Freitag, 22. Mai 2009

Jochen Werner: Ein Sprecher in Mainz

Sprecherstudio.de

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Auf seiner optisch, textlich und akustisch sehr ansprechend gestalteten Webseite http://www.werner-spricht.de wirbt der professionelle und sympathische OFF-Sprecher Jochen Werner aus Mainz für seinen interessanten Service. Dass er ein Meister seines Faches ist, belegen seine zahlreichen Hörproben und Referenzen.

Hörproben:
http://www.werner-spricht.de/hoerproben.html

Referenzen:
http://www.werner-spricht.de/referenzen.html


*

Und das sagt Jochen Werner über sich selbst:

Sie suchen einen professionellen OFF-Sprecher zu fairen Preisen? Dann spreche ich für Sie ... !

Mit warmer, sympathischer Stimme präsentiere ich Ihre Texte stilsicher, überzeugend und ausdrucksstark!

In meinem für Sprachaufnahmen optimierten Studio arbeite ich schnell & flexibel. Gerne komme ich aber auch zu Ihnen ins Studio.

Ob für Radio, TV, Kino, Werbung, Dokumentation, Industriefilm, Hörbuch oder Multimedia - meine Stimme ist vielseitig.

Sie möchten wissen, wie es klingt wenn ich Ihren Text spreche? Gerne spreche Ich Ihnen eine unverbindliche Probe für Sie ein.

*

Online - in drei einfachen Schritten

1. Sie senden mir Ihren Text per E-Mail.
2. Ich spreche ihn hier im Sprecherstudio ein.
3. Sie erhalten den gesprochenen Text per E-Mail zurück.

Film, Video & Animation - synchron von Anfang an

Sie haben einen Film oder eine Animation zu vertonen? Der Text soll synchron zum Bild sein? Kein Problem! Senden Sie mir den Film einfach online in einem der gängigen Formate (mpeg, mov, avi, wmv, flash ...) oder per Post als DVD. Dann spreche ich Ihren Text direkt auf Bild.

Persönlich - gemeinsam vor Ort

Natürlich komme ich auch gerne zu Ihnen ins Studio und spreche dort Ihren Text ein. Oder: Sie kommen einfach zu mir ins Sprecherstudio und betreuen die Aufnahmen persönlich.

Download - für umfangreiche Projekte

Für längere Texte und größere Dateien steht der Sprecherstudio-Download-Bereich zur Verfügung. Dort können Sie jederzeit ganz bequem Ihre Sprach-Aufnahmen herunterladen.

Donnerstag, 23. April 2009

"Der Biebricher" informiert über Wiesbadener Stadtteil

DerBiebricher

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Auf durchschnittlich 40 Seiten im Format 21 x 29,5 Zentimeter und jeweils reich vierfarbig illustriert berichtet das Stadtmagazin "DER BIEBRICHER" jeden Monat über den mit mehr als 36.000 Einwohnern größten Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. "DER BIEBRICHER" erscheint jeweils in einer Auflage von rund 6.000 Exemplaren und wird in Biebricher Geschäften, Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Im Internet ist "DER BIEBRICHER" unter der Adresse http://www.frank-hennig.eu/index.php zu finden. Dort können die jeweils neueste Ausgabe und frühere Ausgaben kostenlos im PDF-Format heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Auf der Webseite werden auch Informationen über das Stadtteilmagazin, dessen Gründer und Betreiber sowie Fotos präsentiert. In der Fotogalerie kann man mit Hilfe einer Suchmaske nach Bildmotiven stöbern. "DER BIEBRICHER" ist ein lesenswertes und informatives Stadtteilmagazin, das für andere Städte nachahmenswert ist, wo es noch keine solche Publikation gibt.

Chefredakteur von "DER BIEBRICHER" ist der freie Wiesbadener Journalist Frank Hennig. Er ist Jahrgang 1965, gebürtiger Berliner und lebt seit 1988 in Wiesbaden-Biebrich. Das am Rhein gelegene Schloss mit Park von Biebrich ein beliebtes Ausflugsziel für viele Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet. In den Annalen der Wissenschaft spielt der Biebricher Ortsteil Mosbach eine große Rolle, weil dort zahlreiche Reste von Tieren aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren entdeckt wurden wie der riesige Mosbacher Löwe, der Mosbacher Bär, der Mosbacher Wolf und das Mosbachpferd. Der Mosbacher Löwe wird in dem 2009 erschienenen Taschenbuch "Höhlenlöwen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild gewürdigt.

Hennig übte verschiedene hauptberufliche Tätigkeiten im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes in Berlin und Wiesbaden aus, dabei u. a. diverse Ausbildungstätigkeiten in der Industrie und im öffentlichen Bereich. Er war Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes für den Selbstschutz (BVS) in Hessen und Berlin/Brandenburg, Redakteur beim "Bevölkerungsschutz-Magazin", Dozent an der früheren Katastrophenschutzschule des Bundes in Ahrweiler (heute: Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz), absolvierte eine Public Relations-Ausbildung beim Deutschen Institut für Public Relations (DIPR) und eine Ausbildung zum PR-Berater mit dem Schwerpunkt "Risikokommunikation" an der Industrie- und Handelskammer Bonn.

Derzeit arbeitet Hennig in der Pressestelle einer Bundesbehörde sowie freiberuflich als Journalist für verschiedene Medien im Raum Wiesbaden. Zu seinen Aufgaben gehören auch die Konzeption und Durchführung verschiedener Seminare zum Themenfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 1983 ist Hennig Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr, früher in Berlin, jetzt in Wiesbaden (Einsatzqualifikation: Zugführer), Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Wiesbaden in der Funktion des Pressebeauftragten, Mitglied des Katastrophenschutzstabes der Landeshauptstadt Wiesbaden im Bereich S 5 (Presse- und Medienarbeit).

Donnerstag, 22. Januar 2009

Wiesbadener Autor schrieb Taschenbuch "Der Ur-Rhein"



Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären. Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Heiner Roos (*1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), der sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht hat. Zum Gelingen des Taschenbuches haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.

Das E-Book ist erhältlich bei: http://www.grin.de
Das Taschenbuch ist erhältlich bei:
http://www.amazon.de/Ur-Rhein-Rheinhessen-zehn-Millionen-Jahren/dp/3640248015/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1232612517&sr=8-5

Donnerstag, 26. Juni 2008

Videos aus der Landeshauptstadt Wiesbaden



Video: "Wiesbaden - Imagefilm" von "marcschnellbach" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=wY8WOFTWUyQ

Beschreibung des Videoclips:

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Das Weblog "Videos aus Wiesbaden" zeigt unter der Internetadresse http://videos-aus-wiesbaden.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die hessisches Landeshauptstadt. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Über Wiesbaden schreibt das Online-Lexikon "Wikipedia" folgendes:

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen und mit seinen 26 Thermalquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. In dieser zweitgrößten Stadt des Landes wohnen zusammen mit den in Wiesbaden stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihren Familienangehörigen, die bei den Volkszählungen nicht berücksichtigt werden, knapp 287.000 Menschen.

Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg bestehend, zählt ca. 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden

Videos über die Landeshauptstadt Mainz



Video: "Mainz ist Mehr - In my place" von "szell72" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=FqNI90Uu_4A

Beschreibung des Videoclips:

Kurzer Imagefilm über die deutsche Stadt Mainz am Rhein von Stennerfilm
Produktion Mainz.
A short movie about the german city Mainz produced by Stennerfilm Mainz.
http://www.stennerfilm.de
Copyright: Susanne Stenner, Stennerfilm Mainz

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Das Weblog "Videos aus Mainz" zeigt unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz.blogspot.com kurze Filmbeiträge über die liebenswürdige Großstadt Mainz am Rhein. Diese Filmbeiträge stammen meistens aus deutschsprachigen Videoplattformen. Mainz - französisch: Mayence -, gegenüber der Flussmündung des Mains am Rhein gelegen, ist die Landeshauptstadt und größte Stadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz gibt es den Dom, die Johannes-Gutenberg-Universität, das Kurfürstliche Schloss, das Gutenberg-Museum, das Römisch-Germanische-Zentralmuseum, das Zweite Deutsche Fernsehen, den Fußballverein Mainz 05 und renommierte Karnevalsvereine. Die Einwohnerzahl von Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des
20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde. Heute zählt Mainz fast 200.000 Einwohner.

Video aus Mainz-Kostheim



Video: "Mainz-Kostheim am Main" bei Youtube

Mainz-Kostheim (mainz-wiesbaden-news) - Videos aus Mainz-Kostheim sind im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz-kostheim.blogspot.com zu sehen. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist Mainz-Kostheim der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt unmittelbar an der Mündung des Mains in den Rhein. Dieser Stadtteil gehört zu den so genannten AKK-Stadtteilen, welche bis zum Jahre 1945 zur Stadt Mainz gehörten und nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden. Kostheim hat 13.500 Einwohner. Das Wappen zeigt die "Kostheimer Zange". Der Betreiber dieses Weblogs wohnt seit 1983 mit seiner Familie in Mainz-Kostheim.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kostheim

Videos aus Mainz-Kastel



Video: "Ufer und Rhein bei Mainz-Kastel" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=BPzzL5ov74I

Mainz-Kastel (mainz-wiesbaden-news) - Videos aus Mainz-Kastel werden im gleichnamigen Weblog unter der Internetadresse http://videos-aus-mainz-kastel.blogspot.com gezeigt. Laut Online-Lexikon "Wikipedia" ist Mainz-Kastel der historische Brückenkopf auf dem rechten Rheinufer gegenüber der Mainzer Altstadt und mit dieser durch eine Straßenbrücke verbunden. Kastel liegt rund einen Kilometer unterhalb der heutigen Mündung des Mains in den Rhein. Kastel gehörte in seiner langen Geschichte wiederholt zu Mainz, formal eingemeindet wurde es am 1. April 1908. Am 25. Juli 1945 wurde es den Grenzen der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg folgend (Kastel lag in der amerikanischen, Mainz in der französischen Besatzungszone) auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der "treuhänderischen Verwaltung" durch die Stadt Wiesbaden unterstellt. Kastel ist seitdem ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt.

Weblink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kastel

Freitag, 20. Juni 2008

Blogs über Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim



Video: "Kostheim am Main im Stadtkreis Wiesbaden" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=sahUK04Y8xM

Wiesbaden (internet-zeitung) - Über die Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim informieren zwei Weblogs, die unter den Adressen http://mainz-kastel.blogspot.com und http://mainz-kostheim.blogspot.com im Internet zu finden sind. Das Weblog wird von einem Journalisten und Blogger aus Mainz-Kostheim betrieben. Es präsentiert Texte, Bilder und Videos über Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim. Gastbeiträge über interessante Themen sind willkommen.

Über Mainz-Kastel heißt es im Online-Lexikon "Wikipedia":
Mainz-Kastel ist der historische Brückenkopf auf dem rechten Rheinufer gegenüber der Mainzer Altstadt und mit dieser durch eine Straßenbrücke verbunden. Kastel liegt rund einen Kilometer unterhalb der heutigen Mündung des Mains in den Rhein. Kastel gehörte in seiner langen Geschichte wiederholt zu Mainz, formal eingemeindet wurde es am 1. April 1908. Am 25. Juli 1945 wurde es den Grenzen der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg folgend (Kastel lag in der amerikanischen, Mainz in der französischen Besatzungszone) auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der „treuhänderischen Verwaltung“ durch die Stadt Wiesbaden unterstellt. Kastel ist seitdem ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt.

Über Mainz-Kostheim heißt es im Online-Lexikon "Wikipedia":
Mainz-Kostheim ist der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt unmittelbar an der Mündung des Mains in den Rhein. Dieser Stadtteil gehört zu den so genannten AKK-Stadtteilen (Amöneburg, Kastel, Kostheim), welche bis zum Jahre 1945 zur Stadt Mainz gehörten und nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden. Kostheim hat 13.500 Einwohner. Das Wappen zeigt die "Kostheimer Zange".

Freitag, 6. Juni 2008

Wiesbadener Autor veröffentlichte "Rekorde der Urzeit"


















Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - In rund 100 Online-Buchhandlungen ist ab sofort zum Preis von 14,99 Euro das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich. Das 116 Seiten umfassende Buch mit zahlreichen Abbildungen kann von Privatkunden unter anderem beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse https://www.libri.de/shop/action/productDetails/7434624/ernst_probst_rekorde_der_urzeit_3638943275.html bestellt werden.

Der Titel "Rekorde der Urzeit" erschien bei "GRIN Verlag für akademische Texte" - http://www.grin.de - als E-Book für 9,99 Euro und als Taschenbuch für 14,99 Euro und ist auch bei "Amazon" unter der Adresse http://www.amazon.de/Rekorde-Urzeit-Landschaften-Pflanzen-Tiere/dp/3638943275/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1212774465&sr=8-4 bestellbar.

Ernst Probst veröffentlichte mehr als 25 Bücher. Am bekanntesten sind "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden", "Nessie. Das Monsterbuch", "Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald", "Königinnen der Lüfte" mit Biografien berühmter Fliegerinnen, "Königinnen des Tanzes" und 14 Taschenbücher mit Hunderten von Biografien über "Superfrauen".

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Inhaltsangabe von "Rekorde der Urzeit":

Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf?

Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche.

Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen.

Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes.

Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“
(1992) von Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Video: Jugendliche auf der Straße in Mainz

Link: sevenload.com



Video: "Folge 4: Mainz (Jugendliche)" von "StreetLightsTV" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/StreetLightsTV/folgen/5ck2VVu-Folge-4-Mainz-Jugendliche

Beschreibung des Videoclips:

In der vierten Folge von StreetLightsTV beschäftigen wir uns mit Jugendlichen auf der Straße in Mainz. Wir haben uns mit einer Streetworkerin sowie mit vier Jugendlichen getroffen, um mit ihnen über die Problematik und die Hintergründe rund um den Goetheplatz in Mainz-Neustadt zu sprechen.

*

Und das sagt "StreetLightsTV" über sich selbst:

StreetLightsTV – „Die Straße sind wir!“

Dabei sind zwei unterschiedliche Gruppen auszumachen: Die einen, die sich freiwillig für ein Leben auf der Straße entschieden und die Straße zum Mittelpunkt ihres Lebens gemacht haben und jene, deren Schicksal weit weniger optimistisch mit den Straßen der Welt verknüpft ist. Das Team von StreetLightsTV widmet sich diesen vielfältigen Szenen auf Deutschlands Straßen und versucht sie in einer Dokumentar-Serie authentisch wiederzugeben.

Menschen - Straßen - Hintergründe

Es werden neue und noch unentdeckte Gesichter und Geschichten einer Parallelgesellschaft des bürgerlichen Lebens gesucht und filmisch festgehalten, die durch die Ausstrahlung einem großen Publikum präsentiert werden und damit Einzug in das Bewusstsein der Öffentlichkeit erhalten sollen.

Montag, 19. Mai 2008

Video: "Danke Jürgen Klopp" von "Mainzelhexe"



Video: "Danke Jürgen Klopp" von "Mainzelhexe" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=OwMwmi6fXZQ

Samstag, 26. April 2008

"Brillenträger des Jahres 2008": Jürgen Klopp



Video: "Kloppo genervt vom Reporter ..." von "Hexemer" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=4YfpQ3f1uSI

Mainz / Berlin (mainz-wiesbaden-news) - Zum "Brillenträger des Jahres 2008" kürte das Kuratiorium "Gutes Sehen" mit Sitz in Berlin den 40-jährigen Fußballtrainer Jürgen Klopp vom "FSV Mainz 05". Der Wahlspruch des Kuratoriums lautet: "Die Brille als Teil der Persönlichkeit entdecken". Das Kuratorium vertritt die Philosophie, als Brillenträger verliere man nicht an Attraktivität, sondern gewinne an Persönlichkeit. "Brillenträger des Jahres" waren bereits Fußballtrainer Felix Magath, Comedy-Star Wigald Boning, Politiker Norbert Blüm, Entertainer Götz Alsmann und Sänger Daniel Küblböck. Die Brille von Jürgen Klopp wirkt übrigens eher unauffällig, hieß es in der "Mainzer Rhein-Zeitung".

Sonntag, 13. April 2008

Der vergessene "Hinkelstein" von Mainz-Laubenheim


















Mainz (mainz-wiesbaden-news) – Ein mannshoher, tonnenschwerer und keilförmiger Menhir aus grauer Vorzeit, der lange Zeit unbeachtet im ebenen Laubenheimer Ried bei Mainz-Laubenheim lag, erhält eine neue Heimat. Dieser so genannte „Hinkelstein“ soll um rund 30 Meter versetzt und dann am Rand eines vorbeiführenden Weges gut sichtbar für Spaziergänger aufgestellt werden.

Der Menhir besteht aus Kalkstein aus der Übergangszeit von der erdgeschichtlichen Epoche des Oligozän zum Miozän vor etwa 23 Millionen Jahren. Er ist grob behauen und weist keinerlei Bilder oder Zeichen auf.

Man weiß nicht, wann das eindrucksvolle Steinmal erstmals ins Laubenheimer Ried transportiert und dort errichtet wurde. Die ältesten Menhire – auch „Hinkelstein“ genannt – kennt man bereits aus der jüngeren Steinzeit vor mehr als 6000 Jahren. Nach Ansicht des Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann hatte der Laubenheimer Menhir ursprünglich eine kultisch-religiöse Bedeutung.

Der Menhir aus dem Laubenheimer Ried wurde bereits in den 1870-er Jahren vermutlich beim Pflügen in der heutigen Flur „In den Karpfenwiesen", einem verlandeten Rheinarm, entdeckt und freigelegt. 1928 beschrieb Dr. Georg Durst, der damalige Leiter des Museums Alzey, einen „pyramidalen Kalksteinblock“ im Laubenheimer Ried, den er als Erster als Menhir identifizierte.

