Sprecher in Mainz

Sprecherstudio.de

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Auf seiner optisch, textlich und akustisch sehr ansprechend gestalteten Webseite http://www.werner-spricht.de wirbt der professionelle und sympathische OFF-Sprecher Jochen Werner aus Mainz für seinen interessanten Service. Dass er ein Meister seines Faches ist, belegen seine zahlreichen Hörproben und Referenzen.

Hörproben:
http://www.werner-spricht.de/hoerproben.html

Referenzen:
http://www.werner-spricht.de/referenzen.html


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Und das sagt Jochen Werner über sich selbst:

Sie suchen einen professionellen OFF-Sprecher zu fairen Preisen? Dann spreche ich für Sie ... !

Mit warmer, sympathischer Stimme präsentiere ich Ihre Texte stilsicher, überzeugend und ausdrucksstark!

In meinem für Sprachaufnahmen optimierten Studio arbeite ich schnell & flexibel. Gerne komme ich aber auch zu Ihnen ins Studio.

Ob für Radio, TV, Kino, Werbung, Dokumentation, Industriefilm, Hörbuch oder Multimedia - meine Stimme ist vielseitig.

Sie möchten wissen, wie es klingt wenn ich Ihren Text spreche? Gerne spreche Ich Ihnen eine unverbindliche Probe für Sie ein.

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Online - in drei einfachen Schritten

1. Sie senden mir Ihren Text per E-Mail.
2. Ich spreche ihn hier im Sprecherstudio ein.
3. Sie erhalten den gesprochenen Text per E-Mail zurück.

Film, Video & Animation - synchron von Anfang an

Sie haben einen Film oder eine Animation zu vertonen? Der Text soll synchron zum Bild sein? Kein Problem! Senden Sie mir den Film einfach online in einem der gängigen Formate (mpeg, mov, avi, wmv, flash ...) oder per Post als DVD. Dann spreche ich Ihren Text direkt auf Bild.

Persönlich - gemeinsam vor Ort

Natürlich komme ich auch gerne zu Ihnen ins Studio und spreche dort Ihren Text ein. Oder: Sie kommen einfach zu mir ins Sprecherstudio und betreuen die Aufnahmen persönlich.

Download - für umfangreiche Projekte

Für längere Texte und größere Dateien steht der Sprecherstudio-Download-Bereich zur Verfügung. Dort können Sie jederzeit ganz bequem Ihre Sprach-Aufnahmen herunterladen.

Donnerstag, 23. April 2009

"Der Biebricher" informiert über Wiesbadener Stadtteil

DerBiebricher

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Auf durchschnittlich 40 Seiten im Format 21 x 29,5 Zentimeter und jeweils reich vierfarbig illustriert berichtet das Stadtmagazin "DER BIEBRICHER" jeden Monat über den mit mehr als 36.000 Einwohnern größten Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. "DER BIEBRICHER" erscheint jeweils in einer Auflage von rund 6.000 Exemplaren und wird in Biebricher Geschäften, Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Im Internet ist "DER BIEBRICHER" unter der Adresse http://www.frank-hennig.eu/index.php zu finden. Dort können die jeweils neueste Ausgabe und frühere Ausgaben kostenlos im PDF-Format heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Auf der Webseite werden auch Informationen über das Stadtteilmagazin, dessen Gründer und Betreiber sowie Fotos präsentiert. In der Fotogalerie kann man mit Hilfe einer Suchmaske nach Bildmotiven stöbern. "DER BIEBRICHER" ist ein lesenswertes und informatives Stadtteilmagazin, das für andere Städte nachahmenswert ist, wo es noch keine solche Publikation gibt.

Chefredakteur von "DER BIEBRICHER" ist der freie Wiesbadener Journalist Frank Hennig. Er ist Jahrgang 1965, gebürtiger Berliner und lebt seit 1988 in Wiesbaden-Biebrich. Das am Rhein gelegene Schloss mit Park von Biebrich ein beliebtes Ausflugsziel für viele Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet. In den Annalen der Wissenschaft spielt der Biebricher Ortsteil Mosbach eine große Rolle, weil dort zahlreiche Reste von Tieren aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren entdeckt wurden wie der riesige Mosbacher Löwe, der Mosbacher Bär, der Mosbacher Wolf und das Mosbachpferd. Der Mosbacher Löwe wird in dem 2009 erschienenen Taschenbuch "Höhlenlöwen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild gewürdigt.

Hennig übte verschiedene hauptberufliche Tätigkeiten im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes in Berlin und Wiesbaden aus, dabei u. a. diverse Ausbildungstätigkeiten in der Industrie und im öffentlichen Bereich. Er war Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes für den Selbstschutz (BVS) in Hessen und Berlin/Brandenburg, Redakteur beim "Bevölkerungsschutz-Magazin", Dozent an der früheren Katastrophenschutzschule des Bundes in Ahrweiler (heute: Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz), absolvierte eine Public Relations-Ausbildung beim Deutschen Institut für Public Relations (DIPR) und eine Ausbildung zum PR-Berater mit dem Schwerpunkt "Risikokommunikation" an der Industrie- und Handelskammer Bonn.

Derzeit arbeitet Hennig in der Pressestelle einer Bundesbehörde sowie freiberuflich als Journalist für verschiedene Medien im Raum Wiesbaden. Zu seinen Aufgaben gehören auch die Konzeption und Durchführung verschiedener Seminare zum Themenfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 1983 ist Hennig Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr, früher in Berlin, jetzt in Wiesbaden (Einsatzqualifikation: Zugführer), Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Wiesbaden in der Funktion des Pressebeauftragten, Mitglied des Katastrophenschutzstabes der Landeshauptstadt Wiesbaden im Bereich S 5 (Presse- und Medienarbeit).

Donnerstag, 22. Januar 2009

Wiesbadener Autor schrieb Taschenbuch "Der Ur-Rhein"



Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären. Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Heiner Roos (*1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), der sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht hat. Zum Gelingen des Taschenbuches haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.

Das E-Book ist erhältlich bei: http://www.grin.de
Das Taschenbuch ist erhältlich bei:
http://www.amazon.de/Ur-Rhein-Rheinhessen-zehn-Millionen-Jahren/dp/3640248015/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1232612517&sr=8-5

Donnerstag, 26. Juni 2008

Videos aus der Landeshauptstadt Wiesbaden



Video: "Wiesbaden - Imagefilm" von "marcschnellbach" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=wY8WOFTWUyQ

Beschreibung des Videoclips:

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Das Weblog "Videos aus Wiesbaden" zeigt unter der Internetadresse http://videos-aus-wiesbaden.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die hessisches Landeshauptstadt. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Über Wiesbaden schreibt das Online-Lexikon "Wikipedia" folgendes:

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen und mit seinen 26 Thermalquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. In dieser zweitgrößten Stadt des Landes wohnen zusammen mit den in Wiesbaden stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihren Familienangehörigen, die bei den Volkszählungen nicht berücksichtigt werden, knapp 287.000 Menschen.

Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg bestehend, zählt ca. 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden

Videos über die Landeshauptstadt Mainz



Video: "Mainz ist Mehr - In my place" von "szell72" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=FqNI90Uu_4A

Beschreibung des Videoclips:

Kurzer Imagefilm über die deutsche Stadt Mainz am Rhein von Stennerfilm
Produktion Mainz.
A short movie about the german city Mainz produced by Stennerfilm Mainz.
http://www.stennerfilm.de
Copyright: Susanne Stenner, Stennerfilm Mainz

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Das Weblog "Videos aus Mainz" zeigt unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die liebenswürdige Großstadt Mainz am Rhein. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Mainz - französisch: Mayence -, gegenüber der Flussmündung des Mains am Rhein gelegen, ist die Landeshauptstadt und größte Stadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz gibt es den Dom, die Johannes-Gutenberg-Universität, das Kurfürstliche Schloss, das Gutenberg-Museum, das Römisch-Germanische-Zentralmuseum, das Zweite Deutsche Fernsehen, den Fußballverein Mainz 05 und renommierte Karnevalsvereine. Die Einwohnerzahl von Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des
20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde. Heute zählt Mainz fast 200.000 Einwohner.

Video aus Mainz-Kostheim



Video: "Mainz-Kostheim am Main" bei Youtube

Mainz-Kostheim (mainz-wiesbaden-news) - Videos aus Mainz-Kostheim sind im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz-kostheim.blogspot.com zu sehen. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist Mainz-Kostheim der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt unmittelbar an der Mündung des Mains in den Rhein. Dieser Stadtteil gehört zu den so genannten AKK-Stadtteilen, welche bis zum Jahre 1945 zur Stadt Mainz gehörten und nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden. Kostheim hat 13.500 Einwohner. Das Wappen zeigt die "Kostheimer Zange". Der Betreiber dieses Weblogs wohnt seit 1983 mit seiner Familie in Mainz-Kostheim.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kostheim

Videos aus Mainz-Kastel



Video: "Ufer und Rhein bei Mainz-Kastel" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=BPzzL5ov74I

Mainz-Kastel (mainz-wiesbaden-news) - Videos aus Mainz-Kastel werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz-kastel.blogspot.com gezeigt. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist Mainz-Kastel der historische Brückenkopf auf dem rechten Rheinufer gegenüber der Mainzer Altstadt und mit dieser durch eine Straßenbrücke verbunden. Kastel liegt rund einen Kilometer unterhalb der heutigen Mündung des Mains in den Rhein. Kastel gehörte in seiner langen Geschichte wiederholt zu Mainz, formal eingemeindet wurde es am 1. April 1908. Am 25. Juli 1945 wurde es den Grenzen der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg folgend (Kastel lag in der amerikanischen, Mainz in der französischen Besatzungszone) auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der "treuhänderischen Verwaltung" durch die Stadt Wiesbaden unterstellt. Kastel ist seitdem ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kastel

Freitag, 20. Juni 2008

Blogs über Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim



Video: "Kostheim am Main im Stadtkreis Wiesbaden" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=sahUK04Y8xM

Wiesbaden (internet-zeitung) - Über die Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim informieren zwei Weblogs, die unter den Adressen http://mainz-kastel.blogspot.com und http://mainz-kostheim.blogspot.com im Internet zu finden sind. Das Weblog wird von einem Journalisten und Blogger aus Mainz-Kostheim betrieben. Es präsentiert Texte, Bilder und Videos über Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim. Gastbeiträge über interessante Themen sind willkommen.

Über Mainz-Kastel heißt es im Online-Lexikon "Wikipedia":
Mainz-Kastel ist der historische Brückenkopf auf dem rechten Rheinufer gegenüber der Mainzer Altstadt und mit dieser durch eine Straßenbrücke verbunden. Kastel liegt rund einen Kilometer unterhalb der heutigen Mündung des Mains in den Rhein. Kastel gehörte in seiner langen Geschichte wiederholt zu Mainz, formal eingemeindet wurde es am 1. April 1908. Am 25. Juli 1945 wurde es den Grenzen der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg folgend (Kastel lag in der amerikanischen, Mainz in der französischen Besatzungszone) auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der „treuhänderischen Verwaltung“ durch die Stadt Wiesbaden unterstellt. Kastel ist seitdem ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt.

Über Mainz-Kostheim heißt es im Online-Lexikon "Wikipedia":
Mainz-Kostheim ist der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt unmittelbar an der Mündung des Mains in den Rhein. Dieser Stadtteil gehört zu den so genannten AKK-Stadtteilen (Amöneburg, Kastel, Kostheim), welche bis zum Jahre 1945 zur Stadt Mainz gehörten und nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden. Kostheim hat 13.500 Einwohner. Das Wappen zeigt die "Kostheimer Zange".

Freitag, 6. Juni 2008

Wiesbadener Autor veröffentlichte "Rekorde der Urzeit"


















Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - In rund 100 Online-Buchhandlungen ist ab sofort zum Preis von 14,99 Euro das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich. Das 116 Seiten umfassende Buch mit zahlreichen Abbildungen kann von Privatkunden unter anderem beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse https://www.libri.de/shop/action/productDetails/7434624/ernst_probst_rekorde_der_urzeit_3638943275.html bestellt werden.

Der Titel "Rekorde der Urzeit" erschien bei "GRIN Verlag für akademische Texte" - http://www.grin.de - als E-Book für 9,99 Euro und als Taschenbuch für 14,99 Euro und ist auch bei "Amazon" unter der Adresse http://www.amazon.de/Rekorde-Urzeit-Landschaften-Pflanzen-Tiere/dp/3638943275/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1212774465&sr=8-4 bestellbar.

Ernst Probst veröffentlichte mehr als 25 Bücher. Am bekanntesten sind "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden", "Nessie. Das Monsterbuch", "Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald", "Königinnen der Lüfte" mit Biografien berühmter Fliegerinnen, "Königinnen des Tanzes" und 14 Taschenbücher mit Hunderten von Biografien über "Superfrauen".

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Inhaltsangabe von "Rekorde der Urzeit":

Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf?

Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche.

Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen.

Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes.

Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“
(1992) von Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Video: Jugendliche auf der Straße in Mainz

Link: sevenload.com



Video: "Folge 4: Mainz (Jugendliche)" von "StreetLightsTV" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/StreetLightsTV/folgen/5ck2VVu-Folge-4-Mainz-Jugendliche

Beschreibung des Videoclips:

In der vierten Folge von StreetLightsTV beschäftigen wir uns mit Jugendlichen auf der Straße in Mainz. Wir haben uns mit einer Streetworkerin sowie mit vier Jugendlichen getroffen, um mit ihnen über die Problematik und die Hintergründe rund um den Goetheplatz in Mainz-Neustadt zu sprechen.