Bis 1870 diente dieser Menhir als Grenzstein zwischen den Laubenheimer Wiesen und der „Kuhweide“, einer Enklave des Dorfes Hechtsheim. Bei einer Bodenheimer Flurbereinigung um 1971 wurde der „Hinkelstein“ von seinem ursprünglichen Fundort entfernt. Auf diese Weise gelangte er etwa 120 Meter weiter rheinwärts.

Im Frühjahr 1973 erfolgte eine Flurbegehung unter Leitung des Laubenheimer Lehrers und Heimatforschers Adam Leineweber. Damals sollte geklärt werden, ob es sich bei dem Stein im Laubenheimer Ried um den 1928 von Dr. Durst erwähnten Menhir handelt. Dabei konnte auch die Vermutung widerlegt werden, dass es sich um Abraum handelt. Einer der Teilnehmer der Begehung berichtete, dass er zwar Abraum in der Nähe des Steins abgeladen habe, aber nicht diesen Stein selbst.

Der Menhir befand sich abseits der von Spaziergängern benutzten Wege im Laubenheimer Ried, lag auf der Seite und war von Moos und Gräsern überwuchert. Das konnte man am 12. April 2008 in der „Mainzer Rhein-Zeitung“ lesen. Deswegen wusste fast niemand von der Existenz des "Hinkelsteins".

Menhire kennt man von verschiedenen Lokalitäten in Rheinhessen (z. B. Alzey, Dexheim, Flonheim, Nackenheim, Nierstein). Der Archäologe Dr. Zylmann beschrieb „Hinkelsteine“ in seinem 2003 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch „Das Rätsel der Menhire“ mit folgenden Worten:

„Der Ausdruck „Menhir“ ist eine bretonische Bezeichnung keltischen Ursprungs für ein hochkantig aufgerichtetes Steinmal. Er bedeutet „Langer Stein“ (men = Stein, hir = lang) und fand bereits Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts als wissenschaftlicher Begriff Eingang in die archäologische Fachliteratur Frankreichs. Schon sehr bald wurde diese Bezeichnung auch für ganz Europa übernommen. Der volkstümliche Name, der insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich ist, lautet „Hinkelstein“. Bereits im Mittelalter findet sich der Name „Hinkelstein“, eine missverstandene Ableitung des Wortes „Hünenstein“ (= Riesenstein) über „Hühnerstein“ zum mundartlichen „Hinkelstein“. Daneben kennen wir Bezeichnungen wie „Langer“, „Breiter“, „Hoher“, „Spitzer“ oder „Dicker Stein“, um nur die häufigsten zu nennen.

Menhire sind meist freistehend, einzeln, in Kreisen oder in Reihen angeordnet. Sie können künstlich in Form gebracht oder unbearbeitet sein. Einige sind verziert mit Mustern und Spiralen, menschlichen Darstellungen und Gerätschaften, die eine zeitliche Einordnung erleichtern. Von den Findlingen - während der Eiszeit verschleppte Felsbrocken - unterscheiden sich die Menhire dadurch, dass sie bewusst vertikal in der Erde verankert wurden. Sie sind in der Regel höher als breit. Auch ihre Lage im Gelände weicht von der der Findlinge ab. Menhire sind bevorzugt an Orte wie Berghänge, natürliche Anhöhen, Wegesränder oder an Wasserstellen und Bachläufen verbracht worden, immer in freier Flur und von weither sichtbar.“

Dienstag, 11. März 2008

Wiesbadener Weblog: "Ernst-Probst-Internet-Radio"



Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Hörenswertes aus dem Web präsentiert das Weblog "Ernst-Probst-Internet-Radio". Das Blog ist unter der Adresse http://ernst-probst-internet-radio.blogspot.com im Internet erreichbar. Betrieben wird es von einem Wiesbadener Blogger, Journalisten und Buchautor.

Einen Schwerpunkt von "Ernst-Probst-Internet-Radio" bilden unterhaltsame und interessante Audios, die man direkt und kostenlos anhören kann. Zum Themenangebot zählen aber auch Hinweise auf empfehlenswerte Internetradios und Podcasts. Interessante Audios, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen sind sehr willkommen und werden gerne kostenlos veröffentlicht.

In der Startphase von "Ernst-Probst-Internet-Radio" werden vor allem Audios von der Flensburger Plattform "You Teach" - http://www.youteach.de - präsentiert. Sie befassen sich mit Themen wie "Warum ist Glas durchsichtig?", "Warum klebt Kleber?", "Warum riecht Kaffee so gut?", "Warum schäumt Schaum?" oder "Wie macht Zahnpasta die Zähne sauber?" Im Laufe der Zeit sollen Audios von anderen Quellen hinzukommen.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Wiesbadener User präsentiert Insektenstimmen



Stimme einer Wespe
Foto: Jan von Bröckel - http://www.pixelio.de

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Stimmen von Insekten anhören und auf die eigene Webseite entführen kann man im Weblog "Insektenstimmen". Das Blog eines Wiesbadener User ist unter der Adresse http://insektenstimmen.blogspot.com im Internet zu finden. Zu hören sind Biene, Fliege, Grille, Hummel, Moskito, Wespe und Zikade.

Alle Stimmen von Insekten bei "Insektenstimmen" können kostenlos und kinderleicht in Weblogs entführt werden. Dazu muss nur den nach dem Abspielen eines Videoclips unter "Embed" (zu deutsch: Einbetten) lesbaren Code kopieren und in seinen eigenen Blog einfügen.

Im Weblog "Insektenstimmen" sollen im Laufe der Zeit auch Videoclips von Videoplattformen veröffentlicht werden, in denen Stimmen von Insekten hörbar sind. Zum Angebot gehören auch Hinweise auf Webseiten und Tonträger mit Stimmen von Insekten. Interessante Hinweise sind sehr willkommen!

Vom Betreiber des Weblogs "Insektenstimmen" stammen auch folgende Blogs mit Tierstimen:

Tierstimmen
http://tierstimmen.blogspot.com

Vogelstimmen
http://vogelstimmen.blogspot.com

Dinosaurierstimmen
http://dinosaurierstimmen.blogspot.com

Amphibienstimmen
http://amphibienstimmen.blogspot.com

Freitag, 22. Februar 2008

Wiesbadener User veröffentlicht Tierstimmen aus der Urzeit im Internet














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Stimmen von Tieren aus grauer Urzeit kann man im Kanal "Prehistoric" auf der Videoplattform "Youtube" hören. Unter der Internetadresse http://www.youtube.com/group/prehistoric hat der Wiesbadener User "urzeit" zahlreiche Videoclips mit Stimmen ausgestorbener Saurier und Säugetiere veröffentlicht. Dazu gehören die Stimmen von Dinosauriern (Allosaurus über Tyrannosaurus bis zu Velociraptor), Flugsauriern (Rhamphorhynchus) sowie von Säugetieren (Höhlenlöwe, Höhlenbär, Mammut). Bisher wurde die Stimme des riesigen nordamerikanischen Raub-Dinosauriers Tyrannosaurus rex ("König der Tyrannenechsen") am meisten angehört. Besonderer Clou: Alle bei "Prehistoric" zu hörenden Tierstimmen können kostenlos in Weblogs entführt werden. Dies geht kinderleicht: Den unter "Embed" (zu deutsch: Einbetten) lesbaren Code kopieren und im eigenen Blog einfügen.

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Weblinks:

Dinosaurierstimmen
http://dinosaurierstimmen.blogspot.com

Tierstimmen
http://tierstimmen.blogspot.com

Vogelstimmen
http://vogelstimmen.blogspot.com

Montag, 21. Januar 2008

"Rheingauer Auktionshaus" feiert 25. Geburtstag














Eltville (archaeologie-news) - Das "Rheingauer Auktionshaus" in Eltville-Erbach feiert im März 2008 sein 25-jähriges Bestehen. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts hat es sich zu einem international beachteteten Auktionshaus entwickelt. Die Schätze dieses Auktionshauses können bei Auktionen und im Nachverkauf vor Ort oder unter der Internetadresse http://www.rheinantik.de erworben werben.

Und das sagt das "Rheingauer Auktionshaus" über sich selbst:

"Mit festem Kundenstamm in aller Welt, eigener und weltweiter Internetpräsenz auf allen wichtigen Plattformen, weltweiter Werbung, hoch qualifizierten Mitarbeitern, modernster Technik und Logistik und nicht zuletzt mit den vielfach hoch gelobten zweisprachigen Katalogen bieten wir ein Maximum an Präsenz auf dem weltweiten Kunst- und Antiquitätenmarkt. Ergebnis sind immer wieder die für unsere Einlieferer erzielten hohen Zuschläge".

Einlieferungen für die Jubiläumsauktion im Frühjahr sind willkommen!

Information:
http://www.rheinantik.de

Freitag, 18. Januar 2008

Wiesbadener Weblog: "Ernst-Probst-Wissen-TV"



Video: "Wie wende ich ein Kondom richtig an?" bei YouTeach
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=7200d67250a14ad15f56

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Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Lehrreiche Filmbeiträge in deutscher Sprache, in denen etwas erklärt wird, werden im Weblog "Ernst-Probst-Wissen-TV" gezeigt. Unter der Internetadresse http://ernst-probst-wissen-tv.blogspot.com sind Filmbeiträge aus Videoplattformen wie YouTube, Sevenload, MyVideo.de, Clipfish, YouTeach usw. zu sehen. Eigene Filmbeiträge sind nicht geplant. Die Filmbeiträge befassen sich mit Themen aus dem Alltag (zum Beispiel: Backen, Basteln, Geldsparen, Handwerk, Kindererziehung, Kochen, praktische Winke) sowie aus Kultur, Medien, Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Begriff "Ernst-Probst-Wissen-TV" enthält den Namen des Gründers und Betreibers dieses Weblogs aus Wiesbaden. Hinweise von Produzenten lehrreicher Filmbeiträge sind sehr willkommen!

Weitere Weblogs mit zahlreichen Filmbeiträgen bzw. Videoclips:

http://dick-und-doof-kino.blogspot.com
http://diebestenvideos.blogspot.com
http://dinosaurier-kino.blogspot.com
http://ernst-probst.starvideos.blogspot.com
http://ernst-probst-tv.blogspot.com
http://komiker-kino.blogspot.com
http://kryptozoologie-kino.blogspot.com
http://monsterfilme.blogspot.com
http://musik-welt.blogspot.com
http://tier-welt.blogspot.com

Dienstag, 25. Dezember 2007

Wiesbadener Web-TV-Sender: Ernst-Probst-TV



Mainz Hauptbahnhof: Regionalbahn von Frankfurt/Main nach Koblenz - Video: Stefan Probst
http://www.youtube.com/watch?v=n4SNV32w2XY

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Videoportale wie YouTube, Sevenload, MyVideo oder Clipfish machen es möglich, dass heute jeder ohne großen technischen und finanziellen Aufwand einen Internetfernsehsender starten kann. Man gründet ein Weblog, in dem Videoclips gezeigt werden können, produziert Videoclips, lädt diese bei einem Videoportal hoch, kopiert dort einen Code und fügt diesen im eigenen Blog ein, der dann diesen Clip präsentiert. Auf diese Weise wird ein Blog mit Videoclips zum kleinen Internetfernsehsehsender. Wer bei einem Videoportal einen Kanal startet, verfügt sogar einen weiteren Internetfernsehsender.

Nach diesem einfachen Muster ist der Wiesbadener Internetfernsehsender "Ernst-Probst-TV" mit der Internetadresse http://ernst-probst-tv.blogspot.com gestrickt, der Weihnachten 2007 aus der Taufe gehoben wurde. Er wird nur sehr selten eigene Filmbeiträge bzw. Videoclips zeigen, sondern vorwiegend sehenswerte Clips von Videoportalen. Der Name "Ernst-Probst-TV" fußt auf dem Namen des Gründers und Betreibers und wurde gewählt, um keine Titelrechte anderer Internetfernsehsender zu verletzen.

Montag, 24. Dezember 2007

Wiesbadener Weblog zeigt Videoclips von "Dick und Doof"



Video: "Laurel and Hardy - Finger Wiggle" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=J0NNuaKv2o4

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Fans des amerikanischen Komiker-Duos Oliver Hardy und Stan Laurel - in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch uncharmant "Dick und Doof" genannt - kommen im Weblog "Dick-und-Doof-Kino" voll auf ihre Kosten. In diesem Blog eines Wiesbader Journalisten mit der Internetadresse http://dick-und-doof-kino.blogspot.com werden zahlreiche Videoclips dieser begnadeten Komiker gezeigt. Natürlich zum Nulltarif! Es darf gelacht werden ...

Freitag, 21. Dezember 2007

Wiesbadener veröffentlicht Mini-Interviews














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-blogs) - Kurze Interviews mit jeweils nur einer einzigen Frage und Antwort werden im Weblog "Die interessante Frage" veröffentlicht. Auf die Idee zu diesem ungewöhnlichen Blog mit der Internetadresse http://die-interessante-frage.blogspot.com kam der Betreiber des "Interview-Weblogs".

Dem Blogger, Journalist und Buchautor aus Wiesbaden war aufgefallen, dass mancher seiner Interviewpartner bzw. manche seiner Interviewpartnerinnen viel Mühe hatten, etliche schriftliche Fragen für ein längeres Wortlaut-Interview zu beantworten. Deshalb macht er aus der Not eine Tugend: Ab jetzt gibt es außer den Interviews mit fünf, zehn oder mehr Fragen auch solche, die nur aus einer einzigen Frage und Antwort bestehen. Dabei hofft der Fragesteller natürlich, dass der Interviewpartner bzw. die Interviewpartnerin nicht nur mit einem einzigen Wort antwortet, nämlich: Ja, Vielleicht oder Nein!

Im Weblog "Die interessante Frage" sind kompetente Interviewpartner/innen für Kurzinterviews mit nur einer Frage und Antwort sehr willkommen! In ein solches Mini-Interview kann auch Werbung für ein Produkt oder für einen Service verpackt werden. Natürlich - wie immer - kostenlos!

Warum sich der Mainzer Archäologe Dr. Detert Zylmann für Hinkelsteine interessiert



Video: "Outeiro Menhir" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=k1_HAVRFB6w


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DetertZylmann

Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann, Autor des Buches „Rätsel der Menhire“:

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Frage: Herr Dr. Zylmann, was ist – populär erklärt – ein Menhir?

Antwort: Das Wort „Menhir“ ist keltischen Ursprungs und bezeichnet ein bewusst von Menschenhand aufgerichtetes, freistehendes, nichtfigürliches Steinmal. Es bedeutet „Langer Stein“ (men = Stein, hir = lang) und ist als wissenschaftlicher Begriff in die archäologische Literatur eingegangen. Die meisten steinernen Monumente weisen Höhen zwischen 1 und 3 m auf. Neben spitzen, obeliskartigen Steinsäulen kennen wir gedrungene, pyramidenartige Formen. Verwendet wurden Gesteinsarten wie Granit, Quarzite, Sand- und Kalksteine.

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Frage: Warum werden Menhire im deutschen Volksmund auch als „Hinkelsteine“ bezeichnet?

Antwort: Der volkstümliche Name „Hinkelstein“ („Hinkel“ = rheinhessisch „Huhn“), insbesondere im westdeutschen Raum gebräuchlich, ist eine missverstandene Ableitung des Wortes „Hünenstein“ (= Riesenstein) über „Hühnerstein“ zum mundartlichen „Hinkelstein“. Bereits im Mittelalter findet sich der Name „Hinkelstein“.

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Frage: Wie kam es, dass Sie sich für Menhire interessierten?

Antwort: Wegen ihres geheimnisvollen Charakters haben diese Steine wie kaum eine andere Denkmälergruppe meine Phantasie und die vieler anderer Menschen angeregt. Diese Steine wurden von Menschen der Vorzeit aufgestellt, von einer Bevölkerung, die noch keine Schrift besaß. Die Steine sind also Spuren oder Überreste menschlichen Lebens aus vergangenen Zeiten und damit historische Quellen, die über Geschichte und Kultur schriftloser Bevölkerungsgruppen Aussagen erlauben, Aussagen, die wir sonst nicht hätten. Viele ernsthafte Wissenschaftler haben sich mit den Steinen auseinander gesetzt; sie haben aber auch zahlreiche Spekulanten beschäftigt. Ich habe versucht, möglichst sachlich die verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und den geschichtlichen Informationswert dieser Steinmale aufzuzeigen, die nach dem Gesetz schützenswerte Kulturdenkmäler sind, eine faszinierende und spannende Aufgabe.

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Frage: Aus welcher Zeit stammen die ältesten Menhire?

Antwort: Ganz allgemein können wir sagen, dass die meisten Menhire aus dem späten Neolithikum (3.Jahrtausend v. Chr.) stammen. Neueste Untersuchungen aus der Schweiz lassen erkennen, dass die Sitte, Menhire zu errichten, bereits um die Mitte des 5. Jahrtausends v. Chr. begann und damit in einem frühen Abschnitt der Jungsteinzeit zu datieren ist.


Frage: In Comics sieht man den kräftig gebauten Gallier (Kelten) namens „Obelix“, wie er Menhire („Hinkelsteine“) trägt oder sogar wirft. Haben die Gallier überhaupt „Hinkelsteine“ her- und aufgestellt?

Antwort: Sicher ist, dass weder die Römer noch die Kelten diese Steine hergestellt bzw. aufgestellt haben. Sie stammen aus einer Zeit, die weit vor den Geschichten von Asterix und Obelix anzusiedeln ist. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Menhire gelegentlich noch in römischer Zeit kultische Verehrung erfuhren.

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Frage: Wie lang ist der größte Menhir und wo steht bzw. liegt er?

Antwort: Der größte heute noch aufrecht stehende Stein mit einer Höhe von 12 m ist der Menhir von Kerloas bei Plouarzel, westlich von Brest in der Bretagne. Auch der längste überhaupt bekannte Menhir befindet sich in der Bretagne. Es ist der umgestürzte „Grand Menhir Brisé“ auf der Halbinsel Locmariaquer im Departement Morbihan. Er ist in vier Teile zerbrochen und war ursprünglich etwa 21 m hoch.

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Frage: Kennt man das Gewicht mancher besonders großer Menhire?

Antwort: Während der Menhir von Kerloas über 150 Tonnen wiegt, wird das Gewicht des „Grand Menhir Brisé“ auf 350 Tonnen geschätzt.

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Frage: Die Herstellung und das Errichten von Menhiren waren doch erstaunliche Arbeitsleistungen?

Antwort: Der Transport und die Aufrichtung der Steine konnte mit Hilfe der experimentellen Archäologie nachgespielt werden. Da es keine Maschinen im heutigen Sinne gab, mussten alle Arbeiten von Tieren oder vom Menschen verrichtet werden. Wie zahlreiche Experimente gezeigt haben, hat es verschiedene Möglichkeiten gegeben, schwere Steine ohne komplizierte Maschinen zu bewegen. Besonders eindrucksvoll ist eine Darstellung aus dem Alten Ägypten. Dort wird über den Transport einer 60 Tonnen schweren und 7 m hohen Statue berichtet.
Insbesondere durch Experimente am Beispiel des südenglischen Stonehenge, dem Nationalheiligtum der Briten und der wohl bekanntesten Megalithanlage, wissen wir, dass schwere Steinblöcke über weite Entfernungen transportiert und wie sie aufgerichtet wurden.
1979 kam es in einem kleinen französischen Ort zu einem Versuch, die in der Vorzeit angenommenen Techniken zu überprüfen. Ein 32 Tonnen schwerer Steinblock sollte über eine größere Distanz befördert werden. Um dies zu erreichen, wurden 200 Personen benötigt, die mit Hilfe starker Flachsseile, schwerer Rollen und Eichenschienen den Stein bewegen konnten. Bereits 1956 gelang es Thor Heyerdahl mit seinem Forscherteam tonnenschwere Steinstatuen auf der Osterinsel ohne moderne Hilfsmittel wieder aufzustellen. In allen Experimenten konnte gezeigt werden, dass der Transport und die Aufrichtung mit sehr einfachen Verfahren möglich ist, vorausgesetzt Spezialisten waren mit der Planung und Ausführung betraut. Welche logistische Leistung erbracht werden musste, lässt sich nur erahnen. Auf jeden Fall muss eine gut durchdachte Organisation und – das sollte nicht unterschätzt werden – eine ebenso leistungsfähige Landwirtschaft für die Versorgung großer Menschengruppen vorausgesetzt werden.

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Frage: Weiß man heute, welchen Zweck die Menhire hatten?

Antwort: Eine einheitliche Deutung, warum Menhire aufgestellt wurden, gibt es nicht. Allgemein können wir sagen, dass sie eine kultisch-religiöse Funktion hatten. Es sind keine Grabmäler, die den Ort einer Bestattung anzeigen, obwohl zu ihren Füßen gelegentlich Tote bestattet wurden. Vielleicht waren es Götteridole, Opferpfähle oder phallische Kultdenkmäler, vielleicht Erinnerungsmale an Verstorbene, deren Leichnam man nicht finden konnte, sozusagen Vorläufer der griechischen Kenotaphe. Vielleicht gehörten sie aber auch zum Ahnenkult, dienten als so genannt „Ersatzleiber“ von Verstorbenen, an denen die Hinterbliebenen Abschied nehmen konnten. Schließlich hat man den Standort der Steine mit Gerichtsstätten in Verbindung gebracht. Heute sind sie oft Forst- oder Gemarkungssteine oder grenzen Besitztümer ab.

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Frage: Menhire waren teilweise verziert – was zeigen die Darstellungen?

Antwort: In heidnischer Zeit als Kultsteine, Mahnmale oder Idole verehrt, dürften die Menhire mit der Einführung des Christentums der Kirche ein Dorn im Auge gewesen sein. Eine Verehrung von Steinmonumenten konnte nicht geduldet werden. Die Steine wurden vielfach ausgegraben und zerstört. Wer dennoch die Steine verehrte, dem wurde mit Exkommunizierung gedroht. Doch die kirchlichen Weisungen und Verbote erzielten keinen durchschlagenden Erfolg. So ging man einen anderen Weg. Nicht durch Vernichtung und Zerstörung sollte eine allmähliche Annäherung erfolgen, sondern durch Integration in die christliche Glaubenswelt, in dem man beispielsweise ein Kreuz auf den Stein setzte oder ihm christliche Symbole eingravierte. Damit war der so in seinem Äußeren veränderte Stein in den Dienst der Religion gestellt, man hatte ihn also „christianisiert“. Oder man ließ eine Nische in den Stein meißeln und setzte ein Heiligenbild hinein. 1985 fand man in Tübingen einen mit fünf sogenannten Stabdolchen verzierten Steinblock. Diese Waffenabbildungen datieren den Stein in ein fortgeschrittenes Stadium der Frühen Bronzezeit und damit an den Beginn des 2. vorchristlichen Jahrtausends. Die meisten Menhire sind jedoch unverziert, nur gelegentlich sind Bearbeitungsspuren zu erkennen.

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Frage: Gibt es eine Erklärung dafür, dass man in manchen deutschen Bundesländern (z. B. Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen-Anhalt) viele oder zumindest einige Menhire entdeckt hat, in anderen dagegen gar keine (z. B. Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein)?

Antwort: Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Menhire sind keine isolierte Erscheinung, sondern sie stehen in einem engen kulturellen Zusammenhang mit den zahlreichen Megalithbauten, also den „Großsteinbauten“, (z. B. Großsteingräber, Steinreihen von Carnac, Stonehenge). War man früher der Auffassung, zu derartigen Monumentalbauten müsse es einen inneren Zusammenhang geben, ja man glaubte sogar an die Werke eines einzigen Megalithvolkes mit gleicher Tradition und gemeinsamer Kultur, so vermutet man heute hinter diesen Gemeinsamkeiten lediglich ein geschlossenes religiöses System, getragen von unterschiedlichen Völkerschaften. Nach neueren chronologischen und architektonischen Untersuchungen ist von mehreren eigenständigen, voneinander unabhängigen Entstehungszentren auszugehen. Dies mag vielleicht eine Erklärung dafür sein, warum sich die Verbreitung der Menhire nicht mit der der übrigen Megalithbauten deckt.

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Frage: Wo kann man in Deutschland einen besonders eindrucksvollen Menhir betrachten?

Antwort: Zu den eindruckvollsten Menhiren gehört zweifellos der „Lange Stein“ mit einer Höhe von 3,70 m. Er steht südöstlich von Ober-Saulheim, Kreis Alzey-Worms (Rheinland-Pfalz), an der Bundesstraße 40. Er ist „christianisiert“ worden. Im oberen Drittel des Steines ist eine Nische zur Aufnahme eines christlichen Heiligenbildes eingehauen. Diese Nische kann nach ihrer Form in die späte Gotik datiert werden.

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Frage: Sind Menhire, die unbewacht fern von Städten oder Dörfern in der Landschaft stehen, durch unvernünftige Menschen gefährdet?

Antwort: Viele Steine fanden in früheren Zeiten nicht die ihnen gebührende Anerkennung. Sie wurden beispielsweise bei Flurbereinigungen oder bei Straßenbaumaßnahmen zerstört oder andernorts aufgestellt. Heute stehen nur noch wenige Menhire an ihren ursprünglichen Standorten.

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Frage: Welche Rolle spielen die „Hinkelsteine“ heute in Rheinhessen, wo Sie als Archäologe arbeiten?

Antwort: Diese Steine wurden von einer Bevölkerung aufgestellt, die noch keine Schrift besaß. Menhire sind also Spuren menschlichen Lebens aus vergangenen Zeiten und damit historische Quellen, die über Geschichte und Kultur schriftloser Bevölkerungsgruppen Aussagen erlauben, Aussagen, die wir sonst nicht hätten. Und so besteht folgerichtig ein öffentliches Interesse an der Pflege und Erhaltung dieser Denkmäler. Werden sie zerstört, bedeutet dies den Verlust an Informationen. Sie sind nach dem Gesetz schützenswerte Kulturdenkmäler. Neben den Grabhügeln und den Wallanlagen gehören die Menhire zu den einzigen heute noch oberirdisch sichtbaren, also auch für den Laien im Gelände optisch erkennbaren archäologischen Denkmälern unserer Region.

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Frage: Kann man in Deutschland heute noch bislang unbekannte Menhire entdecken?

Antwort: Dies dürfte außerordentlich schwierig sein, sofern keine schriftlichen Dokumente vorliegen. Man sieht diesen Steinen ihren Denkmalcharakter nicht immer an. Oft liefern Flurnamen einen letzten Hinweis auf ein Kulturdenkmal, das in der Regel dann auch nicht mehr vorhanden ist.

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Frage: Um Menhire rankt sich mancher Aberglaube – was zum Beispiel?

Antwort: Trotz vielfältiger Missionierungsversuche durch die Kirche konnten sich viele heidnische Vorstellungen und Bräuche halten. Bereits im 13. Jahrhundert wird urkundlich erwähnt, dass sich einige Menhire zu hohen Feiertagen drehten. Legte man das Ohr an sie, so waren Weh - und Klagelaute zu vernehmen. Man glaubte, diese Steine seien nicht das Werk von Menschen, sondern gehörten in die Welt von unsichtbaren Wesen mit übernatürlichen Kräften. Daher hatte die Bevölkerung, insbesondere die bäuerliche, lange Zeit großen Respekt vor diesen Steinen. Wir kennen Steine, die im Mittelpunkt von Fruchtbarkeitsriten standen. Segensreicher Einfluss auf Liebe und Kindersegen wurde dem zuteil, der die Steine intensiv berührte. Aus der Gegend um Carnac (Bretagne) wird berichtet, dass ältere kinderlose Ehepaare tanzend zu einem Stein kamen mit der Bitte um Erben. Auf einer bretonischen Postkarte noch aus dem Jahre 1900 sind Frauen abgebildet, die einen Hinkelstein umtanzen, in der Hoffnung auf Kindersegen. Der Glaube an die Macht der Steine manifestiert sich auch heute noch gelegentlich in bestimmten Praktiken. So fand ich bei einem Besuch des „Langen Steins“ von Ober – Saulheim (Rheinland-Pfalz) eine brennende Grableute zu seinen Füßen. Ein weiteres Beispiel aus jüngster Zeit ließ sich aus Bretagne dokumentieren. In einem Menhir, der seitlich ein Loch aufwies, steckte ein französisches Weißbrot und eine Münze. Wir sehen, dass auch im modernen Zeitalter diese Steine noch nicht ganz ihre Macht verloren haben.
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Frage: Interessieren sich die heutigen Menschen noch für Menhire?

Antwort: Geschichte hat gegenwärtig in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Archäologische Sendungen in Rundfunk und Fernsehen können hoher Einschaltquoten gewiss sein. Die Fülle von archäologischen Sachbüchern und die hohen Besucherzahlen in archäologischen Ausstellungen lassen sich nur mit einer positiven Akzeptanz der Sache der Archäologie erklären. Wegen ihres geheimnisvollen Charakters haben diese Steine bis in die heutige Zeit wie kaum eine andere Denkmälergruppe die Phantasie der Menschen angeregt. Sehr zögerlich haben sich viele ernsthafte Wissenschaftlern mit den Steinen auseinandergesetzt, da hinsichtlich Funktion und Deutung nur eine begrenzte Aussage möglich ist. Und so bleibt das Feld vielfach den Esoterikern und den Fantasten überlassen, rückt das Mystische in den Vordergrund und gewinnen Fantasie und Wunschdenken die Oberhand. Spekulationen werden zu Fakten, Glaube wird zu Wissen. Es gibt zahlreiche Vermutungen, jedoch wenige schlüssige Beweise. Ich habe versucht, möglichst sachlich die verschiedenen Blickrichtungen zu beleuchten und den geschichtlichen Informationswert dieser Kulturdenkmäler aufzuzeigen.

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MenhireBuch

Frage: Ihr Buch „Das Rätsel der Menhire“ erschien in einem Verlag, der seit Dezember 2006 nicht mehr besteht. Interessiert sich bereits ein anderer Verlag für Ihr Werk?

Antwort: Leider hat sich bis jetzt noch kein neuer Verlag für das Buch interessiert.

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://archaeologie-news.blog.de

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Video: Spontan TV-Werbung auf TV-Wiesbaden.de


Link: sevenload.com


Video: "Spontan TV-Werbung auf TV-Wiesbaden.de" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/JKNGtUY/Spontan-TV-Werbung-auf-TV-Wiesbaden-de

"tvwiesbaden" auch bei "Sevenload" präsent


Link: sevenload.com


Video: "Frau von der Dabbes auf dem Weihnachtsmarkt 2007" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/FpojfE9/Frau-von-der-Dabbes-auf-dem-Weihnachtsmarkt-2007

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - Der lokale Internetfernsehsender "tvwiesbaden" ist auch auf der Videoplattform "Sevenload" mit einem Kanal vertreten. Im Dezember 2007 gab es unter der Internetadresse http://de.sevenload.com/mitglieder/tvwiesbaden bereits 20 Filmbeiträge und 94 Fotos zu sehen. Der fleißige und flotte Internetfernsehsender "tvwiesbaden" hat die Adresse http://www.tv-wiesbaden.de

Video: Fansong des SV Wehen Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Fansong des SV Wehen Wiesbaden" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/2zOrjgd/Fansong-des-SV-Wehen-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Hier wird ein Fansong des SVWW in der BRITA Arena gespielt.

Video: Autogrammstunde SV Wehen Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Autogrammstunde SV Wehen Wiesbaden" von "tvwiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/KZ9LHgK/Autogrammstunde-SV-Wehen-Wiesbaden

Video: Dreh vom Dreh TALKTOUR in Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Dreh vom Dreh TALKTOUR in Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/5EwsibR/Dreh-vom-Dreh-TALKTOUR-in-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Dreh vom Dreh- Impressionen TALKTOUR in Wiesbaden

Video: Baroloclub-Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video: "Baroloclub-Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/RBxLVDI-6GFW/Baroloclub-Wiesbaden

Dienstag, 11. Dezember 2007

Der Schwarze Peter: Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald



Bedienungshinweise: Die Schrift kann (mit dem Schieberegler oben) verkleinert oder vergrößert werden. Der Text lässt sich scrollen (am rechten Rand) und drucken (Druckersymbol oben rechts).

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Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Der Begriff "Schwarzer Peter", der oft verwendet wird, wenn es darum geht, jemand die Schuld für einen Fehler zuzuschieben, erinnert an den Räuber Peter Petri, der im 18. und 19. Jahrhundert im Hunsrück und Odenwald sein Unwesen trieb. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem inzwischen vergriffenen Taschenbuch "Der Schwarze Peter" (3-936326-39-8) hin.

Der 1752 in Burgen bei Veldenz im Moselgebiet geborene, schwarzhaarige Holzfäller, Köhler und Räuber war ein Lehrmeister und Komplize des 25 Jahre jüngeren Schinderhannes (1777-1803), der als Deutschlands berühmtester Räuber gilt. Peter Petri kam auf die schiefe Bahn, nachdem französische Soldaten 1792 seine Hütte in der Holzfällerkolonie Hüttgeswasen bei Allenbach im Hunsrück angezündet hatten.

1812 verurteilte man Peter Petri im damals zu Frankreich gehörenden Mainz wegen seiner Verbrechen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, die er in Bicetre bei Paris absitzen sollte. Er erfand hinter Gittern das Kartenspiel "Schwarzer Peter", bevor er zu einem heute nicht mehr bekannten Zeitpunkt im Säuferwahn starb. Sowohl der Name des Kartenspiels als auch der Begriff "Schwarzer Peter" gehen laut Ernst Probst auf den zu Lebzeiten gefürchteten Räuber zurück.

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Bestellungen der CD-ROM "Der Schwarze Peter" bei:
http://www.buch-shop-mainz.de

Donnerstag, 6. Dezember 2007

"Cinema for Life" in Wiesbaden














"TV-Wiesbaden" berichtet über die Lesung in der Dr. Horst Schmidt Klinik (HSK)

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Wiesbaden (Mainz-Wiesbaden-News) - Jochen Busse, Susanne Uhlen und Isabella Schmid lasen für die Patienten und weitere Interessierte in der Wiesbadener Dr. Horst Schmidt Klinik (HSK), "Weihnachten und andere Abenteuer", unterhaltsame Kurzgeschichten über die geliebte-ungeliebte "Weihnachtszeit"

Verschiedene witzige Kurzgeschichten über Weihnachten, die Vorbereitungen des großen Festes, über chaotische Zustände bei den Einkäufen, über jammernde Nikoläuse, über die wahre Geschichte der Heiligen Drei Könige, über Krippenspiele, die nicht ganz einfach ausgehen, zu den Pinguinen, die doch wirklich auch an der Krippe waren. Geschichten, die die besinnliche Weihnachtszeit mit viel Humor erträglicher gestalten.