*

Und das sagt "StreetLightsTV" über sich selbst:

StreetLightsTV – „Die Straße sind wir!“

Dabei sind zwei unterschiedliche Gruppen auszumachen: Die einen, die sich freiwillig für ein Leben auf der Straße entschieden und die Straße zum Mittelpunkt ihres Lebens gemacht haben und jene, deren Schicksal weit weniger optimistisch mit den Straßen der Welt verknüpft ist. Das Team von StreetLightsTV widmet sich diesen vielfältigen Szenen auf Deutschlands Straßen und versucht sie in einer Dokumentar-Serie authentisch wiederzugeben.

Menschen - Straßen - Hintergründe

Es werden neue und noch unentdeckte Gesichter und Geschichten einer Parallelgesellschaft des bürgerlichen Lebens gesucht und filmisch festgehalten, die durch die Ausstrahlung einem großen Publikum präsentiert werden und damit Einzug in das Bewusstsein der Öffentlichkeit erhalten sollen.

Montag, 19. Mai 2008

Video: "Danke Jürgen Klopp" von "Mainzelhexe"



Video: "Danke Jürgen Klopp" von "Mainzelhexe" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=OwMwmi6fXZQ

Samstag, 26. April 2008

"Brillenträger des Jahres 2008": Jürgen Klopp



Video: "Kloppo genervt vom Reporter ..." von "Hexemer" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=4YfpQ3f1uSI

Mainz / Berlin (mainz-wiesbaden-news) - Zum "Brillenträger des Jahres 2008" kürte das Kuratiorium "Gutes Sehen" mit Sitz in Berlin den 40-jährigen Fußballtrainer Jürgen Klopp vom "FSV Mainz 05". Der Wahlspruch des Kuratoriums lautet: "Die Brille als Teil der Persönlichkeit entdecken". Das Kuratorium vertritt die Philosophie, als Brillenträger verliere man nicht an Attraktivität, sondern gewinne an Persönlichkeit. "Brillenträger des Jahres" waren bereits Fußballtrainer Felix Magath, Comedy-Star Wigald Boning, Politiker Norbert Blüm, Entertainer Götz Alsmann und Sänger Daniel Küblböck. Die Brille von Jürgen Klopp wirkt übrigens eher unauffällig, hieß es in der "Mainzer Rhein-Zeitung".

Sonntag, 13. April 2008

Der vergessene "Hinkelstein" von Mainz-Laubenheim


















Mainz (mainz-wiesbaden-news) – Ein mannshoher, tonnenschwerer und keilförmiger Menhir aus grauer Vorzeit, der lange Zeit unbeachtet im ebenen Laubenheimer Ried bei Mainz-Laubenheim lag, erhält eine neue Heimat. Dieser so genannte „Hinkelstein“ soll um rund 30 Meter versetzt und dann am Rand eines vorbeiführenden Weges gut sichtbar für Spaziergänger aufgestellt werden.

Der Menhir besteht aus Kalkstein aus der Übergangszeit von der erdgeschichtlichen Epoche des Oligozän zum Miozän vor etwa 23 Millionen Jahren. Er ist grob behauen und weist keinerlei Bilder oder Zeichen auf.

Man weiß nicht, wann das eindrucksvolle Steinmal erstmals ins Laubenheimer Ried transportiert und dort errichtet wurde. Die ältesten Menhire – auch „Hinkelstein“ genannt – kennt man bereits aus der jüngeren Steinzeit vor mehr als 6000 Jahren. Nach Ansicht des Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann hatte der Laubenheimer Menhir ursprünglich eine kultisch-religiöse Bedeutung.

Der Menhir aus dem Laubenheimer Ried wurde bereits in den 1870-er Jahren vermutlich beim Pflügen in der heutigen Flur „In den Karpfenwiesen", einem verlandeten Rheinarm, entdeckt und freigelegt. 1928 beschrieb Dr. Georg Durst, der damalige Leiter des Museums Alzey, einen „pyramidalen Kalksteinblock“ im Laubenheimer Ried, den er als Erster als Menhir identifizierte.

Bis 1870 diente dieser Menhir als Grenzstein zwischen den Laubenheimer Wiesen und der „Kuhweide“, einer Enklave des Dorfes Hechtsheim. Bei einer Bodenheimer Flurbereinigung um 1971 wurde der „Hinkelstein“ von seinem ursprünglichen Fundort entfernt. Auf diese Weise gelangte er etwa 120 Meter weiter rheinwärts.

Im Frühjahr 1973 erfolgte eine Flurbegehung unter Leitung des Laubenheimer Lehrers und Heimatforschers Adam Leineweber. Damals sollte geklärt werden, ob es sich bei dem Stein im Laubenheimer Ried um den 1928 von Dr. Durst erwähnten Menhir handelt. Dabei konnte auch die Vermutung widerlegt werden, dass es sich um Abraum handelt. Einer der Teilnehmer der Begehung berichtete, dass er zwar Abraum in der Nähe des Steins abgeladen habe, aber nicht diesen Stein selbst.

Der Menhir befand sich abseits der von Spaziergängern benutzten Wege im Laubenheimer Ried, lag auf der Seite und war von Moos und Gräsern überwuchert. Das konnte man am 12. April 2008 in der „Mainzer Rhein-Zeitung“ lesen. Deswegen wusste fast niemand von der Existenz des "Hinkelsteins".

Menhire kennt man von verschiedenen Lokalitäten in Rheinhessen (z. B. Alzey, Dexheim, Flonheim, Nackenheim, Nierstein). Der Archäologe Dr. Zylmann beschrieb „Hinkelsteine“ in seinem 2003 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch „Das Rätsel der Menhire“ mit folgenden Worten:

„Der Ausdruck „Menhir“ ist eine bretonische Bezeichnung keltischen Ursprungs für ein hochkantig aufgerichtetes Steinmal. Er bedeutet „Langer Stein“ (men = Stein, hir = lang) und fand bereits Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts als wissenschaftlicher Begriff Eingang in die archäologische Fachliteratur Frankreichs. Schon sehr bald wurde diese Bezeichnung auch für ganz Europa übernommen. Der volkstümliche Name, der insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich ist, lautet „Hinkelstein“. Bereits im Mittelalter findet sich der Name „Hinkelstein“, eine missverstandene Ableitung des Wortes „Hünenstein“ (= Riesenstein) über „Hühnerstein“ zum mundartlichen „Hinkelstein“. Daneben kennen wir Bezeichnungen wie „Langer“, „Breiter“, „Hoher“, „Spitzer“ oder „Dicker Stein“, um nur die häufigsten zu nennen.

Menhire sind meist freistehend, einzeln, in Kreisen oder in Reihen angeordnet. Sie können künstlich in Form gebracht oder unbearbeitet sein. Einige sind verziert mit Mustern und Spiralen, menschlichen Darstellungen und Gerätschaften, die eine zeitliche Einordnung erleichtern. Von den Findlingen - während der Eiszeit verschleppte Felsbrocken - unterscheiden sich die Menhire dadurch, dass sie bewusst vertikal in der Erde verankert wurden. Sie sind in der Regel höher als breit. Auch ihre Lage im Gelände weicht von der der Findlinge ab. Menhire sind bevorzugt an Orte wie Berghänge, natürliche Anhöhen, Wegesränder oder an Wasserstellen und Bachläufen verbracht worden, immer in freier Flur und von weither sichtbar.“

Dienstag, 11. März 2008

Wiesbadener Weblog: "Ernst-Probst-Internet-Radio"



Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Hörenswertes aus dem Web präsentiert das Weblog "Ernst-Probst-Internet-Radio". Das Blog ist unter der Adresse http://ernst-probst-internet-radio.blogspot.com im Internet erreichbar. Betrieben wird es von einem Wiesbadener Blogger, Journalisten und Buchautor.

Einen Schwerpunkt von "Ernst-Probst-Internet-Radio" bilden unterhaltsame und interessante Audios, die man direkt und kostenlos anhören kann. Zum Themenangebot zählen aber auch Hinweise auf empfehlenswerte Internetradios und Podcasts. Interessante Audios, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen sind sehr willkommen und werden gerne kostenlos veröffentlicht.

In der Startphase von "Ernst-Probst-Internet-Radio" werden vor allem Audios von der Flensburger Plattform "You Teach" - http://www.youteach.de - präsentiert. Sie befassen sich mit Themen wie "Warum ist Glas durchsichtig?", "Warum klebt Kleber?", "Warum riecht Kaffee so gut?", "Warum schäumt Schaum?" oder "Wie macht Zahnpasta die Zähne sauber?" Im Laufe der Zeit sollen Audios von anderen Quellen hinzukommen.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Wiesbadener User präsentiert Insektenstimmen



Stimme einer Wespe
Foto: Jan von Bröckel - http://www.pixelio.de

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Stimmen von Insekten anhören und auf die eigene Webseite entführen kann man im Weblog "Insektenstimmen". Das Blog eines Wiesbadener User ist unter der Adresse http://insektenstimmen.blogspot.com im Internet zu finden. Zu hören sind Biene, Fliege, Grille, Hummel, Moskito, Wespe und Zikade.

Alle Stimmen von Insekten bei "Insektenstimmen" können kostenlos und kinderleicht in Weblogs entführt werden. Dazu muss nur den nach dem Abspielen eines Videoclips unter "Embed" (zu deutsch: Einbetten) lesbaren Code kopieren und in seinen eigenen Blog einfügen.

Im Weblog "Insektenstimmen" sollen im Laufe der Zeit auch Videoclips von Videoplattformen veröffentlicht werden, in denen Stimmen von Insekten hörbar sind. Zum Angebot gehören auch Hinweise auf Webseiten und Tonträger mit Stimmen von Insekten. Interessante Hinweise sind sehr willkommen!

Vom Betreiber des Weblogs "Insektenstimmen" stammen auch folgende Blogs mit Tierstimen:

Tierstimmen
http://tierstimmen.blogspot.com

Vogelstimmen
http://vogelstimmen.blogspot.com

Dinosaurierstimmen
http://dinosaurierstimmen.blogspot.com

Amphibienstimmen
http://amphibienstimmen.blogspot.com

Freitag, 22. Februar 2008

Wiesbadener User veröffentlicht Tierstimmen aus der Urzeit im Internet














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Stimmen von Tieren aus grauer Urzeit kann man im Kanal "Prehistoric" auf der Videoplattform "Youtube" hören. Unter der Internetadresse http://www.youtube.com/group/prehistoric hat der Wiesbadener User "urzeit" zahlreiche Videoclips mit Stimmen ausgestorbener Saurier und Säugetiere veröffentlicht. Dazu gehören die Stimmen von Dinosauriern (Allosaurus über Tyrannosaurus bis zu Velociraptor), Flugsauriern (Rhamphorhynchus) sowie von Säugetieren (Höhlenlöwe, Höhlenbär, Mammut). Bisher wurde die Stimme des riesigen nordamerikanischen Raub-Dinosauriers Tyrannosaurus rex ("König der Tyrannenechsen") am meisten angehört. Besonderer Clou: Alle bei "Prehistoric" zu hörenden Tierstimmen können kostenlos in Weblogs entführt werden. Dies geht kinderleicht: Den unter "Embed" (zu deutsch: Einbetten) lesbaren Code kopieren und im eigenen Blog einfügen.

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Weblinks:

Dinosaurierstimmen
http://dinosaurierstimmen.blogspot.com

Tierstimmen
http://tierstimmen.blogspot.com

Vogelstimmen
http://vogelstimmen.blogspot.com

Montag, 21. Januar 2008

"Rheingauer Auktionshaus" feiert 25. Geburtstag














Eltville (archaeologie-news) - Das "Rheingauer Auktionshaus" in Eltville-Erbach feiert im März 2008 sein 25-jähriges Bestehen. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts hat es sich zu einem international beachteteten Auktionshaus entwickelt. Die Schätze dieses Auktionshauses können bei Auktionen und im Nachverkauf vor Ort oder unter der Internetadresse http://www.rheinantik.de erworben werben.

Und das sagt das "Rheingauer Auktionshaus" über sich selbst:

"Mit festem Kundenstamm in aller Welt, eigener und weltweiter Internetpräsenz auf allen wichtigen Plattformen, weltweiter Werbung, hoch qualifizierten Mitarbeitern, modernster Technik und Logistik und nicht zuletzt mit den vielfach hoch gelobten zweisprachigen Katalogen bieten wir ein Maximum an Präsenz auf dem weltweiten Kunst- und Antiquitätenmarkt. Ergebnis sind immer wieder die für unsere Einlieferer erzielten hohen Zuschläge".

Einlieferungen für die Jubiläumsauktion im Frühjahr sind willkommen!

Information:
http://www.rheinantik.de

Freitag, 18. Januar 2008

Wiesbadener Weblog: "Ernst-Probst-Wissen-TV"



Video: "Wie wende ich ein Kondom richtig an?" bei YouTeach
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=7200d67250a14ad15f56

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Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Lehrreiche Filmbeiträge in deutscher Sprache, in denen etwas erklärt wird, werden im Weblog "Ernst-Probst-Wissen-TV" gezeigt. Unter der Internetadresse http://ernst-probst-wissen-tv.blogspot.com sind Filmbeiträge aus Videoplattformen wie YouTube, Sevenload, MyVideo.de, Clipfish, YouTeach usw. zu sehen. Eigene Filmbeiträge sind nicht geplant. Die Filmbeiträge befassen sich mit Themen aus dem Alltag (zum Beispiel: Backen, Basteln, Geldsparen, Handwerk, Kindererziehung, Kochen, praktische Winke) sowie aus Kultur, Medien, Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Begriff "Ernst-Probst-Wissen-TV" enthält den Namen des Gründers und Betreibers dieses Weblogs aus Wiesbaden. Hinweise von Produzenten lehrreicher Filmbeiträge sind sehr willkommen!