"Cinema for Life" ist Kino für das Leben - in unterschiedlichen Projekten helfen bekannte Filmschaffende den an Krebs erkrankten Menschen. Im Zentrum der Projekte steht ein Thema, das in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist: Der Umgang mit Krebs durch die Erkrankten und ihre Angehörigen, mit dem Ziel, den Betroffenen eine Perspektive aufzuzeigen, setzen sich professionelle Filmschaffende dafür ein, auf die Bedeutung der Psychoonkologie, also der psychischen Betreuung von Krebspatienten, in der Krebsbehandlung aufmerksam zu machen.

TV-Wiesbaden war vor Ort, berichtete über die Veranstaltung und führte interessante Interviews mit Jochen Busse, Susanne Uhlen, und der Initiatorin von "Cinema for Life, Isabella Schmid. Der Beitrag ist unter der Internetadresse http://www.tv-wiesbaden.de auf der Startseite und unter Kultur zu finden.

Links:

http://www.cinema-for-life.com
http://www.tv-wiesbaden.de
http://www.hsk-wiesbaden.de

Montag, 3. Dezember 2007

Felix Borja, Torjäger von Mainz 05



Video "Felix Borja - 4 Tore für Mainz 05 (07/08)" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=IalkzQGHFNg

Beschreibung des Videoclips:

Kleine Zusammenfassung von Borjas Toren der Saison 07/08 bis zum 9. Spieltag

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Video "Felix Borja goal PES6" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=qwLVS3lZh8o

Beschreibung des Videoclips:

A magnificent bicycle kick by Felix Borja (Ecuador) at the Master league Division 2 Cup Final

Wiesbadener Autor verkauft von Superfrauen signierte Bücher














Blatt mit handschriftlichen Notizen von Hanna Schygulla

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) – Sehr seltene Autographien werden von einem Wiesbadener Buchautor zum Kauf anboten. Dabei handelt es sich meistens um Taschenbücher, die auf seine Bitte von berühmten Frauen und Männern, die in diesen Büchern erwähnt sind, eigenhändig signiert wurden. Darunter befinden sich sogar einige Exemplare, in welchen sich die legendäre Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl schwungvoll mit ihrer Unterschrift verewigt hat.

Interessenten an signierten Büchern können per E-Mail an ernst.probst@gmx.de ein Angebot machen. Jedes Exemplar wird erst nach Eingang der Überweisung abgeschickt. Folgende Autographien sind gegenwärtig (Stand 3. 12. 2007) erhältlich.

Aenne Burda, Verlegerin: 3 Exemplare Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
Klaus Augenthaler, Fußballtrainer: 5 Exemplare Der Ball ist ein Sauhund
Veronica Carstens, Ärztin und frühere First Lady: 3 Exemplare Superfrauen 6 – Medizin
Sabine Christiansen, Journalistin: 2 Exemplare Worte sind wie Waffen
Amelie Fried, Talkmasterin: 3 Exemplare Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
Uschi Glas, Schauspielerin: 3 Exemplare: Weisheiten und Torheiten über Männer
Regina Halmich, Boxweltmeisterin: 2 Exemplare Superfrauen 12 – Sport
Shere Hite, Feministin und Sexualforscherin: 10 Exemplare Superfrauen 5 - Wissenschaft
Monika Hohlmeier, Politikerin und Tochter von Franz-Josef Strauß: 1 Exemplar Starke Frauen
Kessler-Zwillinge, Tänzerinnen: 3 Exemplare Königinnen des Tanzes
Waltraud Klasnic, erster österreichischer Landeshauptmann: 3 Exemplare Superfrauen 3 - Politik
Felix Magath, Fußballtrainer: 3 Exemplare Der Ball ist ein Sauhund
Christa Meves, katholische Publizistin: 1 Exemplar Starke Frauen
Elisabeth Noelle-Neumann, erste deutsche Meinungsforscherin: 3 Exemplare Superfrauen 5 – Wissenschaft
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Frauen
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Männer
Doris Probst, Herausgeberin: 3 Exemplare Weisheiten und Torheiten über Kinder
Ernst Probst, Publizist und Verleger: 3 Exemplare Worte sind wie Waffen
Ernst Probst, Publizist und Verleger: 3 Exemplare Superfrauen 12 - Sport
Annemarie Renger, erste deutsche Bundestagspräsidentin: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik
Leni Riefenstahl, legendäre Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin: 3 Exemplare Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie (davon 2 mit Widmung: Ernst Probst, herzlichst Leni Riefenstahl)
Leni Riefenstahl: 1 Exemplar Superfrauen 7 – Film
Manfred Rommel, Sohn des legendären Feldmarschalls Erwin Rommel und früherer OB von Stuttgart: 3 Exemplare Worte sind wie Waffen
Jil Sander, Modeschöpferin: 6 Exemplare Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
Trude Unruh, Gründerin der Grauen Panther: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik
Verena Weymarn, erste deutsche Generalin: 3 Exemplare Superfrauen 3 – Politik

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Weitere Angebote:

Autogramme
2 sehr seltene Autogramme der früheren persischen Kaiserin Soraya. Siehe http://www.antiquitaeten-shop.net

Briefe von
Uta Bellion
Veronica Carstens
Christiane Herzog
Shere Hite
Jutta Limbach
Ulrike Nasse-Meyfarth
Elisabeth Noelle-Neumann
Annemarie Renger
Annemarie Schimmel
Hanna Schygulla
Simone Veil
Verena Weymarn

Manuskripte
1 von der legendären Fliegerin Elly Beinhorn eigenhändiges korrigiertes Manuskript (5 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Nachrichtensprecherin Dagmar Berghoff korrigiertes Manuskript (3 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Nachrichtensprecherin Wibke Bruns korrigiertes Manuskript (3 Seiten) von Ernst Probst
1 von der Talkmasterin Amelie Fried korrigiertes Manuskript (4 Seiten) von Ernst Probst
1 von der First-Lady Christiane Herzog korrigiertes Manuskript (5 Seiten) von Ernst Probst
1 von der Feministin und Sexualforscherin Shere Hite korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Schauspielerin Inge Meysel korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der schweizerischen Schiedsrichter-Pionierin Nicole Mouidi-Petignat korrigiertes Manuskript (4 Blätter) von Ernst Probst
1 von der Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann korrigiertes Manuskript (5 Blätter) von Ernst Probst
1 von der deutschen Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard korrigiertes Manuskript (3 Blätter) von Ernst Probst
2 von der deutschen Orientalistin Annemarie Schimmel korrigierte Manuskripte (je 5 Blätter) von Ernst Probst

Freitag, 30. November 2007

Video: Zeitrafferaufnahme über Wiesbaden


Link: sevenload.com


Video "Zeitrafferaufnahme über Wiesbaden" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/c7YxDre-ICI4/Zeitrafferaufnahme-ueber-Wiesbaden

Beschreibung des Videoclips:

Nen ganzen Tag das MacBook am Fenster stehen lassen und das ist das Ergebnis. 4 Stunden Filmmaterial (12 Stunden laufen gelassen mit 4Bilder/Sek.) in wenigen Minuten. Die Datei war zu Anfang über 30GB:D

Donnerstag, 29. November 2007

Video: 12+1 Gründe Mainz zu besuchen


Link: sevenload.com


Video: "12+1 Gründe Mainz zu besuchen" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/npOBTjE-mV7i/12-1-Gruende-Mainz-zu-besuchen

Samstag, 20. Oktober 2007

Video: Brita Arena Eröffnung



Video "Brita Arena Eröffnung" (11. 10. 2007) von "idballz" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=1t0YlssSb7c&mode=related&search=

Dienstag, 9. Oktober 2007

Wiesbadener Weblog Sclerocephalus-Welt



Video "Giant Salamander, world's largest and ugliest amphibian" von Youtube



Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - "Sclerocephalus-Welt" heißt das zur Startzeit vermutlich einzige Weblog, das sich ausschließlich mit dem räuberischen Urlurch Sclerocephalus befasst. Dieser sich in Süßwasserseen aufhaltende Saurier existierte mehr als 50 Millionen Jahre früher als die ersten großen Dinosaurier. Das ungewöhnliche Weblog eines Wiesbadener Wissenschaftsautors ist unter der Adresse http://sclerocephalus-welt.blogspot.com im Internet zu finden.

Der Urlurch Sclerocephalus haeuseri gehört zur Klasse der Amphibien, Unterklasse bzw. Überordnung Labyrinthodontia, Ordnung Temnospondyli, Famile Eryopidae und Gattung Sclerocephalus. Er lebte in der frühen Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren, die in Europa wegen ihren teilweise auffällig rot gefärbten Gesteinen auch Rotliegendzeit genannt wird.



Amphibien sind Tiere, die sowohl im Wasser als auch an Land leben können. Der Name Labyrinthodontia (Labyrinthzähner) beruht auf der im Querschnitt labyrinthartig gefalteten Schmelzschicht der Zähne. Wegen ihres stark verknöcherten, mit dem Schultergürtel verbundenen Schädeldaches bezeichnet man die meisten Labyrinthodontia auch als Dachschädler, Stegocephalia oder Panzerlurche. Im Jugendstadium lebten sie – mit Kiemen atmend – im Wasser und wechselten später – mit Lungen atmend – zwischen Wasser und Land. Eine der Ordnungen der Unterklasse Labyrinthodontia sind die von der Karbonzeit bis zur Triaszeit vorkommenden Temnospondyli (Schnittwirbler). Die teilweise nur wenige Zentimeter kleinen, teilweise aber auch bis zu mehrere Meter großen Temnospondyli besaßen aalförmige oder krokodilartige Körper mit blattförmigen Wirbelknochen. Anfangs waren sie mehr Landbewohner, später überwiegend Wasserbewohner.

Fossile Reste des räuberischen Urlurches Sclerocephalus haeuseri wurden bereits 1847 von dem deutschen Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848), der damals in Bonn wirkte, beschrieben. Sclerocephalus heißt zu deutsch „Hartschädel“. Der Artname haeuseri erinnert an den Bergverwalter Friedrich Häuser aus der Bergmannssiedlung „Dreikönigszug“ am Potzberg bei Kusel in der Pfalz. Goldfuß hatte einen Schädelfund aus Heimkirchen nördlich von Kaiserslautern wissenschaftlich untersucht und zunächst irrtümlich als Fischrest gedeutet. Der Frankfurter Gelehrte Hermann von Meyer (1801-1869) betrachtete denselben Fund 1858 fälschlicherweise als Reptil. In Wirklichkeit war es – wie erwähnt – ein Amphibium.

Erwachsene Tiere von Sclerocephalus haeuseri erreichten von der Schnauzen- bis zur Schwanzspitze eine Länge bis zu 2 Meter. In der Sammlung des Pfalzmuseums für Naturkunde Bad Dürkheim wird ein imposantes 1,82 Meter langes Exemplar aufbewahrt.

Das geschlossene Schädeldach dieser Urlurche ist nur von den Öffnungen der Geruchs- und Lichtsinnesorgane durchbrochen. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine große Maske. An besonders gut erhaltenen Schädeldächern von Sclerocephalus haeuseri sind knöcherne Augenringe (Scleralringe) erkennbar. Bei Jungtieren sind die Augenöffnungen relativ groß und oval, bei Alttieren dagegen rund und im Verhältnis zum jeweiligen Schadeldach merklicher kleiner.

„Drittes Auge“

Auf dem Schädeldach von Sclerocephalus haeuseri ist auch das so genannte „dritte Auge“ (Pinealforamen) im Bereich des Scheitelbeins sichtbar. Früher glaubte man irrtümlich, es habe einmal eine Zeit gegeben, in der bei der Mehrzahl der Wirbeltiere ein „dritter Blick nach oben“ üblich gewesen sei. Amphibien und Reptilien hätten mit dem Scheitelauge vermutlich aus ihren Schlammverstecken nach oben schauen und so die Situation beherrschen können. Heute vermuten die Wissenschaftler, dass es sich hauptsächlich um ein thermoregulatorisches Organ handelt, das durch die Aufnahme des Sonnenlichtes die Aktivität, unter anderem die Temperatur, regelt und damit auch für die Lebensdauer der Tiere von ganz entscheidender Bedeutung ist. Zudem beeinflusst es über die Schilddrüse die Fortpflanzung, indem es die Geschlechtsreife, die Fortpflanzungszeit und die Kopulationsfähigkeit steuert. Welche weiteren Funktionen das „dritte Auge“ noch ausübt, weiß man nicht.

Sclerocephalus haeuseri besaß außer den Zähnen am Ober- und Unterkieferrand drei weitere Zahnpaare auf dem Gaumen. Solche Gaumenzähne hatten schon die ersten Lurche der Erde (Ichtyhostega), die in der späten Devonzeit auftraten.

Die Gaumenzähne von Sclerocephalus haeuseri waren besonders ausgeprägt. Man könnte sie fast als Hauer bezeichnen. Sie dienten zum Festhalten großer Beutetiere. Die urtümlichen Urlurche schnappten nach Fischen wie Paramblypterus und schlangen diese in einem Stück hinunter. Dabei packten die Gaumenzähne mit zu und hielten den glatten Fischleib fest, damit er nicht wieder aus dem Maul rutschen konnte. Auch manche Froschlurche und Salamander der Gegenwart verfügen über solche Gaumenzähne, sie sind aber viel kleiner als die einige Zentimeter langen Hauer von Sclerocephalus haeuseri. Bei den Amphibien des Erdmittelalters, wie etwa den bis zu 7 Meter langen Mastodonsauriern aus der Triaszeit in Württemberg, erreichten die Gaumenzähne, deren Zahl und Anordnung je nach Art unterschiedlich ist, nur etwa die Größe der randlichen Kieferzähne.

Mit seinem schlanken Rumpf, den zunächst relativ schwach verknöcherten Gliedmaßen und dem langen Ruderschwanz war Sclerocephalus haeuseri besser an die Fortbewegung im Wasser als an Land angepasst. Bei Jungtieren nahm der Schwanz mehr als die Hälfte der Gesamtlänge ein.

Artgenossen gefressen

Im Magen- und Darmtrakt von Sclerocephalus haeuseri liegen häufig Schuppen von großen Fischen der Gattung Paramblypterus sowie gelegentlich Knochenteile kleinerer Lurche wie Branchiosaurus und Micromelerpeton. Ein im Geologischen Museum der Bergschule Saarbrücken aufbewahrter Sclerocephalus haeuseri hatte sogar einen kleinen Artgenossen gefressen, womit bei diesen Tieren Kannibalismus nachgewiesen ist. Dagegen gehörten wendige und mit Stacheln versehene Stachelhaie, die im selben Lebensraum vorkamen, nicht zu den Beutetieren.

Sclerocephalus haeuseri hatte vier Beine mit jeweils vier Fingern. Ein im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt am Main aufbewahrtes Exemplar mit einer Gesamtlänge von 34 Zentimeter und einer Schädellänge von 4,7 Zentimeter hat einen 20 Zentimeter langem Schwanz. Das Besondere an diesem Fund, der im März 2005 als „Fossil des Monats“ präsentiert wurde, sind drei zusätzliche Krallen an den Hinterextremitäten, die vermutlich von Störungen während der Metamorphose verursacht wurden. Dünne rötlich-weiße Tuffbänder in den Gesteinen der Odernheimer Schichten weisen auf eine Veränderung im aquatischen Mileu hin, welche die Urlurche während ihrer Entwicklung geschädigt haben könnte.

Flinke Larven

Die Larven und Jungtiere von Sclerocephalus haeuseri besaßen eine schlanke Gestalt und einen langen Schwanz und waren flinke Jäger. Aber mit zunehmendem Alter nahm die Länge des Schwanzes im Verhältnis zum Körper ab und wurde das gesamte Erscheinungsbild plumper. Vermutlich lauerten erwachsene Sclerocephalus haeuseri auf dem Grund der Gewässer in Ufernähe auf Beute. Wahrscheinlich hatten sich die alten Urlurche als Lauerjäger auf das „Schnappen“ der sehr häufigen Fische der Gattung Paramblypterus spezialisiert.

Larven und Jungtiere von Sclerocephalus haeuseri lebten vermutlich in tiefen Gewässerbereichen. Im Gegensatz dazu suchten die erwachsenen Lurche dieser Art Seeränder oder flache Seen auf. Erwachsene Lurche kamen vielleicht nur zum Ablaichen kurzfristig in den Lebensraum der Jungtiere. Offenbar war dies eine „Vorsichtsmaßnahme“ der Natur, die verhinderte, dass die kleinen Stegocephalen ein Opfer gefräßiger erwachsener Dachschädlerlurche wurden.

Warme Seen

Zu Lebzeiten von Sclerocephalus haeuseri in der frühen Permzeit lagen die Lebensräume dieser Urlurche im damaligen tropischen Gürtel auf 10 Grad bis 20 Grad nördlicher Breite. Das heißt: Analog zu heutigen tropischen Seen herrschte in den oberen Wasserschichten eine Temperatur von ständig mehr als 20 Grad Celsius mit nur sehr geringfügigen Schwankungen.

Prächtig erhaltene Fossilien des Urlurchs Sclerocephalus haeuseri kamen vor allem am berühmten Fundort Odernheim am Glan in Rheinland-Pfalz zum Vorschein. Diese Fundstelle wurde in den frühen 1920-er Jahren von dem bayerischen Landesgeologen Otto M. Reis entdeckt. Die imposanten Urlurche beeindruckten die Wissenschaftler, die sie erstmals untersuchten, so sehr, dass sie die Odernheimer Ablagerungen als Stegocephalenkalke bezeichneten.