Weitere Weblogs mit zahlreichen Filmbeiträgen bzw. Videoclips:

http://dick-und-doof-kino.blogspot.com
http://diebestenvideos.blogspot.com
http://dinosaurier-kino.blogspot.com
http://ernst-probst.starvideos.blogspot.com
http://ernst-probst-tv.blogspot.com
http://komiker-kino.blogspot.com
http://kryptozoologie-kino.blogspot.com
http://monsterfilme.blogspot.com
http://musik-welt.blogspot.com
http://tier-welt.blogspot.com

Dienstag, 25. Dezember 2007

Wiesbadener Web-TV-Sender: Ernst-Probst-TV



Mainz Hauptbahnhof: Regionalbahn von Frankfurt/Main nach Koblenz - Video: Stefan Probst
http://www.youtube.com/watch?v=n4SNV32w2XY

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Videoportale wie YouTube, Sevenload, MyVideo oder Clipfish machen es möglich, dass heute jeder ohne großen technischen und finanziellen Aufwand einen Internetfernsehsender starten kann. Man gründet ein Weblog, in dem Videoclips gezeigt werden können, produziert Videoclips, lädt diese bei einem Videoportal hoch, kopiert dort einen Code und fügt diesen im eigenen Blog ein, der dann diesen Clip präsentiert. Auf diese Weise wird ein Blog mit Videoclips zum kleinen Internetfernsehsehsender. Wer bei einem Videoportal einen Kanal startet, verfügt sogar einen weiteren Internetfernsehsender.

Nach diesem einfachen Muster ist der Wiesbadener Internetfernsehsender "Ernst-Probst-TV" mit der Internetadresse http://ernst-probst-tv.blogspot.com gestrickt, der Weihnachten 2007 aus der Taufe gehoben wurde. Er wird nur sehr selten eigene Filmbeiträge bzw. Videoclips zeigen, sondern vorwiegend sehenswerte Clips von Videoportalen. Der Name "Ernst-Probst-TV" fußt auf dem Namen des Gründers und Betreibers und wurde gewählt, um keine Titelrechte anderer Internetfernsehsender zu verletzen.

Montag, 24. Dezember 2007

Wiesbadener Weblog zeigt Videoclips von "Dick und Doof"



Video: "Laurel and Hardy - Finger Wiggle" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=J0NNuaKv2o4

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Fans des amerikanischen Komiker-Duos Oliver Hardy und Stan Laurel - in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch uncharmant "Dick und Doof" genannt - kommen im Weblog "Dick-und-Doof-Kino" voll auf ihre Kosten. In diesem Blog eines Wiesbader Journalisten mit der Internetadresse http://dick-und-doof-kino.blogspot.com werden zahlreiche Videoclips dieser begnadeten Komiker gezeigt. Natürlich zum Nulltarif! Es darf gelacht werden ...

Freitag, 21. Dezember 2007

Wiesbadener veröffentlicht Mini-Interviews














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-blogs) - Kurze Interviews mit jeweils nur einer einzigen Frage und Antwort werden im Weblog "Die interessante Frage" veröffentlicht. Auf die Idee zu diesem ungewöhnlichen Blog mit der Internetadresse http://die-interessante-frage.blogspot.com kam der Betreiber des "Interview-Weblogs".

Dem Blogger, Journalist und Buchautor aus Wiesbaden war aufgefallen, dass mancher seiner Interviewpartner bzw. manche seiner Interviewpartnerinnen viel Mühe hatten, etliche schriftliche Fragen für ein längeres Wortlaut-Interview zu beantworten. Deshalb macht er aus der Not eine Tugend: Ab jetzt gibt es außer den Interviews mit fünf, zehn oder mehr Fragen auch solche, die nur aus einer einzigen Frage und Antwort bestehen. Dabei hofft der Fragesteller natürlich, dass der Interviewpartner bzw. die Interviewpartnerin nicht nur mit einem einzigen Wort antwortet, nämlich: Ja, Vielleicht oder Nein!

Im Weblog "Die interessante Frage" sind kompetente Interviewpartner/innen für Kurzinterviews mit nur einer Frage und Antwort sehr willkommen! In ein solches Mini-Interview kann auch Werbung für ein Produkt oder für einen Service verpackt werden. Natürlich - wie immer - kostenlos!

Warum sich der Mainzer Archäologe Dr. Detert Zylmann für Hinkelsteine interessiert



Video: "Outeiro Menhir" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=k1_HAVRFB6w


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DetertZylmann

Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann, Autor des Buches „Rätsel der Menhire“:

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Frage: Herr Dr. Zylmann, was ist – populär erklärt – ein Menhir?

Antwort: Das Wort „Menhir“ ist keltischen Ursprungs und bezeichnet ein bewusst von Menschenhand aufgerichtetes, freistehendes, nichtfigürliches Steinmal. Es bedeutet „Langer Stein“ (men = Stein, hir = lang) und ist als wissenschaftlicher Begriff in die archäologische Literatur eingegangen. Die meisten steinernen Monumente weisen Höhen zwischen 1 und 3 m auf. Neben spitzen, obeliskartigen Steinsäulen kennen wir gedrungene, pyramidenartige Formen. Verwendet wurden Gesteinsarten wie Granit, Quarzite, Sand- und Kalksteine.

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Frage: Warum werden Menhire im deutschen Volksmund auch als „Hinkelsteine“ bezeichnet?

Antwort: Der volkstümliche Name „Hinkelstein“ („Hinkel“ = rheinhessisch „Huhn“), insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich, ist eine missverstandene Ableitung des Wortes „Hünenstein“ (= Riesenstein) über „Hühnerstein“ zum mundartlichen „Hinkelstein“. Bereits im Mittelalter findet sich der Name „Hinkelstein“.

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Frage: Wie kam es, dass Sie sich für Menhire interessierten?

Antwort: Wegen ihres geheimnisvollen Charakters haben diese Steine wie kaum eine andere Denkmälergruppe meine Phantasie und die vieler anderer Menschen angeregt. Diese Steine wurden von Menschen der Vorzeit aufgestellt, von einer Bevölkerung, die noch keine Schrift besaß. Die Steine sind also Spuren oder Überreste menschlichen Lebens aus vergangenen Zeiten und damit historische Quellen, die über Geschichte und Kultur schriftloser Bevölkerungsgruppen Aussagen erlauben, Aussagen, die wir sonst nicht hätten. Viele ernsthafte Wissenschaftler haben sich mit den Steinen auseinander gesetzt; sie haben aber auch zahlreiche Spekulanten beschäftigt. Ich habe versucht, möglichst sachlich die verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und den geschichtlichen Informationswert dieser Steinmale aufzuzeigen, die nach dem Gesetz schützenswerte Kulturdenkmäler sind, eine faszinierende und spannende Aufgabe.

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Frage: Aus welcher Zeit stammen die ältesten Menhire?

Antwort: Ganz allgemein können wir sagen, dass die meisten Menhire aus dem späten Neolithikum (3.Jahrtausend v. Chr.) stammen. Neueste Untersuchungen aus der Schweiz lassen erkennen, dass die Sitte, Menhire zu errichten, bereits um die Mitte des 5. Jahrtausends v. Chr. begann und damit in einem frühen Abschnitt der Jungsteinzeit zu datieren ist.


Frage: In Comics sieht man den kräftig gebauten Gallier (Kelten) namens „Obelix“, wie er Menhire („Hinkelsteine“) trägt oder sogar wirft. Haben die Gallier überhaupt „Hinkelsteine“ her- und aufgestellt?

Antwort: Sicher ist, dass weder die Römer noch die Kelten diese Steine hergestellt bzw. aufgestellt haben. Sie stammen aus einer Zeit, die weit vor den Geschichten von Asterix und Obelix anzusiedeln ist. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Menhire gelegentlich noch in römischer Zeit kultische Verehrung erfuhren.

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Frage: Wie lang ist der größte Menhir und wo steht bzw. liegt er?

Antwort: Der größte heute noch aufrecht stehende Stein mit einer Höhe von 12 m ist der Menhir von Kerloas bei Plouarzel, westlich von Brest in der Bretagne. Auch der längste überhaupt bekannte Menhir befindet sich in der Bretagne. Es ist der umgestürzte „Grand Menhir Brisé“ auf der Halbinsel Locmariaquer im Departement Morbihan. Er ist in vier Teile zerbrochen und war ursprünglich etwa 21 m hoch.

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Frage: Kennt man das Gewicht mancher besonders großer Menhire?

Antwort: Während der Menhir von Kerloas über 150 Tonnen wiegt, wird das Gewicht des „Grand Menhir Brisé“ auf 350 Tonnen geschätzt.

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Frage: Die Herstellung und das Errichten von Menhiren waren doch erstaunliche Arbeitsleistungen?

Antwort: Der Transport und die Aufrichtung der Steine konnte mit Hilfe der experimentellen Archäologie nachgespielt werden. Da es keine Maschinen im heutigen Sinne gab, mussten alle Arbeiten von Tieren oder vom Menschen verrichtet werden. Wie zahlreiche Experimente gezeigt haben, hat es verschiedene Möglichkeiten gegeben, schwere Steine ohne komplizierte Maschinen zu bewegen. Besonders eindrucksvoll ist eine Darstellung aus dem Alten Ägypten. Dort wird über den Transport einer 60 Tonnen schweren und 7 m hohen Statue berichtet.
Insbesondere durch Experimente am Beispiel des südenglischen Stonehenge, dem Nationalheiligtum der Briten und der wohl bekanntesten Megalithanlage, wissen wir, dass schwere Steinblöcke über weite Entfernungen transportiert und wie sie aufgerichtet wurden.
1979 kam es in einem kleinen französischen Ort zu einem Versuch, die in der Vorzeit angenommenen Techniken zu überprüfen. Ein 32 Tonnen schwerer Steinblock sollte über eine größere Distanz befördert werden. Um dies zu erreichen, wurden 200 Personen benötigt, die mit Hilfe starker Flachsseile, schwerer Rollen und Eichenschienen den Stein bewegen konnten. Bereits 1956 gelang es Thor Heyerdahl mit seinem Forscherteam tonnenschwere Steinstatuen auf der Osterinsel ohne moderne Hilfsmittel wieder aufzustellen. In allen Experimenten konnte gezeigt werden, dass der Transport und die Aufrichtung mit sehr einfachen Verfahren möglich ist, vorausgesetzt Spezialisten waren mit der Planung und Ausführung betraut. Welche logistische Leistung erbracht werden musste, lässt sich nur erahnen. Auf jeden Fall muss eine gut durchdachte Organisation und – das sollte nicht unterschätzt werden – eine ebenso leistungsfähige Landwirtschaft für die Versorgung großer Menschengruppen vorausgesetzt werden.

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Frage: Weiß man heute, welchen Zweck die Menhire hatten?

Antwort: Eine einheitliche Deutung, warum Menhire aufgestellt wurden, gibt es nicht. Allgemein können wir sagen, dass sie eine kultisch-religiöse Funktion hatten. Es sind keine Grabmäler, die den Ort einer Bestattung anzeigen, obwohl zu ihren Füßen gelegentlich Tote bestattet wurden. Vielleicht waren es Götteridole, Opferpfähle oder phallische Kultdenkmäler, vielleicht Erinnerungsmale an Verstorbene, deren Leichnam man nicht finden konnte, sozusagen Vorläufer der griechischen Kenotaphe. Vielleicht gehörten sie aber auch zum Ahnenkult, dienten als so genannt „Ersatzleiber“ von Verstorbenen, an denen die Hinterbliebenen Abschied nehmen konnten. Schließlich hat man den Standort der Steine mit Gerichtsstätten in Verbindung gebracht. Heute sind sie oft Forst- oder Gemarkungssteine oder grenzen Besitztümer ab.

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Frage: Menhire waren teilweise verziert – was zeigen die Darstellungen?

Antwort: In heidnischer Zeit als Kultsteine, Mahnmale oder Idole verehrt, dürften die Menhire mit der Einführung des Christentums der Kirche ein Dorn im Auge gewesen sein. Eine Verehrung von Steinmonumenten konnte nicht geduldet werden. Die Steine wurden vielfach ausgegraben und zerstört. Wer dennoch die Steine verehrte, dem wurde mit Exkommunizierung gedroht. Doch die kirchlichen Weisungen und Verbote erzielten keinen durchschlagenden Erfolg. So ging man einen anderen Weg. Nicht durch Vernichtung und Zerstörung sollte eine allmähliche Annäherung erfolgen, sondern durch Integration in die christliche Glaubenswelt, in dem man beispielsweise ein Kreuz auf den Stein setzte oder ihm christliche Symbole eingravierte. Damit war der so in seinem Äußeren veränderte Stein in den Dienst der Religion gestellt, man hatte ihn also „christianisiert“. Oder man ließ eine Nische in den Stein meißeln und setzte ein Heiligenbild hinein. 1985 fand man in Tübingen einen mit fünf sogenannten Stabdolchen verzierten Steinblock. Diese Waffenabbildungen datieren den Stein in ein fortgeschrittenes Stadium der Frühen Bronzezeit und damit an den Beginn des 2. vorchristlichen Jahrtausends. Die meisten Menhire sind jedoch unverziert, nur gelegentlich sind Bearbeitungsspuren zu erkennen.

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Frage: Gibt es eine Erklärung dafür, dass man in manchen deutschen Bundesländern (z. B. Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen-Anhalt) viele oder zumindest einige Menhire entdeckt hat, in anderen dagegen gar keine (z. B. Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein)?

Antwort: Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Menhire sind keine isolierte Erscheinung, sondern sie stehen in einem engen kulturellen Zusammenhang mit den zahlreichen Megalithbauten, also den „Großsteinbauten“, (z. B. Großsteingräber, Steinreihen von Carnac, Stonehenge). War man früher der Auffassung, zu derartigen Monumentalbauten müsse es einen inneren Zusammenhang geben, ja man glaubte sogar an die Werke eines einzigen Megalithvolkes mit gleicher Tradition und gemeinsamer Kultur, so vermutet man heute hinter diesen Gemeinsamkeiten lediglich ein geschlossenes religiöses System, getragen von unterschiedlichen Völkerschaften. Nach neueren chronologischen und architektonischen Untersuchungen ist von mehreren eigenständigen, voneinander unabhängigen Entstehungszentren auszugehen. Dies mag vielleicht eine Erklärung dafür sein, warum sich die Verbreitung der Menhire nicht mit der der übrigen Megalithbauten deckt.