Auffälligerweise haben die Stegocephalenkalke von Odernheim am Glan eine ungewöhnlich individuenreiche, aber artenarme Tierwelt hervorgebracht. Leben existierte nur in den gut durchlüfteten Oberwasserschichten, nicht aber amBoden. Der Fossilienreichtum von Odernheim am Glan dürfte ebenso wie derjenige von Lebach im Saarland auf gelegentliche Katastrophen zurückzuführen sein.

Hinweise auf die Verhältnisse des Odernheimer Sees zur Rotliegendzeit liefert das Fehlen von Süßwasserhaien der Gattung Xenacanthus sowie der sich gerne in tieferem Wasser aufhaltenten Archegosaurier. Diese Tiere fanden offenbar trotz des reichen planktonischen Nahrungsangebotes keine ausreichende Lebensgrundlage. Statt dessen konnten sich in dem Odernheimer Gewässer nur besonders ausdauernde oder an die sauerstoffarme Umwelt angepasste Formen wie die Fische der Gattung Paramblypterus behaupten.

Eindrucksvolle Skelettreste von Sclerocephalus häuseri kann man zum Beispiel im Institut für Geowissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und im Paläontologischen Museum Nierstein bewundern.

Früher hat man manche Funde von Sclerocephalus haeuseri irrtümlich anderen Arten zugerechnet. Bereits 1939 stellte der renommierte amerikanische Paläontologe Alfred Sherwood Romer (1894-1973) fest, dass die als Leptorophus levis bezeichneten Urlurche Larven von Sclerocephalus sind.Grabungen verboten

An den einstigen Fundstellen von Sclerocephalus haeuseri in Rheinland-Pfalz – wie Odernheim am Glan, Jeckenbach bei Meisenheim und Heimkirchen - sind seit 1986 Grabungen nach Fossilien gesetzlich verboten. Seitdem gibt es von dort keine Neufunde mehr. Es gelangen aber immer wieder Altfunde aus dem Besitz von Privatsammlern in den Fossilienhandel.

Originalfunde von Sclerocephalus haeuseri gehören zeitweise zum Angebot des "Antiquitäten-Shop & Fossilien-Shop" mit der Internetadresse http://www.antiquitaeten-shop-net - Dort sind auch andere fossile Saurier aus der Permzeit erhältlich.

Ein sehr guter Kenner von Sclerocephalus haeuseri ist der in Oderheim am Glan wohnende professionell arbeitende Amateur-Paläontologe Klaus Krätschmer. In seiner Privatsammlung befinden sich eindrucksvolle Funde von Fischen und Amphibien aus Odernheim am Glan.

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Literatur:

Boy, Jürgen A.: Sclerocephalus. Aus: Die Branchiosaurier (Amphibia) des saarpfälzischen Rotliegenden (Perm, SW-Deutschland). Abhandlungen des Hessischen Landesamtes für Bodenforschung, Heft 65, S. 71-79, Wiesbaden 1972
Boy, Jürgen A.: Über einige Vertreter der Eryopoidea (Amphibia: Temnospondyli) aus dem europäischen Rotliegenden (höchstes Karbon-Perm). 1. Sclerocephalus, Stuttgart 1988
Lohmann, Ulla: Sclerocephalus haeuseri. Erstrekonstruktion und Lebensweise eines saarpfälzischen Eryopiden aus dem Unter-Rotliegenden – Untersuchung eines Ur-Amphibiums von Ulla Lohmann
Probst, Ernst: Deutschland in der Urzeit, München 1986

Wiesbadener Blogger informiert über Branchiosaurier

Branchiosaurier-Welt

Wiesbaden / Odernheim am Glan (mainz-wiesbaden-news) – Ausschließlich mit kleinen Sauriern, die rund 50 Millionen Jahre früher als die ersten großen Dinosaurier lebten, befasst sich das Weblog "Branchiosaurier-Welt". Unter der Internetadresse http://branchiosaurier-welt.blogspot.com werden Beschreibungen und Bilder von so genannten Branchiosauriern veröffentlicht. Dabei handelt es sich um fossile Schätze eines Wiesbadener Autors, der seine Sammlung verkleinern und deswegen einen Teil seiner Saurier verkaufen will. "Branchiosaurier-Welt" war bei der Gründung vermutlich das erste Blog über Branchiosaurier!

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Video "My hungry Axolotl" von Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=ujcNvwe0WpM
Der in Mexiko heimische Axolotl gilt heute als einziger Molch, der sich - wie die urzeitlichen Branchiosaurier - auf der Entwicklungsstufe der Larven fortpflanzt.

In den Süßwasserseen von Rheinland-Pfalz schwammen im älteren Abschnitt der Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren neben bis zu 3 Meter langen Süßwasserhaien und maximal zwei Meter großen Lurchen auch kleine Amphibien (Saurier), die nur die Länge eines menschlichen Fingers erreichten. Die nur wenige Zentimeter messenden Amphibien werden wegen ihrer Kiemenbündel zu den Branchiosauriern (Kiemensaurier) gerechnet. Prachtstücke solcher Saurier aus der Rotliegendzeit, die nach der typischen Gesteinsfarbe jenes Zeitabschnittes benannt ist, sind im Paläontologischen Museum Nierstein zu bewundern.

Fossile Reste von Branchiosauriern wurden bis 1986 in Rheinland-Pfalz gerne von Sammlern gesucht, geborgen und präpariert. Doch dann hat man in jenem Jahr die Fundstätten der kleinen Saurier sowie anderer Fossilien in Rheinland-Pfalz geschützt. Seitdem sind von den uralten Sauriern aus der Permzeit keine Neufunde mehr zu erwarten.

Trotzdem tauchen im Fossilienhandel, bei Fossilienbörsen, in Online-Shops und in Internet-Auktionshäusern immer wieder erstaunlich gut erhaltene Branchiosaurier auf. Dabei handelt es sich um Altfunde vor 1986, die bis vor kurzem in Privatsammlungen oder in Lagern von Fossilienhändlern aufbewahrt wurden und jetzt wieder in den Markt gelangten, erklärt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst.

Die Besitzer von Branchiosauriern geben ihre Exemplare aus sehr unterschiedlichen Gründen ab. Manchmal haben die Kinder eines Sammlers, der in jungen Jahren Fossilien suchte und barg, kein Interesse an diesen Zeugen der Erdgeschichte. Dann verkaufen entweder die ins Rentenalter gekommenen Sammler oder ihre Erben die Branchiosaurier. Manche Sammler geben im Alter auch selbst ihr Hobby auf oder wollen Dubletten loswerden oder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie den gegenwärtigen die Haushaltskasse aufbessern.



An manchen Branchiosauriern sind interessante Details wie Zähne, Hautschatten des Körpers und des langen Schwanzes, Kiemenbündel und Extremitäten mit vier oder fünf Fingern zu erkennen. Auf etlichen Platten liegen sogar zwei oder mehr Branchiosaurier, was sich in merklich höheren Preisen niederschlägt. Besonders häufig wechseln Branchiosaurier der Art Apateon pedestris den Besitzer, die 1844 von dem verdienstvollen Wirbeltierpaläontologen Hermann von Meyer aus Frankfurt am Main beschrieben wurde.

Nach Auffassung von Ernst Probst sind Branchiosaurier gegenwärtig die preiswertesten Urzeit-Saurier aus Deutschland. Branchiosaurier kamen bisher in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen sowie in Frankreich zum Vorschein.

„Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis fast gar keine Branchiosaurier aus Odernheim am Glan, Jeckenbach, Callbach oder anderen deutschen Fundorten in den Handel kommen“, befürchtet Ernst Probst, der diese „kleinen Kerlchen“ besonders in sein Herz geschlossen hat. Da auch in anderen Ländern die Suche nach Fossilien und deren Ausfuhr immer öfter verboten werden, wird eines Tages vielleicht sogar weltweit kein einzige Saurierart mehr in eine Privatsammlung gelangen.

Ernst Probst hat sich als Wissenschaftsautor mit zahlreichen Artikeln für Zeitungen und Zeitschriften sowie mit mehreren populärwissenschaftlichen Büchern einen Namen gemacht. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher "Deutschland in der Urzeit" (in dem natürlich auch die Branchiosaurier erwähnt sind), "Rekorde der Urzeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur" (Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden" und "Nessie" (Das Monsterbuch).

Branchiosaurier sind keine Kriechtiere (Reptilien) wie die prähistorischen Riesenechsen. Unter dem Begriff Branchiosaurier fasst man eine größere Gruppe verschiedener Gattungen und Arten in ihrer Gestalt ähnlicher Tiere (Branchiosaurier im weiteren Sinne) zusammen. Mit dem Begriff Branchiosaurier bezeichnet man aber auch die gut definierte Gattung Branchiosaurus (Branchiosaurier im eigentlichen Sinn). Zu deutsch heißt Branchiosaurier "Kiemenechse": griechisch "branchio" = Kiemen, "saurus" = Echse.



Branchiosaurier gehören zu den Amphibien (sowohl im Wasser als auch an Land lebende Tiere) von nur wenigen, höchstens 20 Zentimeter Länge, die in Gestalt und Größe heutigen Molchen ähneln. Man kennt sie aus dem Erdaltertum zwischen der Karbonzeit und der Permzeit. Die meisten, heute am besten untersuchten Formen liegen aus dem Unterperm oder Rotliegenden vor, was dem Zeitraum von etwa 290 bis 245 Millionen Jahren vor heute entspricht.

Von Branchiosauriern im weiteren Sinn sind nur Larvenstadien überliefert. Alle gefundenen Exemplare besitzen ein nur wenig verknöchertes Skelett und äußere Kiemen mit Kiemenzähnchen. Sie haben einen breiten, kurzen Schädel. Hinter einer kurzen, flach gerundeten Schnauze liegen extrem große Augen. Zu beiden Seiten des Kopfes befinden sich Kiemenbündel. Die Vorderbeine besitzen in der Regel 4 und die Hinterbeine 5 Zehen. Der Schwanz ist an den Seiten abgeplattet und hat einen Flossensaum. Die kräftige Bezahnung des Kiefers zum Beispiel von Branchiosaurus im eigentlichen Sinne mit zusätzlichen Fangzahnpaaren weist darauf hin, dass sich dieser sich von kleineren, im Wasser lebenden Tieren ernährt hat.

Die Branchiosaurier gingen nicht - wie heutige Salamander - nach einer Metamorphose zu einer terrestrischen Lebensweise über. Alle Branchiosaurier verharrten ihr Leben lang im Larvenstadium, entwickelten als Larven Merkmale von erwachsenen Tieren (beispielsweise Gliedmaßen) und pflanzten sich auf dieser Entwicklungsstufe fort. Dieses als Neotonie bezeichnete Verhalten ermöglichte ihnen ein uneingeschränktes Verweilen im Wasser. In der Gegenwart existiert nur noch ein einziger Molch, der in Mexiko heimische Axolotl, der sich auf der Entwicklungsstufe der Larven fortpflanzt.

Als eine der bedeutendsten Fundstellen von Branchiosauriern gilt Odernheim am Glan in Rheinland-Pfalz. Diese Fundstelle wurde in den 1920-er Jahren von dem bayerischen Landesgeologen Otto M. Reis entdeckt. Branchiosaurier im weiteren Sinne kennt man auch aus Thüringen (Friedrichroda), Sachsen (Döhlener Senke bei Dresden) und Frankreich (Senke von Autun).

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Branchiosaurier sind erhältlich bei:
http://www.antiquitaeten-shop.net

Freitag, 28. September 2007

"Rheingauer Auktionhaus": Paradies für Liebhaber von Kunst und Antiquitäten

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Interview mit dem öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator Stefan Niederauer, Geschäftsführer des „Rheingauer Auktionshaus“ in Eltville-Erbach (Hessen) – http://www.rheinantik.de – In diesem renommierten Auktionshaus werden bei Auktionen und im Freiverkauf seltene und schöne Antiken, Bücher, Handschriften, Dokumente, Münzen, Medaillen, Ansichtskarten, Briefmarken, nostalgisches Spielzeug, Schmuck, Pretiosen, Edelsteine, Uhren, Spieluhren, Instrumente, Teppiche, Flachgewebe, Textilien, Asiatika, überseeische Kunst, religiöse Kunst, Ikonen, Militaria, Studentika, Druckgrafik, Aquarelle, Zeichnungen, Pastelle, Skulpturen, Plastiken, Objekte, Keramik, Fayencen, Glas, Glaskunst, Porzellan, Silber, Gemälde alter und neuer Meister, Miniaturen, Varia, Volkskunst, Mobiliar und Dekorationen angeboten.

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Frage: Herr Niederauer, das „Rheingauer Auktionshaus“ ist ein wahres Paradies für Liebhaber von Kunstwerken und Antiquitäten. Was kaufen Ihre Kunden/innen am meisten?

Antwort: Alle Versuche, hierüber aussagefähige Statistiken zu erstellen, sind bisher fehlgeschlagen. Es ist in der Tat so, dass wir das nicht vorhersagen können und in jeder Auktion andere Schwerpunkte von den Kunden gesetzt werden. So seltsam es klingt, aber einen Trend gab es: In kalten Jahreszeiten wurde Glas meist nicht so stark nachgefragt, was sich heute jedoch auch nicht mehr so eindeutig zeigt. Das Käuferverhalten auf Auktionen ist also wie das Wetter – nicht einzuschätzen.

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Frage: Welche Objekte überwiegen in Ihren Ausstellungsräumen?

Antwort: Kein Auktionsangebot gleicht dem anderen, was sich daraus erklärt, dass der überwiegende Teil des jeweiligen Angebotes aus Nachlässen und Sammlungsauflösungen besteht. Wir versuchen jedoch, zu jeder Auktion möglichst viele Sammelgebiete abzudecken. Die zahlenmäßig meist größte Gruppe aber dürfte das Porzellan einnehmen. Lösen wir jedoch z.B. eine Gemäldesammlung auf, ist die Ausstellung entsprechend geprägt.

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Frage: Wechseln bei Auktionen oder im Freiverkauf mehr Objekte den Besitzer?

Antwort: In einer Auktion wechselten an nur einem Tag 2510 Gegenstände den Besitzer. Es kommt natürlich primär auf den Umfang der Auktion und das Angebot insgesamt an. Der freihändige Verkauf findet dagegen ganzjährig durchgehend statt und bedient diejenigen Kunden, die sofort und ohne Bieterkonkurrenz kaufen möchten. Im Grunde halten sich beide zahlenmäßig die Waage, wobei in Auktionen meist die herausragenden Stücke angeboten werden.

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Frage: Die in den Ausstellungsräumen präsentierten „Schätze“ lassen sicherlich viele Sammlerherzen höher schlagen. Kann man diese auch außerhalb Ihrer Auktionen in Eltville-Erbach in aller Ruhe besichtigen und bei Gefallen sogar kaufen?

Antwort: Sobald wir eine Auktion zusammengestellt haben, drapieren wir auch die Ausstellung, die jedermann während der Besichtigungszeiten zugänglich ist. Das Auktionsangebot kann aber nicht sofort gekauft werden, wie das z.B. in einem Internetauktionshaus manchmal der Fall ist. Wesen einer klassischen Auktion ist gerade der Nervenkitzel des Steigerns, den wir im Interesse eines guten Ergebnisses für unsere Einlieferer und auch der Interessenten nicht durch Vorabverkäufe unterbinden wollen. Für Sofortkäufer halten wir den Freiverkauf bereit, der durchgehend und so auch parallel zur Vorbesichtigung einer Auktion stattfindet.

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Frage: Auf Ihrer Internetseite http://www.rheinantik.de können Besucher/innen aus aller Welt zeitweise viele Objekte bewundern. Nehmen Sie auch Bestellungen per Telefon, Fax, Brief oder E-Mail entgegen?

Antwort: Während früher klassische Auktionen immer auch eine persönliche Anwesenheit der Bieter voraussetzte, geht das heute auf nahezu allen Kommunikationswegen. Schriftliches Bieten mit Brief oder Fax sind heute Standard und zunehmend wird auch per E-Mail geboten. Die telefonische Teilnahme an einer Auktion lässt es zu, dass auch sehr weit entfernte Bieter live dabei sein können. Zur Zeit arbeiten wir daran, auch die audiovisuelle Teilnahme über das Internet zu ermöglichen. Leider sind hier nicht nur technische, sondern auch rechtliche Hürden zu nehmen.

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Frage: Wenn man Auktionen nur aus Film oder Fernsehen kennt, könnte man meinen, dort würden ausschließlich besonders wertvolle und deswegen entsprechend teure Objekte versteigert. Bieten Sie in Ihrem Auktionshaus auch preiswerte Artikel an?

Antwort: Leider weit verbreitet ist die Annahme, dass klassische Auktionen nur ausgewähltes Publikum in „Schlips und Kragen“ zulässt. Das ist längst nicht mehr so. Niemand muss Angst haben, plötzlich einen Picasso bezahlen zu müssen, nur weil er mal hereingeschaut hat. Wir versuchen gerade, auch die jüngeren Generationen für Kunst und Antiquitäten zu begeistern und verstehen das auch als kulturellen Auftrag, Leben und Werk der Vorfahren zu zeigen, zu erklären und anfühlbar zu machen. Wecken wir das Interesse, wäre es schade, wenn es an der Hürde zu hoher Preise wieder verloren ginge. Also bieten wir auch Kunst und Antiquitäten zu kleinen Preisen an.

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Frage: Unter der Internetadresse http://www.rheinantik.de/content/fq.htm werden Antworten auf häufig gestellte Fragen gegeben. Gibt es heute noch viele falsche Meinungen über Auktionen?

Antwort: Leider gibt es noch immer und auch durch die Medien hartnäckig gehaltene Vorstellungen. Insbesondere eben die, dass eine Auktion eine elitäre Veranstaltung sei. Hier versuchen wir, Ängste und Falschvorstellungen abzubauen und versuchen, Hilfestellungen zu geben, wie z.B. mit unserem Glossar, welches Fachbegriffe erklärt und damit dazu beitragen soll, dass Berührungsängste abgebaut werden. Das geschieht unserer Meinung nach am besten durch allgemeinverständliche Erklärungen von so genanntem Expertenwissen.

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Frage: Seit 1985 residiert das „Auktionshaus Rheingau“ in Eltville-Erbach – mitten in einer der ältesten deutschen Kulturlandschaften mit heute noch bewahrter Rheinromantik und führt dort alljährlich vier bis sechs große Auktionen durch. In welcher Jahreszeit ist das Auktionsangebot besonders umfangreich?

Antwort: Das ist tatsächlich biologisch bedingt, was sich sicher zunächst seltsam anhört. Da wir überwiegend für Nachlasspfleger tätig sind, beschäftigen wir uns mit der Auflösung von Sammlungen und Haushalten von Verstorbenen. In der Sommerzeit versterben leider mehr ältere Menschen als in kälteren Jahreszeiten, weshalb wir dann verzögert um die Bearbeitungszeit im Spätherbst bis Frühjahr quantitativ mehr anbieten.

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Frage: Stammen die meisten Ihrer treuen Kunden/innen aus den benachbarten Großstädten Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Darmstadt?

Antwort: Mit unseren zweisprachigen Katalogen erreichen wir sozusagen die ganze Welt. So haben wir z.B. auch Kunden aus dem Libanon, Israel, Brasilien, Japan, China, Australien usw. Nur rund 20 % aller Kunden konzentrieren sich im Rhein-Main-Gebiet.

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Frage: Vor jeder großen Auktion des „Rheingauer Auktionshauses“ wird ein prächtiger Katalog über das jeweilige Angebot produziert sowie auf Wunsch und gegen Rechnung an Kunden/innen verschickt. Fordern auch Interessenten/innen im Ausland Ihren reichhaltigen Katalog an?

Antwort: Es gibt Stammkunden und Katalogabonnenten in aller Welt, die unsere Kataloge beziehen. Rund ein Viertel aller zu einer Auktion verschickten Kataloge gehen ins Ausland, die deutschsprachigen Länder nicht eingerechnet.

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Frage: Sind im „Auktionshaus Rheingau“ auch Besucher/innen willkommen, die sich während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag lediglich unverbindlich umsehen wollen?

Antwort: Sehr gerne sogar. Wir freuen uns über jeden und es kommt nicht selten vor, dass es uns gelingt, mit Vorurteilen aufzuräumen. Kaufen muss hier niemand und es freut uns, wenn wir mit der Ausstellung Interesse wecken.

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Frage: Vielleicht würde ein Teil Ihrer Kunden/innen auch gerne am Wochenende vorbeischauen?

Antwort: Sicher, aber hinter den Kulissen ist enorm viel Arbeit zu erledigen. Eine Auktionsproduktion nimmt alle Mitarbeiter nahezu drei Monate in Anspruch. Daher haben wir zwei Tage in der Woche für Arbeiten eingeplant, die wir während der Öffnungszeiten nicht erledigen könnten. Es wäre sicher nicht gut, wenn für Rückfragen niemand Zeit hätte. Dafür stehen wir an den Öffnungstagen unseren Kunden voll und ganz zur Verfügung.

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Frage: Herr Niederauer, Sie sind öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator. Muss man für diesen Beruf eine besondere Ausbildung und ein bestimmtes Fachwissen nachweisen?

Antwort: Anders als z.B. in Frankreich, kann in Deutschland jeder eine Versteigerererlaubnis beantragen. Es ist kein Ausbildungsberuf, bedarf aber neben möglichst umfangreichem Wissen um die Dinge, die man versteigern möchte auch ziemlich weit reichender Kenntnisse im rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Ein entsprechendes Studium ist also sicher genauso von Vorteil wie die Bereitschaft, weit mehr als acht Stunden am Tag zu arbeiten. So mancher Kandidat hat nach der ersten Auktion bereits aufgegeben.
Die öffentliche Bestellung dagegen setzt nicht nur den Nachweis eingehender Kenntnisse in den drei Bereichen voraus. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator nimmt Aufgaben der Öffentlichkeit war, ähnlich einem Notar oder einem Gerichtsvollzieher. Zur Bestellung muss auch noch die Bedingung einer öffentlichen Notwendigkeit erfüllt sein und sie setzt eine langjährige Berufserfahrung voraus.

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Frage: Das „Rheingauer Auktionshaus“ ist nicht nur für Käufer/innen interessant, sondern wegen Nachlass-, Sammlungs- und Inventarverwertung auch für Verkäufer/innen von Kunstwerken und Antiquitäten. Wer kann Ihren Verwertungs-Service in Anspruch nehmen und wer nicht?

Antwort: Auftraggeber sind Nachlasspfleger, Banken, Gerichtsvollzieher, gemeinnützige Vereine genauso wie jemand, der etwas auf seinem Speicher gefunden hat, von dem er nicht weiß, ob es einen Wert besitzt. Kostenfrei beraten wird jeder unabhängig davon, ob es letztlich zu einer Versteigerung kommt oder nicht. Anfragen erreichen uns von überall her, ob persönlich oder E-Mail mit Bildanhang oder sogar fertig gepackte Pakete mit der Bitte um Durchsicht, ob etwas dabei sei.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee einen Wunsch zugunsten des „Auktionshauses Rheingau“ erfüllen würde, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Sie möge dafür sorgen, dass die Scheu vor klassischen Auktionen weiter abnimmt. Virtuelle Auktionen sind zwar interessant, aber was ist das schon gegen live dabei gewesen zu sein.

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Die Fragen stellte der Journalist und Autor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „archaeologie-news“ – http://archaeologie-news.blog.de

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Kontaktdaten:
„Auktionshaus Rheingau“:
Sofienstraße 12
65346 Eltville-Erbach
Telefon: 06123 62870
Fax: 06123 5228
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr
sowie von 15 bis 18 Uhr

Dienstag, 11. September 2007

Video über den Mainzer Dom bei Sevenload


Link: sevenload.com


Video "Der Mainzer Dom" von "gufa" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/18hdzQ4/Der-Mainzer-Dom

Mainz (mainz-wiesbaden-news) - Ein 25-minütiges Porträt des Mainzer Doms, der Kathedrale des Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, ist auf der Videoplattform "Sevenload" zu sehen. Diesen Filmbeitrag findet man unter der Adresse http://de.sevenload.com/videos/18hdzQ4/Der-Mainzer-Dom im Internet. Unter der Adresse http://de.sevenload.com/mitglieder/qufa werden weitere sehenswerte Filmbeiträge über religiöse Themen präsentiert. Zum Beispiel über die Kirchen St. Antonius und St. Ignatius, beide in Frankfurt am Main.

Dienstag, 4. September 2007

Witzige Werbung in Web-TV-Serie eines gebürtigen Mainzers


Link: sevenload.com


Video "Slip-Ouvert" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/etIg39A/Slip-Ouvert

München/Mainz (news-und-werbung) – „Applausmacher“ heißt eine der witzigsten Internetfernsehserien auf der Videoplattform „Sevenload“. Held dieser beliebten Serie mit der Internetadresse http://de.sevenload.com/mitglieder/applausmacher ist der in Mainz geborene, in Ginsheim aufgewachsene und heute in München lebende Schauspieler und Moderator Tobias Mayer. Anfang September 2007 waren bei „Sevenload“ bereits 28 Videoclips von ihm zu sehen.

In einem Interview mit dem Weblog „Internetfernsehen von A bis Z“ unter http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com/search/label/%22Applausmacher%22%20begeistert%20jeden%20Tag%20mehr%20Zuschauer verriet Tobias Mayer, welches Motiv ihn zum Start seiner TV-Serie bewogen hatte: „Das was ich mache, ist moderne Clownerie. Clowns spiegeln gerne die Gesellschaft und so berühren sie ihre Zuschauer. Ich möchte berühren und somit verbinden, indem ich meine Zuschauer zum Lachen oder Nachdenken bringe. Außerdem binde ich gerne andere interessante Künstler in meine Clips ein und mache somit auch auf diese aufmerksam. Daran liegt mir ebenfalls sehr viel.“

Der Name „Applausmacher“ entstand bereits, als Tobias Mayer noch die Schauspielschule besuchte. Er arbeitete als Warmupper für diverse TV-Sendungen und irgendwann hieß es: „Ach da kommt ja der Applausmacher.“ Das gefiel ihm: „Denn in diesem Namen steckt mehr als nur ein Kasper, der die Hände zusammen führt und für ein rasendes Publikum sorgt. Applausmacher steht auch für Narrenfreiheit und Satire.“

Auf Wunsch produziert Tobias Mayer innerhalb der Serie "Applausmacher" auch Werbefilme (Werbeclips) über Firmen oder Produkte für kleine Geldbeutel. Besonderer Clou: Die Werbung ist in eine schräge, freche, aber charmant-unterhaltsame Geschichte eingebunden.

Noch mehr über den „Applausmacher“ erfährt man auf der Webseite http://www.applausmacher.de

Donnerstag, 30. August 2007

Zwei Wiesbadener sorgen mit Internetfernsehserie für Furore


Link: sevenload.com


45 Minuten langer Filmbeitrag über Aachen von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/cQrSRZH/AACHEN-Teil-3

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BuschkaBuschka

Jörg Buschka

Interview mit dem Journalisten und Filmemacher Jörg Buschka, der zusammen mit dem Diplom-Medienwirt und Kameramann Jan Vogel (beide aus Wiesbaden) die Internetfernsehsendung „Buschka entdeckt Deutschland“ „B.e.D.“ - http://www.buschka-entdeckt.de - produziert. Diese Sendung entsteht auf ungewöhnliche Art und Weise: Die beiden besuchen etwa alle drei Wochen morgens irgendeine deutsche Stadt, parken dann abseits vom Stadtkern und filmen dann spontan, was sie sehen.

BuschkaVogel

Jan Vogel

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Frage: Herr Buschka, Sie erzählten im Sommer 2006 beim Inline-Skate Ihrem Freund Jan Ihre Idee für „Buschka entdeckt Deutschland“. Hatten Sie damals schon geahnt, dass diese Internetsendung einmal Kultcharakter bekommen würde?

Antwort: Naja, ich hatte auf jeden Fall schon das sichere Bauchgefühl, dass das ein "Faß ohne Boden" (im positiven Sinne) sein würde! Und dass ich als Zuschauer gern selbst so etwas sehen würde. In den Jahren, in denen ich jetzt bereits TV-Magazinbeiträge bzw. -Reportagen mache, habe ich die meisten Illusionen von wegen "echt" und "nah dabei" verloren. ALLES wird inszeniert, wenn du einen Magazinbeitrag auf den Punkt bringen musst. Und allzuoft merkt man das an den unnatürlichen Dialogen. Und das alles passiert bei uns nicht. Natürlich ist noch die Kamera "dazwischen", aber ich signalisiere den Interviewpartnern Vertrauen, sie bringen es mir dann meist zum Glück auch entgegen, und ich enttäusche bzw. missbrauche es auch nicht. So entsteht eine wirkliche Nähe, etwas "Echtes". Ob das jetzt schon Kult ist, weiß ich nicht. Ich habe den Eindruck, dass wir aktuell noch gar nicht unsere eigentliche Zielgruppe erreichen: Nämlich nicht unbedingt computeraffine Menschen, die sich halt nur Zeit nehmen für Reportagen, und die in unserem Fall bei der Flash-Qualität drei Augen zudrücken, weil das Ganze was Neues und Eigenständiges ist, das es so im TV nicht gibt.

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Frage: Bei Ihren Dreharbeiten gehen Sie sehr spontan und ohne Scheu auf wildfremde Leute zu, die Sie zum ersten Mal im Leben sehen. Sind die von Ihnen angesprochenen Menschen immer auskunftsfreudig oder bekommen Sie oft einen „Korb“?

Antwort: Ich bekomme häufig Körbe. Oft mehr als 50 Prozent. Es gibt darunter "Poser", die ihrem Schatzi zeigen wollen, wie cool sie ein "nerviges Kamerateam" abschütteln können, aber merkwürdigerweise vor allem Leute, die auf den ersten Blick offen erscheinen. Ich höre dann manchmal, dass Kollegen vom Fernsehen schon mal mit ihnen gedreht hatten, wobei sie aber wohl veräppelt oder falsch in einen Kontext gepresst worden waren. "Verbrannte Erde" eben ... Offenheit und Vertrauen sind seltene Güter, und sie werden durch solche Enttäuschungen immer rarer, weil die Leute dann beim nächsten Mal vorsichtiger sind. Manchmal sind Jan und ich stundenlang bei Regen unterwegs, und nichts passiert. Wenn uns dann jemand entgegenkommt und keine Lust hat, uns auch nur ein Wort von seinen Gedanken oder sogar aus seinem Leben mitzuteilen, ist das besonders frustrierend. Im Fall der beiden Damen in Stuttgart, die uns später zum Spaghetti-Essen mit nachhause nahmen, musste ich sie geschlagene 30 Minuten durch Reden überzeugen, bis sie erkannt hatten, dass das Ganze vielleicht doch ganz nett werden könnte. Und dann wollten sie uns gar nicht mehr gehen lassen ...

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Frage: Vermutlich gibt es Szenen in Ihren Filmbeiträgen, die Sie nicht vergessen können und die Ihnen besonders gut gefallen. Bitte nennen Sie einige Beispiele!

Antwort: Eigentlich sind die spontanen Einladungen zu den Leuten nachhause das Tollste an meiner Arbeit! Das Ehepaar Lydia und Rudi in Heidelberg war verrückt. Sie haben in ihrem Garten u. a. einen 30 Meter tiefen Brunnen mitsamt eines mit Erde zugeschütteten Kellergewölbes entdeckt, das sogar über weitere Grundstück hinweg mal mit dem Heidelberger Schloss verbunden war. In jahrelanger Arbeit hatten sie das Gewölbe freigelegt, und konnten es uns so zeigen. Die Beiden waren außerdem sehr gastfreundlich. Es gab Wein, Brot, Käse und Schinken - wir haben uns gleich als Gäste gefühlt! Bei Dany und Matthias in Berlin-Lichtenberg gab´s Möhrensuppe, und auf einer Privatparty in Saarbrücken haben Mitglieder der Band "Savoy Truffle" zwei Lieder unplugged für uns gespielt. In Fulda haben wir in einem Korsettladen (in dem ich spontan ein enges Leibeskleid anprobiert hatte) die dortige Kundin Johanna mit ihrer schönen porzellanfarbenen Haut kennen gelernt, die mir danach noch für einige Stunden als sensationell hübsche "Assistentin" der Sendung zur Seite stand.
In Wanne-Eickel hielt eine Kiosk-Besitzerin eine regelrechte politische Rede und ließ mal so richtig alles raus, was ihr auf der Seele lag. Eigentlich passieren jedes Mal wieder völlig neue, tolle Dinge, die nicht immer nur Superlativen sein müssen. Auch das Gespräch mit einem Mann in Düsseldorf, dem man wegen Krebs den Kehlkopf herausgenommen hatte, war für mich etwas ganz besonderes. Eine Chance, mich für einen Moment in ein fremdes Leben hineinzufühlen, das mir Angst macht, und das doch jeden Tag auch meins werden könnte.

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Frage: Im Leben gibt es manchmal Tage, in denen alles schief läuft. Mussten Sie schon mal Ihre Dreharbeiten abbrechen und unverrichteter Dinge nach Hause fahren?

Antwort: Nein. Bisher zum Glück nicht. Dann gehen wir eben weiter und weiter, mir fällt in der Zwischenzeit vielleicht irgendein großartiges oder auch blödes improvisiertes Lied ein, wir zelebrieren das Essen selbstgeschmierter Käsebrote, unterhalten uns, und dann steht plötzlich "hinter der nächsten Ecke" ein Musiker, der uns mit nachhause nimmt und mir etwas von seinem Leben erzählt. DAS ist der Job!

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BuschkaWebseite

Webseite "Buschka entdeckt Deutschland"

Frage: „Buschka entdeckt Deutschland“ lockt auf Ihrer eigenen Webseite http://www.buschka-entdeckt.de und auf der Videoplattform „Sevenload“ unter http://de.sevenload.com/mitglieder/buschka-entdeckt-de viele Zuschauer/innen an. Wie sind die Reaktionen auf Ihre Filmbeiträge?