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Frage: Wo kann man in Deutschland einen besonders eindrucksvollen Menhir betrachten?

Antwort: Zu den eindruckvollsten Menhiren gehört zweifellos der „Lange Stein“ mit einer Höhe von 3,70 m. Er steht südöstlich von Ober-Saulheim, Kreis Alzey-Worms (Rheinland-Pfalz), an der Bundesstraße 40. Er ist „christianisiert“ worden. Im oberen Drittel des Steines ist eine Nische zur Aufnahme eines christlichen Heiligenbildes eingehauen. Diese Nische kann nach ihrer Form in die späte Gotik datiert werden.

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Frage: Sind Menhire, die unbewacht fern von Städten oder Dörfern in der Landschaft stehen, durch unvernünftige Menschen gefährdet?

Antwort: Viele Steine fanden in früheren Zeiten nicht die ihnen gebührende Anerkennung. Sie wurden beispielsweise bei Flurbereinigungen oder bei Straßenbaumaßnahmen zerstört oder andernorts aufgestellt. Heute stehen nur noch wenige Menhire an ihren ursprünglichen Standorten.

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Frage: Welche Rolle spielen die „Hinkelsteine“ heute in Rheinhessen, wo Sie als Archäologe arbeiten?

Antwort: Diese Steine wurden von einer Bevölkerung aufgestellt, die noch keine Schrift besaß. Menhire sind also Spuren menschlichen Lebens aus vergangenen Zeiten und damit historische Quellen, die über Geschichte und Kultur schriftloser Bevölkerungsgruppen Aussagen erlauben, Aussagen, die wir sonst nicht hätten. Und so besteht folgerichtig ein öffentliches Interesse an der Pflege und Erhaltung dieser Denkmäler. Werden sie zerstört, bedeutet dies den Verlust an Informationen. Sie sind nach dem Gesetz schützenswerte Kulturdenkmäler. Neben den Grabhügeln und den Wallanlagen gehören die Menhire zu den einzigen heute noch oberirdisch sichtbaren, also auch für den Laien im Gelände optisch erkennbaren archäologischen Denkmälern unserer Region.

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Frage: Kann man in Deutschland heute noch bislang unbekannte Menhire entdecken?

Antwort: Dies dürfte außerordentlich schwierig sein, sofern keine schriftlichen Dokumente vorliegen. Man sieht diesen Steinen ihren Denkmalcharakter nicht immer an. Oft liefern Flurnamen einen letzten Hinweis auf ein Kulturdenkmal, das in der Regel dann auch nicht mehr vorhanden ist.

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Frage: Um Menhire rankt sich mancher Aberglaube – was zum Beispiel?

Antwort: Trotz vielfältiger Missionierungsversuche durch die Kirche konnten sich viele heidnische Vorstellungen und Bräuche halten. Bereits im 13. Jahrhundert wird urkundlich erwähnt, dass sich einige Menhire zu hohen Feiertagen drehten. Legte man das Ohr an sie, so waren Weh - und Klagelaute zu vernehmen. Man glaubte, diese Steine seien nicht das Werk von Menschen, sondern gehörten in die Welt von unsichtbaren Wesen mit übernatürlichen Kräften. Daher hatte die Bevölkerung, insbesondere die bäuerliche, lange Zeit großen Respekt vor diesen Steinen. Wir kennen Steine, die im Mittelpunkt von Fruchtbarkeitsriten standen. Segensreicher Einfluss auf Liebe und Kindersegen wurde dem zuteil, der die Steine intensiv berührte. Aus der Gegend um Carnac (Bretagne) wird berichtet, dass ältere kinderlose Ehepaare tanzend zu einem Stein kamen mit der Bitte um Erben. Auf einer bretonischen Postkarte noch aus dem Jahre 1900 sind Frauen abgebildet, die einen Hinkelstein umtanzen, in der Hoffnung auf Kindersegen. Der Glaube an die Macht der Steine manifestiert sich auch heute noch gelegentlich in bestimmten Praktiken. So fand ich bei einem Besuch des „Langen Steins“ von Ober – Saulheim (Rheinland-Pfalz) eine brennende Grableute zu seinen Füßen. Ein weiteres Beispiel aus jüngster Zeit ließ sich aus Bretagne dokumentieren. In einem Menhir, der seitlich ein Loch aufwies, steckte ein französisches Weißbrot und eine Münze. Wir sehen, dass auch im modernen Zeitalter diese Steine noch nicht ganz ihre Macht verloren haben.
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Frage: Interessieren sich die heutigen Menschen noch für Menhire?

Antwort: Geschichte hat gegenwärtig in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Archäologische Sendungen in Rundfunk und Fernsehen können hoher Einschaltquoten gewiss sein. Die Fülle von archäologischen Sachbüchern und die hohen Besucherzahlen in archäologischen Ausstellungen lassen sich nur mit einer positiven Akzeptanz der Sache der Archäologie erklären. Wegen ihres geheimnisvollen Charakters haben diese Steine bis in die heutige Zeit wie kaum eine andere Denkmälergruppe die Phantasie der Menschen angeregt. Sehr zögerlich haben sich viele ernsthafte Wissenschaftlern mit den Steinen auseinandergesetzt, da hinsichtlich Funktion und Deutung nur eine begrenzte Aussage möglich ist. Und so bleibt das Feld vielfach den Esoterikern und den Fantasten überlassen, rückt das Mystische in den Vordergrund und gewinnen Fantasie und Wunschdenken die Oberhand. Spekulationen werden zu Fakten, Glaube wird zu Wissen. Es gibt zahlreiche Vermutungen, jedoch wenige schlüssige Beweise. Ich habe versucht, möglichst sachlich die verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und den geschichtlichen Informationswert dieser Kulturdenkmäler aufzuzeigen.

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MenhireBuch

Frage: Ihr Buch „Das Rätsel der Menhire“ erschien in einem Verlag, der seit Dezember 2006 nicht mehr besteht. Interessiert sich bereits ein anderer Verlag für Ihr Werk?

Antwort: Leider hat sich bis jetzt noch kein neuer Verlag für das Buch interessiert.

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://archaeologie-news.blog.de

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Video: Spontan TV-Werbung auf TV-Wiesbaden.de


Link: sevenload.com


Video: "Spontan TV-Werbung auf TV-Wiesbaden.de" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/JKNGtUY/Spontan-TV-Werbung-auf-TV-Wiesbaden-de

"tvwiesbaden" auch bei "Sevenload" präsent


Link: sevenload.com


Video: "Frau von der Dabbes auf dem Weihnachtsmarkt 2007" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/FpojfE9/Frau-von-der-Dabbes-auf-dem-Weihnachtsmarkt-2007

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Der lokale Internetfernsehsender "tvwiesbaden" ist auch auf der Videoplattform "Sevenload" mit einem Kanal vertreten. Im Dezember 2007 gab es unter der Internetadresse http://de.sevenload.com/mitglieder/tvwiesbaden bereits 20 Filmbeiträge und 94 Fotos zu sehen. Der fleißige und flotte Internetfernsehsender "tvwiesbaden" hat die Adresse http://www.tv-wiesbaden.de

Video: Fansong des SV Wehen Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Fansong des SV Wehen Wiesbaden" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/2zOrjgd/Fansong-des-SV-Wehen-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Hier wird ein Fansong des SVWW in der BRITA Arena gespielt.

Video: Autogrammstunde SV Wehen Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Autogrammstunde SV Wehen Wiesbaden" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/KZ9LHgK/Autogrammstunde-SV-Wehen-Wiesbaden

Video: Dreh vom Dreh TALKTOUR in Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Dreh vom Dreh TALKTOUR in Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/5EwsibR/Dreh-vom-Dreh-TALKTOUR-in-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Dreh vom Dreh- Impressionen TALKTOUR in Wiesbaden

Video: Baroloclub-Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Baroloclub-Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/RBxLVDI-6GFW/Baroloclub-Wiesbaden

Dienstag, 11. Dezember 2007

Der Schwarze Peter: Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald



Bedienungshinweise: Die Schrift kann (mit dem Schieberegler oben) verkleinert oder vergrößert werden. Der Text lässt sich scrollen (am rechten Rand) und drucken (Druckersymbol oben rechts).

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Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Der Begriff "Schwarzer Peter", der oft verwendet wird, wenn es darum geht, jemand die Schuld für einen Fehler zuzuschieben, erinnert an den Räuber Peter Petri, der im 18. und 19. Jahrhundert im Hunsrück und Odenwald sein Unwesen trieb. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem inzwischen vergriffenen Taschenbuch "Der Schwarze Peter" (3-936326-39-8) hin.

Der 1752 in Burgen bei Veldenz im Moselgebiet geborene, schwarzhaarige Holzfäller, Köhler und Räuber war ein Lehrmeister und Komplize des 25 Jahre jüngeren Schinderhannes (1777-1803), der als Deutschlands berühmtester Räuber gilt. Peter Petri kam auf die schiefe Bahn, nachdem französische Soldaten 1792 seine Hütte in der Holzfällerkolonie Hüttgeswasen bei Allenbach im Hunsrück angezündet hatten.

1812 verurteilte man Peter Petri im damals zu Frankreich gehörenden Mainz wegen seiner Verbrechen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, die er in Bicetre bei Paris absitzen sollte. Er erfand hinter Gittern das Kartenspiel "Schwarzer Peter", bevor er zu einem heute nicht mehr bekannten Zeitpunkt im Säuferwahn starb. Sowohl der Name des Kartenspiels als auch der Begriff "Schwarzer Peter" gehen laut Ernst Probst auf den zu Lebzeiten gefürchteten Räuber zurück.

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Bestellungen der CD-ROM "Der Schwarze Peter" bei:
http://www.buch-shop-mainz.de

Donnerstag, 6. Dezember 2007

"Cinema for Life" in Wiesbaden














"TV-Wiesbaden" berichtet über die Lesung in der Dr. Horst Schmidt Klinik (HSK)

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Wiesbaden (Mainz-Wiesbaden-News) - Jochen Busse, Susanne Uhlen und Isabella Schmid lasen für die Patienten und weitere Interessierte in der Wiesbadener Dr. Horst Schmidt Klinik (HSK), "Weihnachten und andere Abenteuer", unterhaltsame Kurzgeschichten über die geliebte-ungeliebte "Weihnachtszeit"

Verschiedene witzige Kurzgeschichten über Weihnachten, die Vorbereitungen des großen Festes, über chaotische Zustände bei den Einkäufen, über jammernde Nikoläuse, über die wahre Geschichte der Heiligen Drei Könige, über Krippenspiele, die nicht ganz einfach ausgehen, zu den Pinguinen, die doch wirklich auch an der Krippe waren. Geschichten, die die besinnliche Weihnachtszeit mit viel Humor erträglicher gestalten.

"Cinema for Life" ist Kino für das Leben - in unterschiedlichen Projekten helfen bekannte Filmschaffende den an Krebs erkrankten Menschen. Im Zentrum der Projekte steht ein Thema, das in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist: Der Umgang mit Krebs durch die Erkrankten und ihre Angehörigen, mit dem Ziel, den Betroffenen eine Perspektive aufzuzeigen, setzen sich professionelle Filmschaffende dafür ein, auf die Bedeutung der Psychoonkologie, also der psychischen Betreuung von Krebspatienten, in der Krebsbehandlung aufmerksam zu machen.

TV-Wiesbaden war vor Ort, berichtete über die Veranstaltung und führte interessante Interviews mit Jochen Busse, Susanne Uhlen, und der Initiatorin von "Cinema for Life, Isabella Schmid. Der Beitrag ist unter der Internetadresse http://www.tv-wiesbaden.de auf der Startseite und unter Kultur zu finden.

Links:

http://www.cinema-for-life.com
http://www.tv-wiesbaden.de
http://www.hsk-wiesbaden.de

Montag, 3. Dezember 2007

Felix Borja, Torjäger von Mainz 05



Video "Felix Borja - 4 Tore für Mainz 05 (07/08)" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=IalkzQGHFNg

Beschreibung des Videoclips:

Kleine Zusammenfassung von Borjas Toren der Saison 07/08 bis zum 9. Spieltag

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Video "Felix Borja goal PES6" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=qwLVS3lZh8o

Beschreibung des Videoclips:

A magnificent bicycle kick by Felix Borja (Ecuador) at the Master league Division 2 Cup Final

Wiesbadener Autor verkauft von Superfrauen signierte Bücher














Blatt mit handschriftlichen Notizen von Hanna Schygulla

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Sehr seltene Autographien werden von einem Wiesbadener Buchautor zum Kauf anboten. Dabei handelt es sich meistens um Taschenbücher, die auf seine Bitte von berühmten Frauen und Männern, die in diesen Büchern erwähnt sind, eigenhändig signiert wurden. Darunter befinden sich sogar einige Exemplare, in welchen sich die legendäre Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl schwungvoll mit ihrer Unterschrift verewigt hat.

Interessenten an signierten Büchern können per E-Mail an ernst.probst@gmx.de ein Angebot machen. Jedes Exemplar wird erst nach Eingang der Überweisung abgeschickt. Folgende Autographien sind gegenwärtig erhältlich.