Antwort: Wir erhalten eigentlich sehr viel Lob über die Kommentar-Funktionen unserer Website und auf unserem Spezial bei Sevenload. Oft dezidiert und zum Teil liebevoll nacherzählt. Toll ist zum Beispiel, wenn uns wie heute ein Zuschauer zur Wanne-Eickel-Folge schreibt " Jetzt hab ich die Folge schon sooo oft gesehen, heute war es mal wieder so weit und immer noch hochinteressant!!!". Er hat sie sich schon vor vier Monaten zum ersten Mal angeschaut. Das macht uns dann natürlich stolz und zufrieden über unsere Arbeit! Kritik gibt es natürlich auch, und die nehmen wir immer sehr ernst. Aber wir verteidigen unseren Vorstoß als 45-Minuten-Format im Internet, wo immer noch die kurzen Clips vorherrschen, die ich so gern "angezündete Fürze" nenne. Oberflächlich der Hammer, extrem kurz, und sofort wieder vergessen ... Zurück zu den Reaktionen: Im Gegensatz zum klassischen TV gibt es im Internet die Möglichkeit der viel direkteren Kommunikation mit seinen Zuschauern. Allerdings haben wir noch immer keinen breiten Zugang oder eine annehmbare Bekanntheit bei unserer eigentlichen Zielgruppe. Das sind nämlich hauptsächlich klassische Reportage-Zuschauer, die einmal einen anderen Zugang zum Sujet suchen als über die lang anrecherchierten und "sauber produzierten" Hochglanz-Dokus im TV (die ich im übrigen selbst ja auch z. B. für ARTE, den SWR, NDR oder N-TV realisiere). „B.e.D.“ ist nur zu 50 % eine One-Man-Show mit Quatsch und Improvisation, und die andere Hälfte ist seriöser Journalismus mit echten Lebenswirklichkeiten ohne platte "Boulevard-Anbiederung" etc. Wir sind besonders für die Platzierung auf Sevenload sehr dankbar, aber in Deutschland finden bisher die eben genannten Zuschauer bis dato noch viel zu selten den Weg auf eine solche Plattform. Einigen Kollegen aus dem "Quality Content-Bereich" geht es ähnlich. Es ist zudem nicht so leicht, aus der Masse von Spaß-Formaten heraus einer solchen Zielgruppe aufzufallen. Diese Leute sitzen noch nicht wie selbstverständlich vor dem PC und schauen sich Internet-TV an. Natürlich war es toll, als die ZEIT ein Interview mit mir gemacht hat, und ein dickes Foto von uns in dem Blatt erschienen ist. Und dass die FAZ schreibt, unsere Andersartigkeit gegenüber klassischen TV-Reportagen mache ja vielleicht "gerade den Reiz der Sendung" aus, ist natürlich eine tolle Sache!

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Link: sevenload.com


Video "Anne-Sophie Mutter Interview-Special" von "Buschka entdeckt Deutschland" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/fDAmL9D/ANNE-SOPHIE-MUTTER-INTERVIEW-SPECIAL

Frage: Kürzlich drehten Sie in Wiesbaden ein Interview mit der berühmten deutschen Musikerin Anne-Sophie Mutter. Werden weitere Filmbeiträge über Prominente folgen?

Antwort: Auf jeden Fall. Wenn ein/eine Prominente(r) auch noch wirklich etwas zu sagen hat, ist er für ein Special im Rahmen meiner Sendung interessant.
In meiner Jugend war ich vom Boulevard total begeistert! Es gab für mich nichts Interessanteres als das Neueste meines Idols Michael Jackson (von dem ich immerhin 13 Konzerte sehen durfte), und als Mitarbeiter im Fish-Fanclub (Ex-Marillion-Frontmann) fand ich´s schon immer super, mit einem VIP- oder sogar Backstagepass herumzulaufen. Es ist einfach die Absurdität, allein durch ein dämliches Stück Plastik um den Hals tatsächlich "aufgewertet" zu werden!! Für andere ist etwas abgesperrt, aber du latschst über den Teppich. Von einem Moment auf den anderen bist du in der Gesellschaft, in der immer nur der "noch Coolere" glänzt, einer der Gewinner. Natürlich nur im ganz kleinen Rahmen - aber das hat mir zugegebener weise immer schon Spaß gemacht. Vielleicht ist davon auch als kleines "Augenzwinkern" mein umgehängter Presse-Ausweis übriggeblieben. Aber um das hier klarzustellen: mir geht es nur um das kurzlebige Gefühl in dem Moment; ich empfinde weder die Illusion, durch so was wirklich "aufgewertet" zu werden, noch finde ich den "Mechanismus" besonders gut für ein gemeinschaftliches Zusammenleben! Aber ich habe das nicht erfunden, und es zeigt einfach, wie sehr unsere Gesellschaft auf "Posen" und Anerkennung programmiert ist. Das geht wohl ganz ursprünglich auf das archaische Ding "Ehre" zurück, und auf Star-Geschichten ist heute eine ganze Industrie aufgebaut, die uns jeden Tag erzählt, wer wann und wie lange in der Nase gepopelt hat. Von den Royals bis hin zu Berichterstattungen, welchen Nachtisch es auf Schloss Schnubbedibups mit der Kanzlerin gab. Also meist ziemlich inhaltslos, aber das ganze Drumherum, der "X-Faktor", interessiert die Massen. Ich hatte im Rahmen meiner TV-Arbeit und für meine Projekte inzwischen schon viele Drehs und Termine mit Prominenten, und erkenne erst heute, wie viel Arbeit das Leben im Blitzgewitter bedeutet. Permanente Aufmerksamkeit von außen verändert und bestimmt das Leben dieser Personen, und für Außenstehende wird es einfach immer etwas Besonderes sein, etwas davon aufzuschnappen. Aber ich möchte keinen platten Voyeurismus bedienen, und - wie gesagt- in meinem Fall interessieren mich vor allem Prominente, die auch etwas geleistet und zu sagen haben. Solche Specials sind bei „B.e.D.“ ja auch eher die Ausnahme.

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Frage: Internetfernserien werden aus den unterschiedlichsten Gründen präsentiert: Welches Motiv haben Sie und Jan Vogel?

Antwort: Wir möchten schlicht ein eigenes Format etablieren! Natürlich soll es erfolgreich sein usw. Aber wir wissen, dass die Sendung in ihrer jetzigen Form nicht massentauglich ist. Und das ist gut so. Massentauglich ist, was sich wie bereits bestehende Formate verkaufen lässt, und was man schnell in den Mittelpunkt stellen kann. Da ist zuviel unter der Oberfläche eher schädlich... Auf „B.e.D.“ muss man sich aber bewusst einlassen. Ich finde die Idee zwar auch eingängig, und vor allem die Mischung aus Spaß und "seriösem Journalismus" perfekt, aber es ist ein Experiment, weil "den Herrn Buschka" eben niemand aus dem TV kennt. Und man kann auch nicht einfach sagen "der ist son´n bißchen wie..." oder "die Sendung ist so wie Gernstls Reisen" o.ä.. Das ist so in der Form halt einfach neu. Dank des Internets ist es uns überhaupt erst möglich, unser eigener Sender zu sein, und ohne ein OK von Irgendwem Programm "unter´s Volk" zu bringen. Das entscheidet nämlich, ob es uns will. ... allerdings erst nach Bewältigung des gleichen Problems unsererseits, mit dem auch klassische Dokumentarfilmer zu kämpfen haben: man muss es erst mal schaffen, den Leuten zu zeigen, dass es einen gibt, und dass es sich lohnt, angeschaut zu werden. Und jetzt, wo der Markt begriffen hat, dass man mit platten Dingern und schnellen Klicks auch Kohle machen kann, ist diese ganze Chance auf echtes unabhängiges Programm (wie die Öffentlich-Rechtlichen, deren großer Fan ich nach wie vor bin!) mal wieder "plattgewalzt". "Wes´Brot ich ess´, des Lied ich sing" ist - wie gesagt- die breite Devise, und da hat die "unfallfreie" Kopie einer Kopie einer Kopie eines erfolgreichen Formates immer viel eher eine Chance auf schnellen, kurzfristigen Erfolg. Das alles ist aber viel komplizierter als die platte Frage "ist das Programm insgesamt so schlecht, weil die Zuschauer es so wollen, oder weil man ihnen nichts anderes vorsetzt???" Der Markt ist - vergleichbar mit dem Privatfernsehen - voll von geliehenem Geld, das schnell rückfinanziert werden muss. Da will und KANN Keiner Experimente machen. Das ist am Ende also vielleicht sogar gut für uns: wenn wir nämlich "dranbleiben", fällt es irgendwann mal richtig auf, dass es bei uns wirklich in erster Linie Qualität gibt. Die Aufmerksamkeit der Premium-Presse gibt uns jedenfalls Recht.

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Frage: Sicherlich wünschen sich nicht wenige Zuschauer/innen beim Ansehen Ihrer Filmbeiträge über deutsche Städte, dass auch ihr Geburts-, Wohn- oder Urlaubsort mal an die Reihe kommt. Haben Sie schon solche Wünsche erhalten?

Antwort: Ja, und auch Anfragen zu Treffen, Besuchen dieser und jener Sehenswürdigkeit oder Festivität etc. gab es. All das müssen wir ablehnen, weil das Besondere an „B.e.D.“ ja gerade das Spontane und Ungeplante ist. Wir haben trotzdem genug Touristisches im Programm. Und wenn wir z. B. in Erfurt im Stadtkern unterwegs sind, ist es doch klar, dass wir auch über die Krämerbrücke mit ihren tollen Geschäften gehen... Wir kriegen auch vor Ort meist Informationen, dass am folgenden Wochenende eine tolle Veranstaltung stattfände. Dann erklären wir, dass wir eben vorerst nur dieses eine Mal dort sind, und dass das gerade das Besondere ist.


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Frage: Sie und Jan Vogel leben in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die bekanntlich viele Attraktionen besitzt. Werden Sie irgendwann in keiner anderen Stadt, sondern in Ihren Wohnort einen Film drehen?

Antwort: Ja, bestimmt. Aber dann mit bewussten Treffen mit Freunden, die uns ihr Leben in der Stadt näher bringen. In Wiesbaden oder Mainz können wir natürlich trotzdem noch was entdecken - aber uns reizt ja auch selbst erst mal das Hinausfahren "in die Welt". Deshalb stehen diese beiden schönen Städte noch hintenan. Das Interview mit Anne-Sophie Mutter fand übrigens im Kurhaus zu Wiesbaden statt. Da hat man schon für ein paar Sekunden den Kurpark gesehen.

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Frage: Wenn Ihnen eine „gute Fee“ einen Wunsch für „Buschka entdeckt Deutschland“ erfüllen würde, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Bitte mach, dass unsere Zielgruppe von uns erfährt und freiwillig den Umstand eingeht, sich 45-Minüter auf dem PC anzuschauen (was ja übrigens mittels neuer DVD-Recorder mit Reciever, der Sony Playstation 3 oder Nintendo Wii (was wiederum meist nur Kids haben ...) schon auf dem TV-Schirm "übertragbar" ist). Dafür gibt´s dann ja auch etwas ganz Besonderes. Dabeisein-Gefühl und Momente "hinter den Kulissen" in jeder Folge inklusive!

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Die Fragen stellte der Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“ – http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com

Internetfernsehserie "Applausmacher": Macht weiter so


Link: sevenload.com


Video "Gute Tat des Tages" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/6JjwxLj/Gute-Tat-des-Tages

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Interview mit dem in Mainz geborenen, in Ginsheim aufgewachsenen und heute in München lebenden Schauspieler, Moderator und Macher der Internetfernsehserie „Applausmacher“, Tobias Mayer

'Applausmacher' von applausmacher

Foto: Würfilbild - David Klein

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Frage: Herr Mayer, Ihre Internetfernsehserie „Applausmacher“ unter der Adresse http://de.sevenload.com/mitglieder/applausmacher wurde bereits kurz nach dem Start auf der Videoplattform „Sevenload“ mit den freundlichen Worten kommentiert: „Du könntest hier echt einer der Besten werden! Mach weiter so!“ Sind Sie mit dem bisherigen Erfolg Ihrer Serie zufrieden?

Mayer: Ehrlich gesagt bin ich über den steten Zuwachs meiner Zuschauer- und Fangemeinde auf Sevenload erstaunt und finde es toll, dass mein Format so gut angenommen wird. Als ich im August 2006 aus „Spaß an der Freud“ mit einem befreundeten Kameramann das Kinderzirkusfestival Lilalu in München unsicher machte, indem wir ohne Konzept eine spaßige Reportage filmten, ahnte keiner von uns beiden, wie gut sich dieser „Quatsch“ entwickeln wird. Insgeheim hofften wir natürlich beide auf einen kleinen Erfolg. Nicht umsonst kreierten wir unsere Clips zunächst für Münchens nicht unbekannte Netzzeitung Isarbote.de, die uns parallel zu unserer Seite eine größere Veröffentlichungsmöglichkeit bot. Dadurch wurde auch Sevenload auf uns aufmerksam. Nun steigen die Zuschauerzahlen täglich, bald kennt das ganze Land Applausmacher. Anscheinend gefällt es den Leuten, deshalb dürfen mein Team und ich sehr zufrieden sein. Dennoch arbeiten wir ständig an neuen Ideen und verbessern unsere Qualität.

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Frage: Humorvolle Internetfernsehserien werden aus den unterschiedlichsten Gründen produziert. Welches Motiv haben Sie?

Mayer: Das was ich mache, ist moderne Clownerie. Clowns spiegeln gerne die Gesellschaft und so berühren sie ihre Zuschauer. Ich möchte berühren und somit verbinden, indem ich meine Zuschauer zum Lachen oder Nachdenken bringe. Außerdem binde ich gerne andere interessante Künstler in meine Clips ein und mache somit auch auf diese aufmerksam. Daran liegt mir ebenfalls sehr viel.

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Frage: Heutzutage haben Künstler viele Möglichkeiten, auf sich selbst aufmerksam zu machen – vor allem durch das Internet. Hat ein Künstler, der kein Talent für Werbung besitzt, überhaupt noch Erfolgschancen?

Mayer: Umso mehr man in unserem Job als Künstler an verschiedenen Stellen arbeitet, desto mehr wird man gesehen. Man muss sich ins Gespräch bringen und veröffentlichen. Künstler, die ausschließlich in einem Hinterzimmer versteckt arbeiten und nie an die Öffentlichkeit treten, kann man nicht kennen. Präsenz ist die beste Werbung und der erste Schritt zum Erfolg. Der zweite Schritt ist ein gutes Team. Ohne helfende Hände im Hintergrund ist eine Verbesserung und Vergrößerung seiner künstlerischen Tätigkeiten undenkbar, selbst wenn man ein Solist ist. Bei dieser Gelegenheit grüße ich mein Team und sage Danke schön für Eure tolle Arbeit und Treue.

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Frage: „Applausmacher“ ist ein sehr einprägsamer und zugkräftiger Name. Wie kamen sie darauf?

Mayer: Während meiner Schauspielschule, arbeitete ich als Warmupper für diverse TV Sendungen, irgendwann hieß es: “Ach da kommt ja der Applausmacher.“ Das gefiel mir, denn in diesem Namen steckt mehr als nur ein Kasper, der die Hände zusammen führt und für ein rasendes Publikum sorgt. Applausmacher steht auch für Narrenfreiheit und Satire.

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Frage: Auf Ihrer eigenen Webseite www.applausmacher.tv ist nachzulesen, dass Sie ein sehr vielseitiger Künstler sind. Dort ist von Clips, Kleinkunst, Events und Kinderprogramm die Rede. Was machen Sie am liebsten?

Mayer: Die Bühne ist meine Leidenschaft, wenn sie mich so fragen, ist es die Kleinkunst und auch das Theaterspiel, welches mir die größte Freude bereitet. Dennoch arbeite ich auch gerne mit Kindern und liebe es, die Clips zu produzieren. Die Liebe zur Bühne existiert seit meinem vierten Lebensjahr. Es war meine erste große Liebe und wird daher auch die letzte sein! Wenn sie mich fragen was meine Freundin dazu sagt?
„So lange dies die einzige parallele Beziehung ist, akzeptiere ich sie voll und ganz.“

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Frage: Sie treten vor Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Männern oder Frauen auf. Welches Publikum ist am leichtesten zu unterhalten und welches am schwersten?

Mayer: Bei jedem Publikum gilt zunächst, dass man gut vorbereitet ist und weiß, wie man in verschiedenen Situationen reagieren kann. Denn bei Kindern sowie Erwachsenen entscheidet immer die Zusammensetzung der Gruppe. Das Publikum ist nie gleich und man sollte immer mit schwierigen Situationen rechnen.

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Frage: Zu Ihrem künstlerischen Repertoire gehören Moderation, Show und Slapstick. Haben Sie noch Termine frei?

Buchen Sie mich schon heute für das Jahr 2009. Nein, mal im Ernst; Es ist ein Ziel von mir, irgendwann soviel zu tun zu haben, dass ich mindestens ein Jahr im Voraus schon weiß, was ansteht. Momentan gibt es gute und schlechte Auftragsmonate: Juni, Juli, Dezember sind zur Zeit sehr terminreich. Durch die Clips aber habe immer ich jede Menge zu tun. Doch bedeutet das nicht, dass Sie keine Möglichkeiten mehr haben mich zu engagieren!

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Link: sevenload.com


Video "Frederick van de Zon" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/yU1v5ei/Frederick-van-de-Zon

Frage: Unter Slapstick heißt es auf Ihrer Webseite, dass Sie freundlich Feste durcheinanderbringen. Wie machen Sie das?

Mayer: In meinem Repertoire habe ich verschiedene Charaktere, die man passend zu jeder Gelegenheit einbinden kann. Es sind Figuren, wie Ferdinant von Traumgarten, welcher mit einer mobilen Bushaltestelle unterwegs ist und von seinen Traumreisen erzählt, Herr Komperzke der Hausmeister von Obendrüber, dem die Veranstaltung zu laut ist und freundlich-mosernd um Ruhe bittet, Carsten Castner der Bayer, der gerne Superstar werden möchte und jede Gelegenheit zum Üben nutzt oder Frederick van de Zon, ein durchgeknallter Holländer aus Edam Volendamm, der eine Studie über die Deutschen macht. Alle Figuren haben bei einem solchen Auftritt eines gemeinsam; sie wirken zunächst sehr real, weil sie sich unter die feiernde Gesellschaft mischen. Sie bedienen sich am Büffet und fallen dann außergewöhnlich auf, indem sie sich übermäßig viel in die Schüssel laden oder einem anderen Gast frech etwas vom Teller stibitzen. Meist sind sie durch ein Mikrofon verstärkt, welches aber erst dann angeschaltet wird, wenn ohnehin schon die gesamte Gesellschaft zu dem Charakter schaut und über ihn redet. Nun wird klar, dass es sich hierbei um einen Programmpunkt handelt. Die einzelnen Figuren können singen, tanzen, erzählen jeweils ihre Geschichten und animieren auf ihre Weise das Publikum. Auch hierfür bereite ich mich gut auf jeden Auftritt vor und stimme alles genau mit dem Veranstalter ab. Manchmal schreibe ich auch speziell Lieder für das Geburtstagskind oder die Firma für die ich auftrete. Das ist eine Sache die sehr gut ankommt und gerne gebucht wird!