Aenne Burda, Verlegerin: 3 Exemplare Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
Klaus Augenthaler, Fußballtrainer: 5 Exemplare Der Ball ist ein Sauhund
Veronica Carstens, Ärztin und frühere First Lady: 3 Exemplare Superfrauen 6 – Medizin
Sabine Christiansen, Journalistin: 2 Exemplare Worte sind wie Waffen
Amelie Fried, Talkmasterin: 3 Exemplare Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
Uschi Glas, Schauspielerin: 3 Exemplare: Weisheiten und Torheiten über Männer
Regina Halmich, Boxweltmeisterin: 2 Exemplare Superfrauen 12 – Sport
Shere Hite, Feministin und Sexualforscherin: 10 Exemplare Superfrauen 5 - Wissenschaft
Monika Hohlmeier, Politikerin und Tochter von Franz-Josef Strauß: 1 Exemplar Starke Frauen
Kessler-Zwillinge, Tänzerinnen: 3 Exemplare Königinnen des Tanzes
Waltraud Klasnic, erster österreichischer Landeshauptmann: 3 Exemplare Superfrauen 3 - Politik
Felix Magath, Fußballtrainer: 3 Exemplare Der Ball ist ein Sauhund
Christa Meves, katholische Publizistin: 1 Exemplar Starke Frauen
Elisabeth Noelle-Neumann, erste deutsche Meinungsforscherin: 3 Exemplare Superfrauen 5 – Wissenschaft
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Frauen
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Männer
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Kinder
Ernst Probst, Publizist und Verleger: 3 Exemplare Worte sind wie Waffen
Ernst Probst, Publizist und Verleger: 3 Exemplare Superfrauen 12 - Sport
Annemarie Renger, erste deutsche Bundestagspräsidentin: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik
Leni Riefenstahl, legendäre Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin: 3 Exemplare Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie (davon 2 mit Widmung: Ernst Probst, herzlichst Leni Riefenstahl)
Leni Riefenstahl: 1 Exemplar Superfrauen 7 – Film
Manfred Rommel, Sohn des legendären Feldmarschalls Erwin Rommel und früherer OB von Stuttgart: 3 Exemplare Worte sind wie Waffen
Jil Sander, Modeschöpferin: 6 Exemplare Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
Trude Unruh, Gründerin der Grauen Panther: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik
Verena Weymarn, erste deutsche Generalin: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik

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Weitere Angebote:

Autogramme
2 sehr seltene Autogramme der früheren persischen Kaiserin Soraya. Signierte Taschenbücher mit Unterschrift von
Veronica Carstens
Christiane Herzog
Shere Hite
Jutta Limbach
Ulrike Nasse-Meyfarth
Elisabeth Noelle-Neumann
Annemarie Renger
Annemarie Schimmel
Hanna Schygulla
Simone Veil
Verena Weymarn

Manuskripte
1 von der legendären Fliegerin Elly Beinhorn eigenhändiges korrigiertes Manuskript (5 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Nachrichtensprecherin Dagmar Berghoff korrigiertes Manuskript (3 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Nachrichtensprecherin Wibke Bruns korrigiertes Manuskript (3 Seiten) von Ernst Probst
1 von der Talkmasterin Amelie Fried korrigiertes Manuskript (4 Seiten) von Ernst Probst
1 von der First-Lady Christiane Herzog korrigiertes Manuskript (5 Seiten) von Ernst Probst
1 von der Feministin und Sexualforscherin Shere Hite korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Schauspielerin Inge Meysel korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der schweizerischen Schiedsrichter-Pionierin Nicole Mouidi-Petignat korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann korrigiertes Manuskript (5 Blätter) von Ernst Probst
1 von der deutschen Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard korrigiertes Manuskript (3 Blätter) von Ernst Probst
2 von der deutschen Orientalistin Annemarie Schimmel korrigierte Manuskripte (je 5 Blätter) von Ernst Probst

Freitag, 30. November 2007

Video: Zeitrafferaufnahme über Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video "Zeitrafferaufnahme über Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/c7YxDre-ICI4/Zeitrafferaufnahme-ueber-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Nen ganzen Tag das MacBook am Fenster stehen lassen und das ist das Ergebnis. 4 Stunden Filmmaterial (12 Stunden laufen gelassen mit 4Bilder/Sek.) in wenigen Minuten. Die Datei war zu Anfang über 30GB:D

Donnerstag, 29. November 2007

Video: 12+1 Gründe Mainz zu besuchen


Link: sevenload.com


Video: "12+1 Gründe Mainz zu besuchen" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/npOBTjE-mV7i/12-1-Gruende-Mainz-zu-besuchen

Samstag, 20. Oktober 2007

Video: Brita Arena Eröffnung



Video "Brita Arena Eröffnung" (11. 10. 2007) von "idballz" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=1t0YlssSb7c&mode=related&search=

Freitag, 28. September 2007

"Rheingauer Auktionhaus": Paradies für Liebhaber von Kunst und Antiquitäten

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Interview mit dem öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator Stefan Niederauer, Geschäftsführer des „Rheingauer Auktionshaus“ in Eltville-Erbach (Hessen) – http://www.rheinantik.de – In diesem renommierten Auktionshaus werden bei Auktionen und im Freiverkauf seltene und schöne Antiken, Bücher, Handschriften, Dokumente, Münzen, Medaillen, Ansichtskarten, Briefmarken, nostalgisches Spielzeug, Schmuck, Pretiosen, Edelsteine, Uhren, Spieluhren, Instrumente, Teppiche, Flachgewebe, Textilien, Asiatika, überseeische Kunst, religiöse Kunst, Ikonen, Militaria, Studentika, Druckgrafik, Aquarelle, Zeichnungen, Pastelle, Skulpturen, Plastiken, Objekte, Keramik, Fayencen, Glas, Glaskunst, Porzellan, Silber, Gemälde alter und neuer Meister, Miniaturen, Varia, Volkskunst, Mobiliar und Dekorationen angeboten.

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Frage: Herr Niederauer, das „Rheingauer Auktionshaus“ ist ein wahres Paradies für Liebhaber von Kunstwerken und Antiquitäten. Was kaufen Ihre Kunden/innen am meisten?

Antwort: Alle Versuche, hierüber aussagefähige Statistiken zu erstellen, sind bisher fehlgeschlagen. Es ist in der Tat so, dass wir das nicht vorhersagen können und in jeder Auktion andere Schwerpunkte von den Kunden gesetzt werden. So seltsam es klingt, aber einen Trend gab es: In kalten Jahreszeiten wurde Glas meist nicht so stark nachgefragt, was sich heute jedoch auch nicht mehr so eindeutig zeigt. Das Käuferverhalten auf Auktionen ist also wie das Wetter – nicht einzuschätzen.

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Frage: Welche Objekte überwiegen in Ihren Ausstellungsräumen?

Antwort: Kein Auktionsangebot gleicht dem anderen, was sich daraus erklärt, dass der überwiegende Teil des jeweiligen Angebotes aus Nachlässen und Sammlungsauflösungen besteht. Wir versuchen jedoch, zu jeder Auktion möglichst viele Sammelgebiete abzudecken. Die zahlenmäßig meist größte Gruppe aber dürfte das Porzellan einnehmen. Lösen wir jedoch z.B. eine Gemäldesammlung auf, ist die Ausstellung entsprechend geprägt.

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Frage: Wechseln bei Auktionen oder im Freiverkauf mehr Objekte den Besitzer?

Antwort: In einer Auktion wechselten an nur einem Tag 2510 Gegenstände den Besitzer. Es kommt natürlich primär auf den Umfang der Auktion und das Angebot insgesamt an. Der freihändige Verkauf findet dagegen ganzjährig durchgehend statt und bedient diejenigen Kunden, die sofort und ohne Bieterkonkurrenz kaufen möchten. Im Grunde halten sich beide zahlenmäßig die Waage, wobei in Auktionen meist die herausragenden Stücke angeboten werden.

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Frage: Die in den Ausstellungsräumen präsentierten „Schätze“ lassen sicherlich viele Sammlerherzen höher schlagen. Kann man diese auch außerhalb Ihrer Auktionen in Eltville-Erbach in aller Ruhe besichtigen und bei Gefallen sogar kaufen?

Antwort: Sobald wir eine Auktion zusammengestellt haben, drapieren wir auch die Ausstellung, die jedermann während der Besichtigungszeiten zugänglich ist. Das Auktionsangebot kann aber nicht sofort gekauft werden, wie das z.B. in einem Internetauktionshaus manchmal der Fall ist. Wesen einer klassischen Auktion ist gerade der Nervenkitzel des Steigerns, den wir im Interesse eines guten Ergebnisses für unsere Einlieferer und auch der Interessenten nicht durch Vorabverkäufe unterbinden wollen. Für Sofortkäufer halten wir den Freiverkauf bereit, der durchgehend und so auch parallel zur Vorbesichtigung einer Auktion stattfindet.

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Frage: Auf Ihrer Internetseite http://www.rheinantik.de können Besucher/innen aus aller Welt zeitweise viele Objekte bewundern. Nehmen Sie auch Bestellungen per Telefon, Fax, Brief oder E-Mail entgegen?

Antwort: Während früher klassische Auktionen immer auch eine persönliche Anwesenheit der Bieter voraussetzte, geht das heute auf nahezu allen Kommunikationswegen. Schriftliches Bieten mit Brief oder Fax sind heute Standard und zunehmend wird auch per E-Mail geboten. Die telefonische Teilnahme an einer Auktion lässt es zu, dass auch sehr weit entfernte Bieter live dabei sein können. Zur Zeit arbeiten wir daran, auch die audiovisuelle Teilnahme über das Internet zu ermöglichen. Leider sind hier nicht nur technische, sondern auch rechtliche Hürden zu nehmen.

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Frage: Wenn man Auktionen nur aus Film oder Fernsehen kennt, könnte man meinen, dort würden ausschließlich besonders wertvolle und deswegen entsprechend teure Objekte versteigert. Bieten Sie in Ihrem Auktionshaus auch preiswerte Artikel an?

Antwort: Leider weit verbreitet ist die Annahme, dass klassische Auktionen nur ausgewähltes Publikum in „Schlips und Kragen“ zulässt. Das ist längst nicht mehr so. Niemand muss Angst haben, plötzlich einen Picasso bezahlen zu müssen, nur weil er mal hereingeschaut hat. Wir versuchen gerade, auch die jüngeren Generationen für Kunst und Antiquitäten zu begeistern und verstehen das auch als kulturellen Auftrag, Leben und Werk der Vorfahren zu zeigen, zu erklären und anfühlbar zu machen. Wecken wir das Interesse, wäre es schade, wenn es an der Hürde zu hoher Preise wieder verloren ginge. Also bieten wir auch Kunst und Antiquitäten zu kleinen Preisen an.

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Frage: Unter der Internetadresse http://www.rheinantik.de/content/fq.htm werden Antworten auf häufig gestellte Fragen gegeben. Gibt es heute noch viele falsche Meinungen über Auktionen?

Antwort: Leider gibt es noch immer und auch durch die Medien hartnäckig gehaltene Vorstellungen. Insbesondere eben die, dass eine Auktion eine elitäre Veranstaltung sei. Hier versuchen wir, Ängste und Falschvorstellungen abzubauen und versuchen, Hilfestellungen zu geben, wie z.B. mit unserem Glossar, welches Fachbegriffe erklärt und damit dazu beitragen soll, dass Berührungsängste abgebaut werden. Das geschieht unserer Meinung nach am besten durch allgemeinverständliche Erklärungen von so genanntem Expertenwissen.

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Frage: Seit 1985 residiert das „Auktionshaus Rheingau“ in Eltville-Erbach – mitten in einer der ältesten deutschen Kulturlandschaften mit heute noch bewahrter Rheinromantik und führt dort alljährlich vier bis sechs große Auktionen durch. In welcher Jahreszeit ist das Auktionsangebot besonders umfangreich?

Antwort: Das ist tatsächlich biologisch bedingt, was sich sicher zunächst seltsam anhört. Da wir überwiegend für Nachlasspfleger tätig sind, beschäftigen wir uns mit der Auflösung von Sammlungen und Haushalten von Verstorbenen. In der Sommerzeit versterben leider mehr ältere Menschen als in kälteren Jahreszeiten, weshalb wir dann verzögert um die Bearbeitungszeit im Spätherbst bis Frühjahr quantitativ mehr anbieten.

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Frage: Stammen die meisten Ihrer treuen Kunden/innen aus den benachbarten Großstädten Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Darmstadt?

Antwort: Mit unseren zweisprachigen Katalogen erreichen wir sozusagen die ganze Welt. So haben wir z.B. auch Kunden aus dem Libanon, Israel, Brasilien, Japan, China, Australien usw. Nur rund 20 % aller Kunden konzentrieren sich im Rhein-Main-Gebiet.

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Frage: Vor jeder großen Auktion des „Rheingauer Auktionshauses“ wird ein prächtiger Katalog über das jeweilige Angebot produziert sowie auf Wunsch und gegen Rechnung an Kunden/innen verschickt. Fordern auch Interessenten/innen im Ausland Ihren reichhaltigen Katalog an?

Antwort: Es gibt Stammkunden und Katalogabonnenten in aller Welt, die unsere Kataloge beziehen. Rund ein Viertel aller zu einer Auktion verschickten Kataloge gehen ins Ausland, die deutschsprachigen Länder nicht eingerechnet.

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Frage: Sind im „Auktionshaus Rheingau“ auch Besucher/innen willkommen, die sich während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag lediglich unverbindlich umsehen wollen?

Antwort: Sehr gerne sogar. Wir freuen uns über jeden und es kommt nicht selten vor, dass es uns gelingt, mit Vorurteilen aufzuräumen. Kaufen muss hier niemand und es freut uns, wenn wir mit der Ausstellung Interesse wecken.

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Frage: Vielleicht würde ein Teil Ihrer Kunden/innen auch gerne am Wochenende vorbeischauen?

Antwort: Sicher, aber hinter den Kulissen ist enorm viel Arbeit zu erledigen. Eine Auktionsproduktion nimmt alle Mitarbeiter nahezu drei Monate in Anspruch. Daher haben wir zwei Tage in der Woche für Arbeiten eingeplant, die wir während der Öffnungszeiten nicht erledigen könnten. Es wäre sicher nicht gut, wenn für Rückfragen niemand Zeit hätte. Dafür stehen wir an den Öffnungstagen unseren Kunden voll und ganz zur Verfügung.

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Frage: Herr Niederauer, Sie sind öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator. Muss man für diesen Beruf eine besondere Ausbildung und ein bestimmtes Fachwissen nachweisen?

Antwort: Anders als z.B. in Frankreich, kann in Deutschland jeder eine Versteigerererlaubnis beantragen. Es ist kein Ausbildungsberuf, bedarf aber neben möglichst umfangreichem Wissen um die Dinge, die man versteigern möchte auch ziemlich weit reichender Kenntnisse im rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Ein entsprechendes Studium ist also sicher genauso von Vorteil wie die Bereitschaft, weit mehr als acht Stunden am Tag zu arbeiten. So mancher Kandidat hat nach der ersten Auktion bereits aufgegeben.
Die öffentliche Bestellung dagegen setzt nicht nur den Nachweis eingehender Kenntnisse in den drei Bereichen voraus. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator nimmt Aufgaben der Öffentlichkeit war, ähnlich einem Notar oder einem Gerichtsvollzieher. Zur Bestellung muss auch noch die Bedingung einer öffentlichen Notwendigkeit erfüllt sein und sie setzt eine langjährige Berufserfahrung voraus.

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Frage: Das „Rheingauer Auktionshaus“ ist nicht nur für Käufer/innen interessant, sondern wegen Nachlass-, Sammlungs- und Inventarverwertung auch für Verkäufer/innen von Kunstwerken und Antiquitäten. Wer kann Ihren Verwertungs-Service in Anspruch nehmen und wer nicht?

Antwort: Auftraggeber sind Nachlasspfleger, Banken, Gerichtsvollzieher, gemeinnützige Vereine genauso wie jemand, der etwas auf seinem Speicher gefunden hat, von dem er nicht weiß, ob es einen Wert besitzt. Kostenfrei beraten wird jeder unabhängig davon, ob es letztlich zu einer Versteigerung kommt oder nicht. Anfragen erreichen uns von überall her, ob persönlich oder E-Mail mit Bildanhang oder sogar fertig gepackte Pakete mit der Bitte um Durchsicht, ob etwas dabei sei.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee einen Wunsch zugunsten des „Auktionshauses Rheingau“ erfüllen würde, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Sie möge dafür sorgen, dass die Scheu vor klassischen Auktionen weiter abnimmt. Virtuelle Auktionen sind zwar interessant, aber was ist das schon gegen live dabei gewesen zu sein.

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Die Fragen stellte der Journalist und Autor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „archaeologie-news“ – http://archaeologie-news.blog.de

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Kontaktdaten:
„Auktionshaus Rheingau“:
Sofienstraße 12
65346 Eltville-Erbach
Telefon: 06123 62870
Fax: 06123 5228
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr
sowie von 15 bis 18 Uhr

Dienstag, 11. September 2007

Video über den Mainzer Dom bei Sevenload


Link: sevenload.com


Video "Der Mainzer Dom" von "gufa" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/18hdzQ4/Der-Mainzer-Dom

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Ein 25-minütiges Porträt des Mainzer Doms, der Kathedrale des Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, ist auf der Videoplattform "Sevenload" zu sehen. Diesen Filmbeitrag findet man unter der Adresse http://de.sevenload.com/videos/18hdzQ4/Der-Mainzer-Dom im Internet. Unter der Adresse http://de.sevenload.com/mitglieder/qufa werden weitere sehenswerte Filmbeiträge über religiöse Themen präsentiert. Zum Beispiel über die Kirchen St. Antonius und St. Ignatius, beide in Frankfurt am Main.

Dienstag, 4. September 2007

Witzige Werbung in Web-TV-Serie eines gebürtigen Mainzers


Link: sevenload.com


Video "Slip-Ouvert" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/etIg39A/Slip-Ouvert

München/Mainz (news-und-werbung) – „Applausmacher“ heißt eine der witzigsten Internetfernsehserien auf der Videoplattform „Sevenload“. Held dieser beliebten Serie mit der Internetadresse http://de.sevenload.com/mitglieder/applausmacher ist der in Mainz geborene, in Ginsheim aufgewachsene und heute in München lebende Schauspieler und Moderator Tobias Mayer. Anfang September 2007 waren bei „Sevenload“ bereits 28 Videoclips von ihm zu sehen.

In einem Interview mit dem Weblog „Internetfernsehen von A bis Z“ unter http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com/search/label/%22Applausmacher%22%20begeistert%20jeden%20Tag%20mehr%20Zuschauer verriet Tobias Mayer, welches Motiv ihn zum Start seiner TV-Serie bewogen hatte: „Das was ich mache, ist moderne Clownerie. Clowns spiegeln gerne die Gesellschaft und so berühren sie ihre Zuschauer. Ich möchte berühren und somit verbinden, indem ich meine Zuschauer zum Lachen oder Nachdenken bringe. Außerdem binde ich gerne andere interessante Künstler in meine Clips ein und mache somit auch auf diese aufmerksam. Daran liegt mir ebenfalls sehr viel.“

Der Name „Applausmacher“ entstand bereits, als Tobias Mayer noch die Schauspielschule besuchte. Er arbeitete als Warmupper für diverse TV-Sendungen und irgendwann hieß es: „Ach da kommt ja der Applausmacher.“ Das gefiel ihm: „Denn in diesem Namen steckt mehr als nur ein Kasper, der die Hände zusammen führt und für ein rasendes Publikum sorgt. Applausmacher steht auch für Narrenfreiheit und Satire.“

Auf Wunsch produziert Tobias Mayer innerhalb der Serie "Applausmacher" auch Werbefilme (Werbeclips) über Firmen oder Produkte für kleine Geldbeutel. Besonderer Clou: Die Werbung ist in eine schräge, freche, aber charmant-unterhaltsame Geschichte eingebunden.

Noch mehr über den „Applausmacher“ erfährt man auf der Webseite http://www.applausmacher.de

Donnerstag, 30. August 2007

Zwei Wiesbadener sorgen mit Internetfernsehserie für Furore


Link: sevenload.com


45 Minuten langer Filmbeitrag über Aachen von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/cQrSRZH/AACHEN-Teil-3

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BuschkaBuschka

Jörg Buschka

Interview mit dem Journalisten und Filmemacher Jörg Buschka, der zusammen mit dem Diplom-Medienwirt und Kameramann Jan Vogel (beide aus Wiesbaden) die Internetfernsehsendung „Buschka entdeckt Deutschland“ „B.e.D.“ - http://www.buschka-entdeckt.de - produziert. Diese Sendung entsteht auf ungewöhnliche Art und Weise: Die beiden besuchen etwa alle drei Wochen morgens irgendeine deutsche Stadt, parken dann abseits vom Stadtkern und filmen dann spontan, was sie sehen.

BuschkaVogel

Jan Vogel

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Frage: Herr Buschka, Sie erzählten im Sommer 2006 beim Inline-Skate Ihrem Freund Jan Ihre Idee für „Buschka entdeckt Deutschland“. Hatten Sie damals schon geahnt, dass diese Internetsendung einmal Kultcharakter bekommen würde?

Antwort: Naja, ich hatte auf jeden Fall schon das sichere Bauchgefühl, dass das ein "Faß ohne Boden" (im positiven Sinne) sein würde! Und dass ich als Zuschauer gern selbst so etwas sehen würde. In den Jahren, in denen ich jetzt bereits TV-Magazinbeiträge bzw. -Reportagen mache, habe ich die meisten Illusionen von wegen "echt" und "nah dabei" verloren. ALLES wird inszeniert, wenn du einen Magazinbeitrag auf den Punkt bringen musst. Und allzuoft merkt man das an den unnatürlichen Dialogen. Und das alles passiert bei uns nicht. Natürlich ist noch die Kamera "dazwischen", aber ich signalisiere den Interviewpartnern Vertrauen, sie bringen es mir dann meist zum Glück auch entgegen, und ich enttäusche bzw. missbrauche es auch nicht. So entsteht eine wirkliche Nähe, etwas "Echtes". Ob das jetzt schon Kult ist, weiß ich nicht. Ich habe den Eindruck, dass wir aktuell noch gar nicht unsere eigentliche Zielgruppe erreichen: Nämlich nicht unbedingt computeraffine Menschen, die sich halt nur Zeit nehmen für Reportagen, und die in unserem Fall bei der Flash-Qualität drei Augen zudrücken, weil das Ganze was Neues und Eigenständiges ist, das es so im TV nicht gibt.

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Frage: Bei Ihren Dreharbeiten gehen Sie sehr spontan und ohne Scheu auf wildfremde Leute zu, die Sie zum ersten Mal im Leben sehen. Sind die von Ihnen angesprochenen Menschen immer auskunftsfreudig oder bekommen Sie oft einen „Korb“?

Antwort: Ich bekomme häufig Körbe. Oft mehr als 50 Prozent. Es gibt darunter "Poser", die ihrem Schatzi zeigen wollen, wie cool sie ein "nerviges Kamerateam" abschütteln können, aber merkwürdigerweise vor allem Leute, die auf den ersten Blick offen erscheinen. Ich höre dann manchmal, dass Kollegen vom Fernsehen schon mal mit ihnen gedreht hatten, wobei sie aber wohl veräppelt oder falsch in einen Kontext gepresst worden waren. "Verbrannte Erde" eben ... Offenheit und Vertrauen sind seltene Güter, und sie werden durch solche Enttäuschungen immer rarer, weil die Leute dann beim nächsten Mal vorsichtiger sind. Manchmal sind Jan und ich stundenlang bei Regen unterwegs, und nichts passiert. Wenn uns dann jemand entgegenkommt und keine Lust hat, uns auch nur ein Wort von seinen Gedanken oder sogar aus seinem Leben mitzuteilen, ist das besonders frustrierend. Im Fall der beiden Damen in Stuttgart, die uns später zum Spaghetti-Essen mit nachhause nahmen, musste ich sie geschlagene 30 Minuten durch Reden überzeugen, bis sie erkannt hatten, dass das Ganze vielleicht doch ganz nett werden könnte. Und dann wollten sie uns gar nicht mehr gehen lassen ...

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Frage: Vermutlich gibt es Szenen in Ihren Filmbeiträgen, die Sie nicht vergessen können und die Ihnen besonders gut gefallen. Bitte nennen Sie einige Beispiele!

Antwort: Eigentlich sind die spontanen Einladungen zu den Leuten nachhause das Tollste an meiner Arbeit! Das Ehepaar Lydia und Rudi in Heidelberg war verrückt. Sie haben in ihrem Garten u. a. einen 30 Meter tiefen Brunnen mitsamt eines mit Erde zugeschütteten Kellergewölbes entdeckt, das sogar über weitere Grundstück hinweg mal mit dem Heidelberger Schloss verbunden war. In jahrelanger Arbeit hatten sie das Gewölbe freigelegt, und konnten es uns so zeigen. Die Beiden waren außerdem sehr gastfreundlich. Es gab Wein, Brot, Käse und Schinken - wir haben uns gleich als Gäste gefühlt! Bei Dany und Matthias in Berlin-Lichtenberg gab´s Möhrensuppe, und auf einer Privatparty in Saarbrücken haben Mitglieder der Band "Savoy Truffle" zwei Lieder unplugged für uns gespielt. In Fulda haben wir in einem Korsettladen (in dem ich spontan ein enges Leibeskleid anprobiert hatte) die dortige Kundin Johanna mit ihrer schönen porzellanfarbenen Haut kennen gelernt, die mir danach noch für einige Stunden als sensationell hübsche "Assistentin" der Sendung zur Seite stand.
In Wanne-Eickel hielt eine Kiosk-Besitzerin eine regelrechte politische Rede und ließ mal so richtig alles raus, was ihr auf der Seele lag. Eigentlich passieren jedes Mal wieder völlig neue, tolle Dinge, die nicht immer nur Superlativen sein müssen. Auch das Gespräch mit einem Mann in Düsseldorf, dem man wegen Krebs den Kehlkopf herausgenommen hatte, war für mich etwas ganz besonderes. Eine Chance, mich für einen Moment in ein fremdes Leben hineinzufühlen, das mir Angst macht, und das doch jeden Tag auch meins werden könnte.

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Frage: Im Leben gibt es manchmal Tage, in denen alles schief läuft. Mussten Sie schon mal Ihre Dreharbeiten abbrechen und unverrichteter Dinge nach Hause fahren?

Antwort: Nein. Bisher zum Glück nicht. Dann gehen wir eben weiter und weiter, mir fällt in der Zwischenzeit vielleicht irgendein großartiges oder auch blödes improvisiertes Lied ein, wir zelebrieren das Essen selbstgeschmierter Käsebrote, unterhalten uns, und dann steht plötzlich "hinter der nächsten Ecke" ein Musiker, der uns mit nachhause nimmt und mir etwas von seinem Leben erzählt. DAS ist der Job!

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BuschkaWebseite

Webseite "Buschka entdeckt Deutschland"

Frage: „Buschka entdeckt Deutschland“ lockt auf Ihrer eigenen Webseite http://www.buschka-entdeckt.de und auf der Videoplattform „Sevenload“ unter http://de.sevenload.com/mitglieder/buschka-entdeckt-de viele Zuschauer/innen an. Wie sind die Reaktionen auf Ihre Filmbeiträge?