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Frage: Man kann Sie bei Kindergeburtstagen, Eröffnungen, Kindergartenpartys, Kinderfesten, auf Messeständen, Firmenevents, Kindershowprogrammen, Schulveranstaltungen, in einer Internetfernsehserie und wer-weiß-wo-sonst-noch sehen. Wo würden Sie auf gar keinen Fall auftreten?

Mayer: Als Tobias Mayer bei einer großen Casting-Sendung mit vier Buchstaben, eines großen TV-Senders mit drei Buchstaben.
Als Figur trete ich unter freundlichen Vorrausetzungen überall auf.
Irgendwann habe ich aber vor ausschließlich meine eigenen Abende zu bespielen. Dazu muss man mich und meine Figuren aber erst einmal kennen.
Und solange ich noch nicht so bekannt bin, drücke ich gerne Oma Rosi zum sechzigsten Jubeltag einen Blumenstrauß in die Hände.
Hiermit lade ich Sie recht herzlich ein, mein Gast zu sein im Theater im Fraunhofer am 9. oder 10. Oktober in München zu meinem Programm: “Mayer sucht Töne und die wird er finden“. An diesem Programm arbeite ich schon seit dem Beginn meiner Studienzeit vor vier Jahren als Schauspieler. Es ist ein langwieriger Prozess, bis man es sich aussuchen kann in welchen Häusern man spielen darf.
Dass ich im Fraunhofertheater auftrete, darauf kann ich schon stolz sein.

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Frage: Auf Wunsch produzieren Sie auch Werbefilme (Werbeclips) über Firmen oder Produkte für kleine Geldbeutel. Besonderer Clou: Die Werbung ist in eine schräge, freche, aber charmant-unterhaltsame Geschichte eingebunden. Bitte erzählen Sie kurz eine solche Geschichte!

Mayer: Nehmen wir an die Weihnachtszeit hat begonnen.
Konditoreimeister Mirco Mische betreibt das kleine Cafe an der Isar,
als eines Morgens der Applausmacher durch die Eingangstüre tritt.
Nach einer kurzen vertrauten Begrüßung, überredet der Applausmacher den Konditor miteinander Plätzchen in Form von klatschenden Händen zu backen.
Nun geht es in der Backstube los und nach einer Weile, liegen die Leckereien in der Ladenvitrine. Zuletzt macht der Applausmacher den Aufruf in der Konditorei Mische vorbei zu kommen: Jeder Zuschauer, der vor die Ladentheke tritt und „Klatschen Sie mit“ sagt, bekommt liebevoll eingepackte Applausmacherplätzchen überreicht. Diese Geschichte wurde letztes Jahr in der Konditorei Mische tatsächlich verfilmt, im Isarboten veröffentlicht und erfolgreich durchgeführt.

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Frage: Zur Unterstützung Ihres Filmteams suchten Sie Set-praktikanten, Cutter und Kameramänner. Haben Sie diese inzwischen gefunden?

Mayer: Mittlerweile haben wir schon einen festen Stamm an Filmleuten,
die an unsere Formate glauben. Dennoch suchen wir immer wieder neue Leute, die Spaß daran haben, das Applausmacherteam ehrenvoll zu unterstützen.

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Frage: Sicherlich möchten Leser/innen dieses Interviews gerne noch mehr über Sie und Ihre Arbeit als Künstler erfahren. Wo ist dies im Internet möglich?

Mayer: Gerne unter http://www.applausmacher.tv und dem Videoportal http://www.sevenload.de im ersten Kanal.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee drei Wünsche erfüllen würde, was würden Sie sich wünschen?

Mayer:
- Gesundheit meiner ganzen Familie, bis wir tot umfallen.
- Ein eigenes Applausmacher-Theater mit alltäglich ausgebuchten 500 Sitzplätzen.
- Einen Strandkorb für meine Freundin und mich auf einer paradiesischen Insel und leckeren Cocktails in unseren Händen.

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Link: sevenload.com


Video "Intro" von "Applausmacher" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/VSv3h0L/Intro

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Die Fragen für das Interview stellte der Journalist Ernst Probst, Betreiber des Weblogs „Internetfernsehen von A bis Z“ – http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com

Freitag, 24. August 2007

Zwei Wiesbadener produzieren ungewöhnliche Internetsendung


Link: sevenload.com


Video von "Buschka entdeckt Deutschland" bei "Sevenload"

Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - "Buschka entdeckt Deutschland" heißt eine Internetsendung, die auf ungewöhnliche Art und Weise entsteht und unter der Adresse www.buschka-entdeckt.de sowie auf der Videoplattform "Sevenload" zu sehen ist. Etwa alle drei Wochen besuchen der Journalist und Filmemacher Jörg Buschka sowie der Diplom-Medienwirt und Kameramann Jan Vogel (beide aus Wiesbaden) morgens irgendeine deutsche Stadt, parken dort irgendwo abseits vom Stadtkern ihr Auto und filmen dann spontan, was sie sehen.

Welche Themen, Menschen und Geschichten ihnen begegnen, bestimmt eine kreative Mischung aus Zufall und spontaner Entscheidung. Selten gibt es Programmpunkte oder gar einen Drehplan. Erst nachts ist Drehschluss. Buschka und Vogel arbeiten nach dem Motto: "Überall findet alles statt. Alle Nuancen innerhalb der Extreme Liebe und Tod warten überall quasi um die Ecke".

Jede Sendung von "Buschka entdeckt Deutschland" dauert etwa rund 45 Minuten. Die so genannten "StandUP-Reportagen" ("Stegreif-Reportagen") zeigen vermeintlich Banales, Alltägliches, scheinbar Unwichtiges, aber auch Interviews, Touristenattraktionen sowie Themen aus Kunst und Wissenschaft. "Buschka entdeckt Deutschland" dürfte "Deutschlands erstes StandUp-Reportage-Format" sein. Aber nun genug der Lobeshymnen: Schauen Sie sich die Sendungen selbst an und bilden sich ein eigenes Urteil!

Und so entstand buschka-entdeckt.de: An einem sonnigen Tag im Juli 2006 fuhren Jörg Buschka und Jan Vogel ihre Inline-Skate-Strecke am Rheinufer entlang. Dabei erzählte Buschka von seinem Konzept zu "Buschka entdeckt Deutschland". Die Idee hat Vogel sofort begeistert – er kannte Buschka, und mit dem Wissen über seinen Charakter und seine offene, ehrliche Art auf Menschen zuzugehen, war ihm klar, dass das Format erfolgreich werden musste.

Bis August 2007 entstanden folgende Filmbeiträge:
14: Trier
13: Stuttgart
12: Fulda
11: Würzburg
10: Düsseldorf
09: Bonn
08: Heidelberg
07: Wanne-Eickel
06: Berlin
05: Saarbrücken
04: Mittelrhein
03: Erfurt
02: Offenbach
01: Bad Kissingen

Montag, 13. August 2007

Inoffizieller SV Wehen Wiesbaden Fansong 2007/2008




Videoclip "Inoffizieller SV Wehen Wiesbaden Fansong 2007/2008" von Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=uv872Ww_TcU
Ein Song für den geilsten Dorfverein der Welt: SV Wehen. Zum Mitsingen im Stadion empfohlen.

Dienstag, 31. Juli 2007

"rheinmaintv": Täglich das Wichtigste












Bad Homburg (mainz-wiesbaden-news) - "rheinmaintv", der Sender für das Rhein-Main-Gebiet, ist nicht nur auf dem Bildschirm des TV-Geräts, sondern auch des PC oder Notebooks zu sehen. Der Internetfernsehsender hat die Adresse http://www.rheinmaintv.de/livestream
- Zum Angebot von "rheinmaintv" gehören außer dem Livestream und Videos http://www.rheinmaintv.de/video auch ein umfangreiches Rheinmain-Journal im PDF-Format http://www.rheinmaintv.de/rheinmain-journal zum Schmökern und ein Gewinnspiel.

Und das sagt "rheinmaintv" über sich selbst:

rheinmaintv – Hier bin ich zu Hause

rheinmaintv bringt das Geschehen aus Ihrer Nachbarschaft direkt auf den Bildschirm. Aktuelle Informationen aus der Stadt, in der Sie wohnen, aus dem Kreis, in dem Sie arbeiten, eben aus der Region, in der Sie leben.

Täglich sehen Sie bei uns das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft und Kultur und das Neueste aus dem regionalen Breiten- und Spitzensport. Sie erhalten Service- Informationen aus erster Hand und erleben beste Unterhaltung.

rheinmaintv – Hier bin ich zu Hause


Montag, 25. Juni 2007

Der Mäuseturm bei Bingen



Bedienungshinweise zum Lesen des Buches auf dieser Seite: Die Schrift kann (mit dem Schieberegler oben) verkleinert oder vergrößert werden. Der Text lässt sich scrollen (am rechten Rand) und ausdrucken (mit dem Druckersymbol oben rechts).

Mittwoch, 20. Juni 2007

Interview mit dem Wiesbadener Fossilienhändler Otto

OttoBranchiosaurier

Altfund eines Branchiosauriers aus der Pfalz von "Fossilienhandel Otto"

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Interview mit dem Wiesbadener Fossilienhändler Stefan Otto, der im Internet unter der Adresse http://www.fossilien-onlineshop.net einen Shop betreibt

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Frage: Herr Otto, Ihre Firma „Fossilienhandel Otto“ präsentiert im Internet ein sehr interessantes Angebot seltener und schöner Fossilien von Pflanzen und Tieren sowie von Bernsteinen mit Inklusen. Was sind Ihre Spezialitäten?

Antwort: Derzeitiger Schwerpunkt sind Haizähne, sowie Krebstiere und Fische aus Solnhofen und Umgebung. Ich hoffe, in naher Zukunft auch Wal- und Dinosaurierzähne umfangreicher anbieten zu können.

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Frage: Welche Fossilien aus Ihrem breitgefächerten Angebot sind für einen Sammler besonders interessant?

Antwort: Das kommt auf den Sammler an. Für einen reinen Ammonitensammler wird ein noch so seltener Krebs aus Solnhofen uninteressant sein, da er eben nur Ammoniten sammelt. Ich würde sagen, dass in meinem Shop besonders die Sammler der bereits erwähnten Schwerpunkte fündig werden können, also Haizähne mit teils seltenen Exemplaren (z.B. Squalicorax pristodontus aus den USA!) oder auch große Megalodonzähne, sowie eine große Auswahl an Solnhofen-Fossilien. Auch einige Altfunde von Branchiosauriern dürften für den einen oder anderen interessant sein. Doch auch alle anderen Sammelbereiche sind zumindest mit einigen wenigen Angeboten abgedeckt oder werden es in Kürze sein.

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Frage: Verkauft der „Fossilienhandel Otto“ seine Waren ausschließlich im Onlineshop oder auch in einem Laden oder bei Messen oder bei Börsen?

Antwort: Derzeit verkaufe ich ausschließlich über den Onlineshop. Sollte sich daran etwas ändern, wird es aber auf der Homepage bekannt gegeben.

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Frage: Durch das Internet können Waren jedweder Art heute weltweit angeboten werden. Liefern Sie auch nach Österreich, in die Schweiz oder in andere Länder Europas oder sogar der ganzen Welt?

Antwort: Ich versende an Kunden in der ganzen Welt. Gerade bei einem Sammelgebiet wie Fossilien ist es doch wichtig, weltweit zusammenzuarbeiten, nicht nur wegen wissenschaftlicher Zwecke, sondern auch um jedem Sammler Stücke aus anderen Ländern zugänglich zu machen. Sonst wären unsere Vitrinen doch alle recht einseitig und einheitlich.

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Frage: Worauf sollten Käufer/innen von Fossilien besonders achten?

Antwort: Das richtet sich natürlich auch wieder nach dem Sammelgebiet des Einzelnen. Im Allgemeinen würde ich aber sagen, dass gerade Anfänger sich ausreichend über Fälschungen informieren sollten und bei Angeboten, die zu gut wirken, lieber doppelt skeptisch sind. Besonders die massenhaften Fälschungen aus China, die in diversen Onlineauktionshäusern angeboten werden, sind hier zu erwähnen. Auch sollte jeder darauf achten, seine Fossilien immer mit allen Informationen zusammenzuhalten, die er über das jeweilige Stück hat. Wenn eine Sammlung mal wächst und man sich mehr in die Materie reinarbeitet, wird man dankbar sein, genaue Angaben zu Bestimmung, Fundort und Alter zu haben.

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Frage: Machen Anfänger bei der Aufbewahrung von Fossilien bedauerliche Fehler, die deren Wert mindern?

Antwort: Das kommt sicher auch auf das Fossil an. Da gibt es robuste Stücke und empfindliche. Allgemein würde ich aber sagen, sollte man seine Stücke vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Ideal wäre es, seine Sammlung luftdicht zu verschließen. Aber wer hat dazu schon die Möglichkeiten? Auch das Herumpräparieren an teuren Stücken würde ich anfangs unterlassen. Da macht man oft mehr kaputt, als was freigelegt wird. Lieber erst mal mit einem günstigen Stück üben.

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Frage: Wie kamen Sie auf die Idee, einen Fossilienhandel zu starten?

Antwort: Ich wollte eine Arbeit verrichten, die mich mit Freude erfüllt und bei der ich mit vollem Interesse dabei bin. Also machte ich eines meiner beiden großen Hobbys zum Job.

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Frage: Dürfen sich Sammler/innen von Fossilien mit Fragen an Sie wenden?

Antwort: Ja. Wenn ich helfen kann, mache ich das gerne.

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OttoFisch

Fisch aus der Gegend von Solnhofen von "Fossilienhandel Otto"

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Die Fragen für das Interview stellte Ernst Probst, der Betreiber des Weblogs http://fossilien-welt.blogspot.com

Freitag, 15. Juni 2007

Theodor Eichberger: Der Kuss

Sie fragte mich in einer schönen Stunde,
Indes ein Lächeln schwebt' auf ihrem schönen Munde,
Ob meine Lippen wohl imstande wären,
Das Wesen eines Kusses zu erklären?

Ich war, bisher gesprächig, still geworden,
Und sann vergebens nach den rechten Worten,
Um ihr recht fein und zart in allen Stücken
Die Eigenschaft des Kusses auszudrücken.

Sie sah mich an so hold und neckisch fragend,
Daß ich, an meiner Wissenschaft verzagend,
Schon bittend ihre kleine Hand wollt' fassen,
Daß sie die Antwort möge mir erlassen.

Sie aber ließ sich nicht dazu bewegen,
Denn einen Groll schien ihre Stirn zu hegen,
Als wollte sie mir drohend schon verkünden:
Du kannst nicht einmal diese Antwort finden!

Wie kaum ich wußte, was ich sollt' beginnen,
Da ward es plötzlich hell in meinen Sinnen;
Damit sie ihn erforschen könne eben,
Hab ich ihr selber einen Kuß gegeben.

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Theodor Eichberger (1833-1917) war ein Mainzer Bildhauer, Dichter und Humorist.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Internet-Fernsehsender aus Hessen














Wiesbaden (mainz-wiesbaden-news) - In Hessen strahlen auch Internet-Fernsehsender ihr unterhaltsames und informatives Programm aus. Nachfolgend eine Auswahl von Web-TV-Sendern aus Hessen:

Mainz-Wiesbaden-News (Weblog mit Videoclips)
http://mainz-wiesbaden-news.blogspot.com

Rhein-Main-Nahe-News (Weblog mit Videoclips)
http://rhein-main-nahe.blog.de

That's TV Frankfurt am Main
http://www.thats-tv.de

TV-Wiesbaden
http://www.tv-wiesbaden.de

Internet-Fernsehsender aus Rheinland-Pfalz














Mainz (mainz-wiesbaden-news) - In Rheinland-Pfalz, mitunter scherzhaft als "Land der Rüben und Reben" bezeichnet, strahlen auch Internet-Fernsehsender kostenlos ihr unterhaltsames und informatives Programm aus. Nachfolgend eine Auswahl von Web-TV-Sendern aus Rheinland-Pfalz.

Antenne West (Trier, Bitburg, Saarburg, Konz, Schweich, Bernkastel, Wittlich)
http://www.antennewest.de

Hunderttausend TV (Region Trier, Luxemburg, Mosel, Eifel, Saar)
http://www.hunderttausend.de

K3 Kulturkanal Rheingeschaut (Aktuelles aus Rheinhessen)
http://www.k3-fernsehen.de/html/sendungen/rheingeschaut.htm

Location TV (Worms)
http://www.location-tv.de

Mobil TV
http://www.mobiltv.de

TV Mittelrhein
http://www.tv-mittelrhein.com

Rhein-Main-Nahe-News (Weblog mit Videoclips)
http://rhein-main-nahe.blog.de

Volksfreund
http://www.volksfreund.de

wwtv (Westerwald, Wied, Rhein, Lahn)
http://wwitv.com/tv_channels/b3244.htm

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Weblinks:

Mainz-Wiesbaden-News
http://mainz-wiesbaden-news.blogspot.com

TV-Wiesbaden
http://www.tv-wiesbaden.de

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