Antwort: Wir erhalten eigentlich sehr viel Lob über die Kommentar-Funktionen unserer Website und auf unserem Spezial bei Sevenload. Oft dezidiert und zum Teil liebevoll nacherzählt. Toll ist zum Beispiel, wenn uns wie heute ein Zuschauer zur Wanne-Eickel-Folge schreibt " Jetzt hab ich die Folge schon sooo oft gesehen, heute war es mal wieder so weit und immer noch hochinteressant!!!". Er hat sie sich schon vor vier Monaten zum ersten Mal angeschaut. Das macht uns dann natürlich stolz und zufrieden über unsere Arbeit! Kritik gibt es natürlich auch, und die nehmen wir immer sehr ernst. Aber wir verteidigen unseren Vorstoß als 45-Minuten-Format im Internet, wo immer noch die kurzen Clips vorherrschen, die ich so gern "angezündete Fürze" nenne. Oberflächlich der Hammer, extrem kurz, und sofort wieder vergessen ... Zurück zu den Reaktionen: Im Gegensatz zum klassischen TV gibt es im Internet die Möglichkeit der viel direkteren Kommunikation mit seinen Zuschauern. Allerdings haben wir noch immer keinen breiten Zugang oder eine annehmbare Bekanntheit bei unserer eigentlichen Zielgruppe. Das sind nämlich hauptsächlich klassische Reportage-Zuschauer, die einmal einen anderen Zugang zum Sujet suchen als über die lang anrecherchierten und "sauber produzierten" Hochglanz-Dokus im TV (die ich im übrigen selbst ja auch z. B. für ARTE, den SWR, NDR oder N-TV realisiere). „B.e.D.“ ist nur zu 50 % eine One-Man-Show mit Quatsch und Improvisation, und die andere Hälfte ist seriöser Journalismus mit echten Lebenswirklichkeiten ohne platte "Boulevard-Anbiederung" etc. Wir sind besonders für die Platzierung auf Sevenload sehr dankbar, aber in Deutschland finden bisher die eben genannten Zuschauer bis dato noch viel zu selten den Weg auf eine solche Plattform. Einigen Kollegen aus dem "Quality Content-Bereich" geht es ähnlich. Es ist zudem nicht so leicht, aus der Masse von Spaß-Formaten heraus einer solchen Zielgruppe aufzufallen. Diese Leute sitzen noch nicht wie selbstverständlich vor dem PC und schauen sich Internet-TV an. Natürlich war es toll, als die ZEIT ein Interview mit mir gemacht hat, und ein dickes Foto von uns in dem Blatt erschienen ist. Und dass die FAZ schreibt, unsere Andersartigkeit gegenüber klassischen TV-Reportagen mache ja vielleicht "gerade den Reiz der Sendung" aus, ist natürlich eine tolle Sache!

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Link: sevenload.com


Video "Anne-Sophie Mutter Interview-Special" von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/fDAmL9D/ANNE-SOPHIE-MUTTER-INTERVIEW-SPECIAL

Frage: Kürzlich drehten Sie in Wiesbaden ein Interview mit der berühmten deutschen Musikerin Anne-Sophie Mutter. Werden weitere Filmbeiträge über Prominente folgen?

Antwort: Auf jeden Fall. Wenn ein/eine Prominente(r) auch noch wirklich etwas zu sagen hat, ist er für ein Special im Rahmen meiner Sendung interessant.
In meiner Jugend war ich vom Boulevard total begeistert! Es gab für mich nichts Interessanteres als das Neueste meines Idols Michael Jackson (von dem ich immerhin 13 Konzerte sehen durfte), und als Mitarbeiter im Fish-Fanclub (Ex-Marillion-Frontmann) fand ich´s schon immer super, mit einem VIP- oder sogar Backstagepass herumzulaufen. Es ist einfach die Absurdität, allein durch ein dämliches Stück Plastik um den Hals tatsächlich "aufgewertet" zu werden!! Für andere ist etwas abgesperrt, aber du latschst über den Teppich. Von einem Moment auf den anderen bist du in der Gesellschaft, in der immer nur der "noch Coolere" glänzt, einer der Gewinner. Natürlich nur im ganz kleinen Rahmen - aber das hat mir zugegebener weise immer schon Spaß gemacht. Vielleicht ist davon auch als kleines "Augenzwinkern" mein umgehängter Presse-Ausweis übriggeblieben. Aber um das hier klarzustellen: mir geht es nur um das kurzlebige Gefühl in dem Moment; ich empfinde weder die Illusion, durch so was wirklich "aufgewertet" zu werden, noch finde ich den "Mechanismus" besonders gut für ein gemeinschaftliches Zusammenleben! Aber ich habe das nicht erfunden, und es zeigt einfach, wie sehr unsere Gesellschaft auf "Posen" und Anerkennung programmiert ist. Das geht wohl ganz ursprünglich auf das archaische Ding "Ehre" zurück, und auf Star-Geschichten ist heute eine ganze Industrie aufgebaut, die uns jeden Tag erzählt, wer wann und wie lange in der Nase gepopelt hat. Von den Royals bis hin zu Berichterstattungen, welchen Nachtisch es auf Schloss Schnubbedibups mit der Kanzlerin gab. Also meist ziemlich inhaltslos, aber das ganze Drumherum, der "X-Faktor", interessiert die Massen. Ich hatte im Rahmen meiner TV-Arbeit und für meine Projekte inzwischen schon viele Drehs und Termine mit Prominenten, und erkenne erst heute, wie viel Arbeit das Leben im Blitzgewitter bedeutet. Permanente Aufmerksamkeit von außen verändert und bestimmt das Leben dieser Personen, und für Außenstehende wird es einfach immer etwas Besonderes sein, etwas davon aufzuschnappen. Aber ich möchte keinen platten Voyeurismus bedienen, und - wie gesagt- in meinem Fall interessieren mich vor allem Prominente, die auch etwas geleistet und zu sagen haben. Solche Specials sind bei „B.e.D.“ ja auch eher die Ausnahme.

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Frage: Internetfernserien werden aus den unterschiedlichsten Gründen präsentiert: Welches Motiv haben Sie und Jan Vogel?

Antwort: Wir möchten schlicht ein eigenes Format etablieren! Natürlich soll es erfolgreich sein usw. Aber wir wissen, dass die Sendung in ihrer jetzigen Form nicht massentauglich ist. Und das ist gut so. Massentauglich ist, was sich wie bereits bestehende Formate verkaufen lässt, und was man schnell in den Mittelpunkt stellen kann. Da ist zuviel unter der Oberfläche eher schädlich... Auf „B.e.D.“ muss man sich aber bewusst einlassen. Ich finde die Idee zwar auch eingängig, und vor allem die Mischung aus Spaß und "seriösem Journalismus" perfekt, aber es ist ein Experiment, weil "den Herrn Buschka" eben niemand aus dem TV kennt. Und man kann auch nicht einfach sagen "der ist son´n bißchen wie..." oder "die Sendung ist so wie Gernstls Reisen" o.ä.. Das ist so in der Form halt einfach neu. Dank des Internets ist es uns überhaupt erst möglich, unser eigener Sender zu sein, und ohne ein OK von Irgendwem Programm "unter´s Volk" zu bringen. Das entscheidet nämlich, ob es uns will. ... allerdings erst nach Bewältigung des gleichen Problems unsererseits, mit dem auch klassische Dokumentarfilmer zu kämpfen haben: man muss es erst mal schaffen, den Leuten zu zeigen, dass es einen gibt, und dass es sich lohnt, angeschaut zu werden. Und jetzt, wo der Markt begriffen hat, dass man mit platten Dingern und schnellen Klicks auch Kohle machen kann, ist diese ganze Chance auf echtes unabhängiges Programm (wie die Öffentlich-Rechtlichen, deren großer Fan ich nach wie vor bin!) mal wieder "plattgewalzt". "Wes´Brot ich ess´, des Lied ich sing" ist - wie gesagt- die breite Devise, und da hat die "unfallfreie" Kopie einer Kopie einer Kopie eines erfolgreichen Formates immer viel eher eine Chance auf schnellen, kurzfristigen Erfolg. Das alles ist aber viel komplizierter als die platte Frage "ist das Programm insgesamt so schlecht, weil die Zuschauer es so wollen, oder weil man ihnen nichts anderes vorsetzt???" Der Markt ist - vergleichbar mit dem Privatfernsehen - voll von geliehenem Geld, das schnell rückfinanziert werden muss. Da will und KANN Keiner Experimente machen. Das ist am Ende also vielleicht sogar gut für uns: wenn wir nämlich "dranbleiben", fällt es irgendwann mal richtig auf, dass es bei uns wirklich in erster Linie Qualität gibt. Die Aufmerksamkeit der Premium-Presse gibt uns jedenfalls Recht.

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Frage: Sicherlich wünschen sich nicht wenige Zuschauer/innen beim Ansehen Ihrer Filmbeiträge über deutsche Städte, dass auch ihr Geburts-, Wohn- oder Urlaubsort mal an die Reihe kommt. Haben Sie schon solche Wünsche erhalten?

Antwort: Ja, und auch Anfragen zu Treffen, Besuchen dieser und jener Sehenswürdigkeit oder Festivität etc. gab es. All das müssen wir ablehnen, weil das Besondere an „B.e.D.“ ja gerade das Spontane und Ungeplante ist. Wir haben trotzdem genug Touristisches im Programm. Und wenn wir z. B. in Erfurt im Stadtkern unterwegs sind, ist es doch klar, dass wir auch über die Krämerbrücke mit ihren tollen Geschäften gehen... Wir kriegen auch vor Ort meist Informationen, dass am folgenden Wochenende eine tolle Veranstaltung stattfände. Dann erklären wir, dass wir eben vorerst nur dieses eine Mal dort sind, und dass das gerade das Besondere ist.


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Frage: Sie und Jan Vogel leben in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die bekanntlich viele Attraktionen besitzt. Werden Sie irgendwann in keiner anderen Stadt, sondern in Ihren Wohnort einen Film drehen?

Antwort: Ja, bestimmt. Aber dann mit bewussten Treffen mit Freunden, die uns ihr Leben in der Stadt näher bringen. In Wiesbaden oder Mainz können wir natürlich trotzdem noch was entdecken - aber uns reizt ja auch selbst erst mal das Hinausfahren "in die Welt". Deshalb stehen diese beiden schönen Städte noch hintenan. Das Interview mit Anne-Sophie Mutter fand übrigens im Kurhaus zu Wiesbaden statt. Da hat man schon für ein paar Sekunden den Kurpark gesehen.

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Frage: Wenn Ihnen eine „gute Fee“ einen Wunsch für „Buschka entdeckt Deutschland“ erfüllen würde, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Bitte mach, dass unsere Zielgruppe von uns erfährt und freiwillig den Umstand eingeht, sich 45-Minüter auf dem PC anzuschauen (was ja übrigens mittels neuer DVD-Recorder mit Reciever, der Sony Playstation 3 oder Nintendo Wii (was wiederum meist nur Kids haben ...) schon auf dem TV-Schirm "übertragbar" ist). Dafür gibt´s dann ja auch etwas ganz Besonderes. Dabeisein-Gefühl und Momente "hinter den Kulissen" in jeder Folge inklusive!

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Die Fragen stellte der Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“ – http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com

Internetfernsehserie "Applausmacher": Macht weiter so


Link: sevenload.com


Video "Gute Tat des Tages" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/6JjwxLj/Gute-Tat-des-Tages

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Interview mit dem in Mainz geborenen, in Ginsheim aufgewachsenen und heute in München lebenden Schauspieler, Moderator und Macher der Internetfernsehserie „Applausmacher“, Tobias Mayer

'Applausmacher' von applausmacher

Foto: Würfilbild - David Klein

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Frage: Herr Mayer, Ihre Internetfernsehserie „Applausmacher“ unter der Adresse http://de.sevenload.com/mitglieder/applausmacher wurde bereits kurz nach dem Start auf der Videoplattform „Sevenload“ mit den freundlichen Worten kommentiert: „Du könntest hier echt einer der Besten werden! Mach weiter so!“ Sind Sie mit dem bisherigen Erfolg Ihrer Serie zufrieden?

Mayer: Ehrlich gesagt bin ich über den steten Zuwachs meiner Zuschauer- und Fangemeinde auf Sevenload erstaunt und finde es toll, dass mein Format so gut angenommen wird. Als ich im August 2006 aus „Spaß an der Freud“ mit einem befreundeten Kameramann das Kinderzirkusfestival Lilalu in München unsicher machte, indem wir ohne Konzept eine spaßige Reportage filmten, ahnte keiner von uns beiden, wie gut sich dieser „Quatsch“ entwickeln wird. Insgeheim hofften wir natürlich beide auf einen kleinen Erfolg. Nicht umsonst kreierten wir unsere Clips zunächst für Münchens nicht unbekannte Netzzeitung Isarbote.de, die uns parallel zu unserer Seite eine größere Veröffentlichungsmöglichkeit bot. Dadurch wurde auch Sevenload auf uns aufmerksam. Nun steigen die Zuschauerzahlen täglich, bald kennt das ganze Land Applausmacher. Anscheinend gefällt es den Leuten, deshalb dürfen mein Team und ich sehr zufrieden sein. Dennoch arbeiten wir ständig an neuen Ideen und verbessern unsere Qualität.

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Frage: Humorvolle Internetfernsehserien werden aus den unterschiedlichsten Gründen produziert. Welches Motiv haben Sie?

Mayer: Das was ich mache, ist moderne Clownerie. Clowns spiegeln gerne die Gesellschaft und so berühren sie ihre Zuschauer. Ich möchte berühren und somit verbinden, indem ich meine Zuschauer zum Lachen oder Nachdenken bringe. Außerdem binde ich gerne andere interessante Künstler in meine Clips ein und mache somit auch auf diese aufmerksam. Daran liegt mir ebenfalls sehr viel.

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Frage: Heutzutage haben Künstler viele Möglichkeiten, auf sich selbst aufmerksam zu machen – vor allem durch das Internet. Hat ein Künstler, der kein Talent für Werbung besitzt, überhaupt noch Erfolgschancen?

Mayer: Umso mehr man in unserem Job als Künstler an verschiedenen Stellen arbeitet, desto mehr wird man gesehen. Man muss sich ins Gespräch bringen und veröffentlichen. Künstler, die ausschließlich in einem Hinterzimmer versteckt arbeiten und nie an die Öffentlichkeit treten, kann man nicht kennen. Präsenz ist die beste Werbung und der erste Schritt zum Erfolg. Der zweite Schritt ist ein gutes Team. Ohne helfende Hände im Hintergrund ist eine Verbesserung und Vergrößerung seiner künstlerischen Tätigkeiten undenkbar, selbst wenn man ein Solist ist. Bei dieser Gelegenheit grüße ich mein Team und sage Danke schön für Eure tolle Arbeit und Treue.

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Frage: „Applausmacher“ ist ein sehr einprägsamer und zugkräftiger Name. Wie kamen sie darauf?

Mayer: Während meiner Schauspielschule, arbeitete ich als Warmupper für diverse TV Sendungen, irgendwann hieß es: “Ach da kommt ja der Applausmacher.“ Das gefiel mir, denn in diesem Namen steckt mehr als nur ein Kasper, der die Hände zusammen führt und für ein rasendes Publikum sorgt. Applausmacher steht auch für Narrenfreiheit und Satire.

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Frage: Auf Ihrer eigenen Webseite www.applausmacher.tv ist nachzulesen, dass Sie ein sehr vielseitiger Künstler sind. Dort ist von Clips, Kleinkunst, Events und Kinderprogramm die Rede. Was machen Sie am liebsten?

Mayer: Die Bühne ist meine Leidenschaft, wenn sie mich so fragen, ist es die Kleinkunst und auch das Theaterspiel, welches mir die größte Freude bereitet. Dennoch arbeite ich auch gerne mit Kindern und liebe es, die Clips zu produzieren. Die Liebe zur Bühne existiert seit meinem vierten Lebensjahr. Es war meine erste große Liebe und wird daher auch die letzte sein! Wenn sie mich fragen was meine Freundin dazu sagt?
„So lange dies die einzige parallele Beziehung ist, akzeptiere ich sie voll und ganz.“

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Frage: Sie treten vor Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Männern oder Frauen auf. Welches Publikum ist am leichtesten zu unterhalten und welches am schwersten?

Mayer: Bei jedem Publikum gilt zunächst, dass man gut vorbereitet ist und weiß, wie man in verschiedenen Situationen reagieren kann. Denn bei Kindern sowie Erwachsenen entscheidet immer die Zusammensetzung der Gruppe. Das Publikum ist nie gleich und man sollte immer mit schwierigen Situationen rechnen.

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Frage: Zu Ihrem künstlerischen Repertoire gehören Moderation, Show und Slapstick. Haben Sie noch Termine frei?

Buchen Sie mich schon heute für das Jahr 2009. Nein, mal im Ernst; Es ist ein Ziel von mir, irgendwann soviel zu tun zu haben, dass ich mindestens ein Jahr im Voraus schon weiß, was ansteht. Momentan gibt es gute und schlechte Auftragsmonate: Juni, Juli, Dezember sind zur Zeit sehr terminreich. Durch die Clips aber habe immer ich jede Menge zu tun. Doch bedeutet das nicht, dass Sie keine Möglichkeiten mehr haben mich zu engagieren!

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Link: sevenload.com


Video "Frederick van de Zon" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/yU1v5ei/Frederick-van-de-Zon

Frage: Unter Slapstick heißt es auf Ihrer Webseite, dass Sie freundlich Feste durcheinanderbringen. Wie machen Sie das?

Mayer: In meinem Repertoire habe ich verschiedene Charaktere, die man passend zu jeder Gelegenheit einbinden kann. Es sind Figuren, wie Ferdinant von Traumgarten, welcher mit einer mobilen Bushaltestelle unterwegs ist und von seinen Traumreisen erzählt, Herr Komperzke der Hausmeister von Obendrüber, dem die Veranstaltung zu laut ist und freundlich-mosernd um Ruhe bittet, Carsten Castner der Bayer, der gerne Superstar werden möchte und jede Gelegenheit zum Üben nutzt oder Frederick van de Zon, ein durchgeknallter Holländer aus Edam Volendamm, der eine Studie über die Deutschen macht. Alle Figuren haben bei einem solchen Auftritt eines gemeinsam; sie wirken zunächst sehr real, weil sie sich unter die feiernde Gesellschaft mischen. Sie bedienen sich am Büffet und fallen dann außergewöhnlich auf, indem sie sich übermäßig viel in die Schüssel laden oder einem anderen Gast frech etwas vom Teller stibitzen. Meist sind sie durch ein Mikrofon verstärkt, welches aber erst dann angeschaltet wird, wenn ohnehin schon die gesamte Gesellschaft zu dem Charakter schaut und über ihn redet. Nun wird klar, dass es sich hierbei um einen Programmpunkt handelt. Die einzelnen Figuren können singen, tanzen, erzählen jeweils ihre Geschichten und animieren auf ihre Weise das Publikum. Auch hierfür bereite ich mich gut auf jeden Auftritt vor und stimme alles genau mit dem Veranstalter ab. Manchmal schreibe ich auch speziell Lieder für das Geburtstagskind oder die Firma für die ich auftrete. Das ist eine Sache die sehr gut ankommt und gerne gebucht wird!

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Frage: Man kann Sie bei Kindergeburtstagen, Eröffnungen, Kindergartenpartys, Kinderfesten, auf Messeständen, Firmenevents, Kindershowprogrammen, Schulveranstaltungen, in einer Internetfernsehserie und wer-weiß-wo-sonst-noch sehen. Wo würden Sie auf gar keinen Fall auftreten?

Mayer: Als Tobias Mayer bei einer großen Casting-Sendung mit vier Buchstaben, eines großen TV-Senders mit drei Buchstaben.
Als Figur trete ich unter freundlichen Vorrausetzungen überall auf.
Irgendwann habe ich aber vor ausschließlich meine eigenen Abende zu bespielen. Dazu muss man mich und meine Figuren aber erst einmal kennen.
Und solange ich noch nicht so bekannt bin, drücke ich gerne Oma Rosi zum sechzigsten Jubeltag einen Blumenstrauß in die Hände.
Hiermit lade ich Sie recht herzlich ein, mein Gast zu sein im Theater im Fraunhofer am 9. oder 10. Oktober in München zu meinem Programm: “Mayer sucht Töne und die wird er finden“. An diesem Programm arbeite ich schon seit dem Beginn meiner Studienzeit vor vier Jahren als Schauspieler. Es ist ein langwieriger Prozess, bis man es sich aussuchen kann in welchen Häusern man spielen darf.
Dass ich im Fraunhofertheater auftrete, darauf kann ich schon stolz sein.

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Frage: Auf Wunsch produzieren Sie auch Werbefilme (Werbeclips) über Firmen oder Produkte für kleine Geldbeutel. Besonderer Clou: Die Werbung ist in eine schräge, freche, aber charmant-unterhaltsame Geschichte eingebunden. Bitte erzählen Sie kurz eine solche Geschichte!

Mayer: Nehmen wir an die Weihnachtszeit hat begonnen.
Konditoreimeister Mirco Mische betreibt das kleine Cafe an der Isar,
als eines Morgens der Applausmacher durch die Eingangstüre tritt.
Nach einer kurzen vertrauten Begrüßung, überredet der Applausmacher den Konditor miteinander Plätzchen in Form von klatschenden Händen zu backen.
Nun geht es in der Backstube los und nach einer Weile, liegen die Leckereien in der Ladenvitrine. Zuletzt macht der Applausmacher den Aufruf in der Konditorei Mische vorbei zu kommen: Jeder Zuschauer, der vor die Ladentheke tritt und „Klatschen Sie mit“ sagt, bekommt liebevoll eingepackte Applausmacherplätzchen überreicht. Diese Geschichte wurde letztes Jahr in der Konditorei Mische tatsächlich verfilmt, im Isarboten veröffentlicht und erfolgreich durchgeführt.

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Frage: Zur Unterstützung Ihres Filmteams suchten Sie Set-praktikanten, Cutter und Kameramänner. Haben Sie diese inzwischen gefunden?

Mayer: Mittlerweile haben wir schon einen festen Stamm an Filmleuten,
die an unsere Formate glauben. Dennoch suchen wir immer wieder neue Leute, die Spaß daran haben, das Applausmacherteam ehrenvoll zu unterstützen.

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Frage: Sicherlich möchten Leser/innen dieses Interviews gerne noch mehr über Sie und Ihre Arbeit als Künstler erfahren. Wo ist dies im Internet möglich?

Mayer: Gerne unter http://www.applausmacher.tv und dem Videoportal http://www.sevenload.de im ersten Kanal.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee drei Wünsche erfüllen würde, was würden Sie sich wünschen?

Mayer:
- Gesundheit meiner ganzen Familie, bis wir tot umfallen.
- Ein eigenes Applausmacher-Theater mit alltäglich ausgebuchten 500 Sitzplätzen.
- Einen Strandkorb für meine Freundin und mich auf einer paradiesischen Insel und leckeren Cocktails in unseren Händen.

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Link: sevenload.com


Video "Intro" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/VSv3h0L/Intro

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Die Fragen für das Interview stellte der Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“ – http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com

Freitag, 24. August 2007

Zwei Wiesbadener produzieren ungewöhnliche Internetsendung


Link: sevenload.com


Video von "Buschka entdeckt Deutschland" bei "Sevenload"

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - "Buschka entdeckt Deutschland" heißt eine Internetsendung, die auf ungewöhnliche Art und Weise entsteht und unter der Adresse www.buschka-entdeckt.de sowie auf der Videoplattform "Sevenload" zu sehen ist. Etwa alle drei Wochen besuchen der Journalist und Filmemacher Jörg Buschka sowie der Diplom-Medienwirt und Kameramann Jan Vogel (beide aus Wiesbaden) morgens irgendeine deutsche Stadt, parken dort irgendwo abseits vom Stadtkern ihr Auto und filmen dann spontan, was sie sehen.

Welche Themen, Menschen und Geschichten ihnen begegnen, bestimmt eine kreative Mischung aus Zufall und spontaner Entscheidung. Selten gibt es Programmpunkte oder gar einen Drehplan. Erst nachts ist Drehschluss. Buschka und Vogel arbeiten nach dem Motto: "Überall findet alles statt. Alle Nuancen innerhalb der Extreme Liebe und Tod warten überall quasi um die Ecke".

Jede Sendung von "Buschka entdeckt Deutschland" dauert etwa rund 45 Minuten. Die so genannten "StandUP-Reportagen" ("Stegreif-Reportagen") zeigen vermeintlich Banales, Alltägliches, scheinbar Unwichtiges, aber auch Interviews, Touristenattraktionen sowie Themen aus Kunst und Wissenschaft. "Buschka entdeckt Deutschland" dürfte "Deutschlands erstes StandUp-Reportage-Format" sein. Aber nun genug der Lobeshymnen: Schauen Sie sich die Sendungen selbst an und bilden sich ein eigenes Urteil!

Und so entstand buschka-entdeckt.de: An einem sonnigen Tag im Juli 2006 fuhren Jörg Buschka und Jan Vogel ihre Inline-Skate-Strecke am Rheinufer entlang. Dabei erzählte Buschka von seinem Konzept zu "Buschka entdeckt Deutschland". Die Idee hat Vogel sofort begeistert – er kannte Buschka, und mit dem Wissen über seinen Charakter und seine offene, ehrliche Art auf Menschen zuzugehen, war ihm klar, dass das Format erfolgreich werden musste.

Bis August 2007 entstanden folgende Filmbeiträge:
14: Trier
13: Stuttgart
12: Fulda
11: Würzburg
10: Düsseldorf
09: Bonn
08: Heidelberg
07: Wanne-Eickel
06: Berlin
05: Saarbrücken
04: Mittelrhein
03: Erfurt
02: Offenbach
01: Bad Kissingen

Montag, 13. August 2007

Inoffizieller SV Wehen Wiesbaden Fansong 2007/2008




Videoclip "Inoffizieller SV Wehen Wiesbaden Fansong 2007/2008" von Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=uv872Ww_TcU
Ein Song für den geilsten Dorfverein der Welt: SV Wehen. Zum Mitsingen im Stadion empfohlen.

Dienstag, 31. Juli 2007

"rheinmaintv": Täglich das Wichtigste












Bad Homburg (mainz-wiesbaden-news) - "rheinmaintv", der Sender für das Rhein-Main-Gebiet, ist nicht nur auf dem Bildschirm des TV-Geräts, sondern auch des PC oder Notebooks zu sehen. Der Internetfernsehsender hat die Adresse http://www.rheinmaintv.de/livestream
- Zum Angebot von "rheinmaintv" gehören außer dem Livestream und Videos http://www.rheinmaintv.de/video auch ein umfangreiches Rheinmain-Journal im PDF-Format http://www.rheinmaintv.de/rheinmain-journal zum Schmökern und ein Gewinnspiel.

Und das sagt "rheinmaintv" über sich selbst:

rheinmaintv – Hier bin ich zu Hause

rheinmaintv bringt das Geschehen aus Ihrer Nachbarschaft direkt auf den Bildschirm. Aktuelle Informationen aus der Stadt, in der Sie wohnen, aus dem Kreis, in dem Sie arbeiten, eben aus der Region, in der Sie leben.

Täglich sehen Sie bei uns das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft und Kultur und das Neueste aus dem regionalen Breiten- und Spitzensport. Sie erhalten Service- Informationen aus erster Hand und erleben beste Unterhaltung.

rheinmaintv – Hier bin ich zu Hause


Montag, 25. Juni 2007

Der Mäuseturm bei Bingen



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